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Angst zeigt sich selten nur an einer Stelle. Das Herz klopft schneller, die Gedanken kreisen abends im Bett, der Magen zieht sich zusammen, die Schultern werden hart wie Stein – und morgens beginnt das Ganze von vorne. Wer das kennt, weiß: Es reicht nicht, nur an einer Schraube zu drehen. Denn hinter dem sichtbaren Symptom liegen meist mehrere Ebenen, die gleichzeitig aus dem Gleichgewicht geraten sind.
Genau deshalb besteht dieses Paket aus drei eigenständigen Präparaten und nicht aus einer bequemen Mischkapsel. In eine einzelne Kapsel passen keine relevanten Mengen von Johanniskraut, Ashwagandha und Magnesium gleichzeitig. Was auf dem Etikett dann nach viel aussieht, ist in der Praxis oft zu wenig, um wirklich etwas zu bewegen. Herbano hat sich bewusst gegen diesen Kompromiss entschieden.
Der konventionelle Weg bei anhaltender Angst und innerer Unruhe führt in der Regel schnell zu einem Medikament, das die Symptome unterdrückt. Das kann in schweren Fällen sinnvoll und lebensrettend sein – setzt aber nicht dort an, wo das Ungleichgewicht entstanden ist. Dieses Paket arbeitet an den Ursachen: gedrückte Stimmung, überhöhtes Stresshormon, überreizte Nerven.
Wer unter anhaltender Angst leidet, kennt das Muster: mal ist es die kreisende Gedankenschleife, mal das körperliche Gefühl von Enge, mal die Erschöpfung am Morgen. Das liegt daran, dass Angst kein einzelnes Problem im Kopf ist, sondern ein Zusammenspiel aus mehreren Systemen im Körper. Beteiligt sind die Botenstoffe im Gehirn (allen voran Serotonin), die Stressachse mit dem Cortisol (das wichtigste Stresshormon des Körpers) und das autonome Nervensystem, das Puls, Atmung und Muskelspannung steuert.
Wird nur eine dieser Ebenen adressiert, bleibt der Rest oft bestehen. Ein reiner Stimmungsaufheller lässt das erhöhte Cortisol unberührt. Ein reines Beruhigungsmittel arbeitet nicht an der Stimmungslage. Und Magnesium allein bringt zwar ein überreiztes Nervensystem zur Ruhe, ändert aber nichts an einer gedrückten Grundstimmung.
Genau hier setzt das Anti-Angst Paket an: nicht als bessere Einzeltablette, sondern als Versorgungskonzept auf drei Ebenen gleichzeitig. Jede Komponente hat ihre eigene Aufgabe. Erst zusammen entsteht ein Ansatz, der dem Körper nicht nur an einer Stelle etwas gibt, sondern die drei Systeme adressiert, die bei Angst am häufigsten aus dem Takt geraten sind.
Johanniskraut ist eines der am besten untersuchten pflanzlichen Mittel bei leichten bis mittelschweren depressiven Verstimmungen. Seine Inhaltsstoffe – vor allem Hyperforin und Hypericin – hemmen die Wiederaufnahme von Serotonin, Noradrenalin und Dopamin. Vereinfacht gesagt: Die Botenstoffe, die für Stimmung, Antrieb und innere Ruhe zuständig sind, bleiben länger im Spalt zwischen den Nervenzellen aktiv. Das ist derselbe Grundmechanismus, den auch klassische SSRI-Medikamente nutzen – nur pflanzlich und in milderer Ausprägung.
Passionsblume ergänzt genau dort, wo Johanniskraut allein nicht ganz hinreicht: bei innerer Unruhe, nervöser Anspannung und Einschlafproblemen. Die Europäische Arzneimittelagentur EMA führt Passionsblume in einer eigenen Monografie bei nervöser Unruhe und leichten Schlafstörungen. Sie beruhigt, ohne müde zu machen – der Körper kommt einen Gang zurück, der Kopf hört auf zu rasen.
In der Kombination verstärken sich beide Pflanzen: Johanniskraut trägt die Grundstimmung, Passionsblume nimmt die akute Anspannung. Genau das ist der Grund, warum dieses Präparat als erste Ebene im Paket steht – es adressiert direkt das, was der Betroffene am deutlichsten spürt.
Johanniskraut arbeitet an der Stimmung. Aber Angst hat eine zweite Wurzel, die damit nicht abgedeckt ist: das Stresshormon Cortisol. Wer über Wochen oder Monate in Daueranspannung lebt, hat oft chronisch erhöhte Cortisolwerte. Das Ergebnis: der Körper kommt nicht mehr in den Ruhemodus, der Schlaf wird flach, morgens ist die Erschöpfung schon vor dem Aufstehen da.
Hier setzt Ashwagandha an. Die Wurzel wird in der ayurvedischen Medizin seit über 3.000 Jahren als Adaptogen (eine Pflanze, die dem Körper hilft, mit Belastung umzugehen) eingesetzt – als Pflanze, die dem Körper hilft, sich an Belastung anzupassen. Moderne Forschung bestätigt genau diesen Effekt: In einer randomisiert-kontrollierten Studie von Choudhary und Kollegen (2017) senkte Ashwagandha bei chronisch gestressten Probanden den Cortisolspiegel signifikant und reduzierte messbar Angst- und Stresssymptome.
Ashwagandha ist deshalb keine Alternative zu Johanniskraut, sondern die logische Ergänzung. Denn eine gedrückte Stimmung und ein überaktives Stresssystem sind zwei verschiedene Baustellen. Ashwagandha bringt die Hormonachse aus dem Daueralarm zurück in einen Rhythmus, in dem Cortisol morgens hoch sein darf und abends wieder absinkt – so wie es der Körper von Natur aus vorgesehen hat.
Die dritte Ebene ist die körperlich am deutlichsten spürbare: verspannte Schultern, zuckende Lider, Herzstolpern, weiche Knie, ein Kribbeln in den Händen. Das sind keine eingebildeten Symptome, sondern Zeichen eines Nervensystems, das über Wochen zu viel Signalspannung aufgebaut hat.
Magnesium ist genau hier der begrenzende Faktor. Der Mineralstoff wirkt als natürlicher Gegenspieler von Calcium an den Nervenzellen. Vereinfacht: Calcium sendet Signale, Magnesium bremst. Fehlt Magnesium, feuern die Nerven mehr Signale, als der Körper braucht – Muskeln bleiben angespannt, das Herz schlägt schneller, die Schlafqualität leidet. Und genau das ist bei anhaltendem Stress ein Teufelskreis, weil Stress den Magnesiumverbrauch zusätzlich erhöht.
Der Magnesium Komplex im Paket liefert Magnesium in gut verwertbaren Verbindungen. Er ist der Baustein, den Johanniskraut und Ashwagandha nicht ersetzen können. Denn ohne ausreichend Magnesium bleibt die Nervenspannung hoch – selbst dann, wenn Stimmung und Cortisol schon in Ordnung wären.
Wer nur die Stimmung aufhellt, aber weiter mit zu hohem Cortisol lebt, spürt: die Schwere geht, die innere Unruhe bleibt. Wer nur das Cortisol senkt, aber eine gedrückte Grundstimmung mitschleppt, kommt zwar zur Ruhe, aber die Freudlosigkeit bleibt. Und wer nur Magnesium einnimmt, entspannt zwar die Muskeln – aber weder die Stimmung noch die Stressachse verändern sich.
Erst wenn alle drei Ebenen gleichzeitig versorgt werden, kann der Körper aus dem Muster aussteigen. Johanniskraut und Passionsblume arbeiten an den Botenstoffen im Gehirn. Ashwagandha bringt die Stressachse zurück in Balance. Der Magnesium Komplex sorgt dafür, dass das Nervensystem nicht mehr im Daueralarm feuert. Genau das ist der Grund, warum ein Bundle hier fachlich sinnvoller ist als ein Einzelmittel – und warum die Kombination als eigenständige Denkweise verstanden werden sollte, nicht als Ansammlung von Produkten.
Wichtig ist außerdem: Diese Versorgung ist keine Einmal-Maßnahme. Die Botenstoffe, die Stressachse und das Nervensystem brauchen ihre Bausteine regelmäßig. Wie beim Zähneputzen entsteht Wirkung nicht durch einen einzelnen Tag, sondern durch die kontinuierliche Grundlage über Wochen.
Die folgenden Antworten sind offen formuliert – ohne Beschönigung und ohne Versprechen, die niemand halten kann.
„Wann muss ich stattdessen sofort zum Arzt oder Therapeuten?" Wenn Angst so stark wird, dass sie den Alltag lähmt, wenn Panikattacken mehrmals pro Woche auftreten, wenn Gedanken kreisen, die um Selbstverletzung oder das Ende des Lebens gehen, oder wenn körperliche Symptome wie Herzrasen erstmals ohne erkennbaren Auslöser auftreten – dann gehört das in professionelle Hände. Dieses Paket ist kein Ersatz für eine psychotherapeutische oder ärztliche Behandlung im akuten oder schweren Fall. Es setzt an den Ursachen an, die im Nährstoff- und Botenstoff-Haushalt liegen – nicht an einer tiefen depressiven Episode oder einer Angststörung mit Krankheitswert.
„Ich brauche jetzt sofort Hilfe – wie schnell wirkt das überhaupt?" Ehrliche Antwort: Magnesium und Passionsblume können bereits nach wenigen Tagen für ein spürbar ruhigeres Nervensystem sorgen. Ashwagandha braucht zwei bis vier Wochen, bis Cortisol-Effekte messbar werden. Johanniskraut zeigt seine volle Wirkung erst nach etwa vier bis sechs Wochen kontinuierlicher Einnahme – das ist bei diesem Wirkmechanismus normal und auch bei verschreibungspflichtigen Präparaten so. Wer in Stunden Erleichterung erwartet, wird enttäuscht.
„Was, wenn ich am Ende trotzdem ein Medikament brauche?" Das ist kein Widerspruch zu diesem Paket. Manche Menschen brauchen in einer akuten Phase medikamentöse Unterstützung – das ist keine Schwäche, sondern manchmal notwendig. Das Bundle arbeitet an den Grundlagen, die auch dann relevant bleiben: Nährstoffversorgung, Stressachse, Nervensystem. Wichtig: Johanniskraut und verschreibungspflichtige Antidepressiva (SSRI) sollten nie kombiniert werden, ohne das vorher mit einem Komplementärmediziner oder Heilpraktiker abgestimmt zu haben – hier kann es zu Wechselwirkungen kommen.
„Bilde ich mir die Wirkung nur ein?" Nein. Für Johanniskraut existieren mehr als 35 kontrollierte Studien mit fast 7.000 Patienten. Für Ashwagandha gibt es hochwertige RCTs, die messbare Cortisol-Senkungen nachweisen. Passionsblume hat eine eigene EMA-Monografie. Trotzdem gilt: die Wirkung ist individuell. Manche spüren deutliche Veränderungen, manche eine dezente Verbesserung, manche nichts. Studien belegen die Wirkung im Durchschnitt – sie garantieren nicht, dass sie bei jedem einzelnen Menschen eintritt.
„Was, wenn ich neue Probleme durch die Kombination bekomme?" Alle drei Komponenten sind gut verträglich, wenn keine Wechselwirkungen mit Medikamenten vorliegen. Wichtig sind zwei Punkte: Johanniskraut kann die Wirkung bestimmter Medikamente abschwächen (unter anderem hormoneller Verhütungsmittel, Blutverdünner, HIV-Medikamente) – wer solche Präparate einnimmt, sollte vor der Anwendung mit einem Komplementärmediziner oder Heilpraktiker sprechen. Und: Wer bereits ein SSRI-Antidepressivum, Baldrian in hoher Dosis oder Beruhigungsmittel einnimmt, sollte die Kombination ebenfalls vorher abklären.
Das Anti-Angst Paket ist keine Ansammlung von drei zufällig passenden Produkten, sondern ein bewusst aufgebautes Versorgungskonzept auf drei Ebenen: Johanniskraut und Passionsblume für Stimmung und Beruhigung, Ashwagandha für die Stressachse, Magnesium Komplex für das Nervensystem. Wer nur eine Ebene adressiert, lässt die anderen offen. Wer alle drei gleichzeitig versorgt, gibt dem Körper die Grundlage, aus der Angst-Spirale herauszufinden. Das braucht Zeit, Regelmäßigkeit und – bei starker Belastung – zusätzlich professionelle Begleitung. Aber es setzt dort an, wo das Ungleichgewicht wirklich entstanden ist.
Verzehrempfehlung:
GABA Kapseln: 1 Kapsel täglich mit ausreichend Wasser einnehmen, idealerweise am Abend etwa 30 bis 60 Minuten vor dem Schlafengehen. Magnesium Komplex: 2 Kapseln täglich mit ausreichend Wasser einnehmen – idealerweise zu einer Mahlzeit. Bei erhöhtem Bedarf kann eine Kapsel morgens und eine abends genommen werden.
Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Kühl, trocken und außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern lagern. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.
Hinweise & mögliche Nebenwirkungen:
Zusammensetzung:
Das Anti-Angst Paket enthält zwei eigenständige Präparate: hochdosierte GABA Kapseln mit reiner Gamma-Aminobuttersäure sowie einen vollständigen Magnesium Komplex aus mehreren gut aufnehmbaren Magnesium-Verbindungen. Beide Präparate werden in Deutschland unter strengen Qualitätsstandards hergestellt und sind frei von Gentechnik, Gluten, Laktose, künstlichen Farb- und Konservierungsstoffen. Die Kapselhüllen bestehen aus pflanzlicher Cellulose und sind damit für eine vegane Ernährung geeignet.
Mengenangaben pro Tagesdosis:
Die genauen Mengenangaben pro Tagesdosis stehen auf den Etiketten der jeweiligen Einzelprodukte.
Weil beide an der gleichen Stelle im Nervensystem arbeiten – nur auf unterschiedliche Weise. GABA ist der beruhigende Botenstoff selbst. Magnesium unterstützt die Andockstellen, an denen GABA wirkt, und stabilisiert zusätzlich die Zellhüllen der Nerven. Ohne ausreichend Magnesium kann selbst reichlich GABA nicht optimal wirken. Deshalb ergänzen sich beide besonders sinnvoll.
GABA wird typischerweise am Abend eingenommen, etwa 30 bis 60 Minuten vor dem Schlafengehen – das passt zur Umschaltung in den Ruhemodus. Magnesium kann über den Tag verteilt eingenommen werden, viele bevorzugen eine Kapsel am Morgen und eine am Abend. Bei starker abendlicher Unruhe können beide Präparate zusammen am Abend genommen werden.
Das ist sehr unterschiedlich. Wer einen ausgeprägten Magnesiummangel hat, bemerkt oft schon nach einigen Tagen ruhigere Muskeln und weniger nächtliche Unruhe. Der eigentliche Aufbau eines stabileren Nervensystems dauert Wochen. Empfohlen wird eine Anwendung über mindestens vier bis sechs Wochen, um die volle Wirkung beurteilen zu können.
Magnesium kann grundsätzlich dauerhaft eingenommen werden – es ist ein Mineral, das der Körper täglich benötigt. Bei GABA empfiehlt sich eher ein Rhythmus aus Anwendungsphasen von vier bis sechs Wochen mit anschließenden kürzeren Pausen. So bleibt die Empfindlichkeit der Andockstellen erhalten.
Nein. Das Paket ist ein Nahrungsergänzungsmittel und kein Ersatz für eine fachliche Behandlung. Es unterstützt das Nervensystem auf der Nährstoff-Ebene. Bei ausgeprägten Angsterkrankungen, Panikattacken oder wenn die Beschwerden den Alltag stark einschränken, gehört die Situation in die Hände eines Komplementärmediziners oder Heilpraktikers mit entsprechender Erfahrung.
Weil in eine Kapsel nicht beide Stoffe in wirksamer Menge passen. Kombi-Kapseln enthalten meist von jedem Wirkstoff nur eine kleine Dosis – schön für die Zutatenliste, aber oft zu wenig für eine spürbare Wirkung. Zwei getrennte Präparate erlauben es, jeden Wirkstoff in relevanter Menge zu geben und die Einnahme individuell zu verteilen.
Ja. Besonders gut passen adaptogene (eine Pflanze, die dem Körper hilft, mit Belastung umzugehen) Kräuter wie Ashwagandha oder Rhodiola, ein Vitamin-B-Komplex zur Unterstützung des Nervenstoffwechsels sowie L-Theanin oder Melatonin, wenn der Fokus auf besserem Schlaf liegt. Bei gleichzeitiger Einnahme mehrerer Produkte empfiehlt sich eine kurze Rücksprache mit einem Komplementärmediziner oder Heilpraktiker.
Quellen (in englischer Sprache):
Ghit A., Assal D., Al-Shami A. S., Hussein D. E. E. (2021). GABA-A receptors: structural report, physiological role, and pharmacological implication. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34417930/
Jewett B. E., Sharma S. (2023). Physiology, GABA. StatPearls Publishing. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK513311/
Yamatsu A., Yamashita Y., Pandharipande T., Maru I., Kim M. (2016). Effect of Oral γ-aminobutyric Acid (GABA) Administration on Sleep and its Absorption in Humans. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26597017/
Boyle N. B., Lawton C., Dye L. (2017). The Effects of Magnesium Supplementation on Subjective Anxiety and Stress – A Systematic Review. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28445426/
Boonstra E., de Kleijn R., Colzato L. S., Alkemade A., Forstmann B. U., Nieuwenhuis S. (2015). Neurotransmitters (Botenstoffe, über die Nervenzellen miteinander sprechen) as food supplements: the effects of GABA on brain and behavior. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26500584/
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