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Wiederkehrende Blasenentzündungen sind bei Katzen eines der häufigsten Gesundheitsthemen überhaupt. Das Tier setzt kleine Mengen Urin ab, geht ständig zur Toilette, miaut auffällig oder pinkelt plötzlich neben das Katzenklo. Bei Hunden zeigt sich das Muster ähnlich: häufiges Absetzen kleiner Mengen, Unruhe, manchmal Blut im Urin. Struvitkristalle und bakterielle Harnwegsinfekte gehören dabei zu den häufigsten Auslösern.
Der übliche Weg führt fast automatisch zum Antibiotikum. Kurzfristig verschwinden die Symptome, doch der Infekt kommt oft wieder — teilweise innerhalb weniger Wochen. Der Grund: Das Antibiotikum bekämpft die Bakterien, verändert aber gleichzeitig das gesamte Mikrobiom (die Gesamtheit der Bakterien im Darm) des Tieres. Die entzündete Schleimhaut wird dabei nicht adressiert, und die Anheftung neuer Bakterien an die Blasenwand bleibt unverändert möglich.
Das Harnwege Akut Paket setzt an zwei anderen Punkten an. D-Mannose bindet die E.-coli-Bakterien direkt in der Blase und macht sie ausschwemmbar. Curcumin aus dem Kurkuma-Extrakt beruhigt die entzündete Schleimhaut und dämpft die Signalstoffe (körpereigene Botenstoffe, mit denen Zellen miteinander kommunizieren), die den Brennschmerz auslösen. Diese Kombination arbeitet mit der Biologie des Tieres — nicht gegen sie.
Bei Katzen ist die Blase ein empfindliches Organ. Die enge Harnröhre, die geringe Wasseraufnahme vieler Wohnungskatzen und der eher konzentrierte Urin schaffen ideale Bedingungen für Kristallbildung und bakterielle Besiedlung. Kater sind zusätzlich durch ihre besonders enge Harnröhre gefährdet — ein Verschluss durch Struvitkristalle kann innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich werden.
Hunde haben andere Risikofaktoren. Hündinnen leiden aufgrund ihrer kurzen Harnröhre besonders häufig unter aufsteigenden Infekten. Stress, ein geschwächtes Immunsystem, hormonelle Umstellungen nach der Kastration oder auch schlicht kaltes, feuchtes Wetter können bakterielle Blasenentzündungen begünstigen.
In beiden Fällen ist E. coli der häufigste Erreger. Und genau hier setzt D-Mannose an: Sie macht das Andocken dieses Bakteriums an die Blasenwand unmöglich.
E.-coli-Bakterien besitzen an ihrer Oberfläche winzige Fortsätze, die Fimbrien. An deren Spitze sitzt ein Protein namens FimH — eine Art molekularer Enterhaken. Dieser Haken passt exakt auf die Zuckerstruktur, die auf der Innenseite der Blasenschleimhaut sitzt. So verankert sich das Bakterium und beginnt, sich zu vermehren.
D-Mannose hat genau die gleiche molekulare Struktur wie diese Andockstelle. Wird D-Mannose mit dem Urin ausgeschieden, dockt das Bakterium fälschlicherweise an das freie D-Mannose-Molekül im Urin an — statt an die Blasenwand. Das Bakterium ist damit besetzt, hält sich nicht mehr fest und wird beim nächsten Wasserlassen mit ausgespült.
Dieser Vorgang ist rein mechanisch. Es findet keine chemische Reaktion statt, kein Bakterium wird abgetötet, keine Resistenzen können entstehen. Der Organismus des Tieres bleibt unbelastet — und trotzdem verschwinden die Erreger.
Eine Blasenentzündung ist mehr als nur eine bakterielle Besiedlung. Die Schleimhaut ist gerötet, geschwollen und schmerzhaft. Selbst wenn die Bakterien entfernt sind, bleibt die Entzündung oft noch tagelang bestehen — das Tier setzt weiterhin unter Schmerzen ab, und die gereizte Schleimhaut ist besonders anfällig für einen erneuten Infekt.
Curcumin, der Hauptwirkstoff der Kurkumawurzel, hemmt die zentralen Entzündungssignale im Körper. Es blockiert NF-kB — einen Signalweg, der wie ein Hauptschalter für die Entzündungsreaktion funktioniert. Ist NF-kB aktiv, produziert der Körper massenhaft entzündungsfördernde Botenstoffe. Curcumin dreht diesen Schalter herunter.
Zusätzlich hemmt Curcumin das Enzym COX-2, das für Rötung, Schwellung und Schmerzempfindlichkeit verantwortlich ist. Das Ergebnis: Die Blasenschleimhaut kann sich schneller regenerieren, der Brennschmerz beim Wasserlassen lässt nach, und die Anfälligkeit für den nächsten Infekt sinkt.
Der Markt für Tiergesundheit ist voll von aromatisierten Pasten, Kau-Snacks und Leckerli-Komplexen, die mit vielen Wirkstoffen gleichzeitig werben. Was auf der Verpackung nach umfassender Versorgung klingt, ist in der Realität oft ein Problem: Der überwiegende Anteil des Produkts besteht aus Geschmacksträgern, Fetten, Getreide und Bindemitteln — der eigentliche Wirkstoffanteil ist so gering, dass eine spürbare Wirkung schlicht nicht möglich ist.
Studien, die eine Wirkung von D-Mannose oder Curcumin belegen, arbeiten mit konkreten, wirksamen Mengen. Diese Mengen bekommt man nicht in einen aromatisierten Snack — schon gar nicht, wenn das Produkt noch bezahlbar bleiben soll. Ein Leckerli mit 200 mg D-Mannose bringt bei einer bakteriellen Blasenentzündung nichts.
Herbano geht deshalb einen anderen Weg: reine, hochdosierte Einzel-Wirkstoffe in Arzneimittelqualität. Kein Aroma, kein Füllstoff, keine unnötigen Zusätze. Die Menge, die im Napf landet, ist die Menge, die in Studien wirkt. Und wenn zwei Wirkstoffe sinnvoll zusammenarbeiten — wie hier D-Mannose und Curcumin — kombiniert man zwei separat wirksam dosierte Präparate. Genau das ist der Vorteil dieses Pakets.
Ein reines Pulver oder eine offene Kapsel schmeckt nach nichts oder leicht bitter — Hund und Katze bemerken das sofort. Wer das Produkt einfach übers Futter streut, hat oft das Problem, dass das Tier den Rest liegen lässt. Die Lösung ist so simpel wie effektiv: Ein kleiner Klecks Streichwurst oder Leberwurst, ein halber Teelöffel Frischkäse oder ein Stück Butter — das Pulver hineinmischen, kurz zusammendrücken, fertig.
Das Tier bekommt einen kleinen, schmackhaften Bissen und nimmt die volle Wirkstoffmenge in einem Zug auf. Kein Kämpfen, kein Verstecken im Napf, kein liegengelassenes Futter. Bei Katzen funktioniert oft auch etwas Nassfutter mit sehr intensivem Geschmack, etwa mit Thunfisch oder Sardinen.
Dieser Weg ist deutlich effizienter und besser fürs Tier als jedes Kombi-Leckerli: Man weiß genau, welche Menge angekommen ist, das Tier bekommt nur einen kleinen zusätzlichen Bissen — und man sieht innerhalb weniger Tage tatsächlich eine Wirkung.
In der ersten Woche verändert sich vor allem das Verhalten beim Wasserlassen. Das Tier setzt größere Mengen auf einmal ab, geht seltener aufs Katzenklo oder verlangt seltener nach draußen, und die auffällige Unruhe lässt nach. Blut im Urin, sofern vorhanden, wird deutlich weniger.
In der zweiten Woche zeigt sich die entzündungshemmende Wirkung des Curcumins. Das Tier wirkt entspannter, das Fell wird oft glänzender, und die Häufigkeit erneuter Infekte nimmt ab. Bei chronischen Verläufen ist eine kontinuierliche Gabe über mehrere Wochen sinnvoll, um die Schleimhaut wirklich vollständig zu regenerieren.
Wichtig: Wenn das Tier trotz der Gabe stark leidet, Blut im Urin sichtbar bleibt oder — insbesondere bei Katern — der Urinabsatz komplett blockiert, ist umgehend ein Tierheilpraktiker oder ganzheitlich arbeitender Tierarzt aufzusuchen. Ein Harnröhrenverschluss ist ein Notfall.
Das Harnwege Akut Paket adressiert die beiden zentralen Achsen wiederkehrender Blasenprobleme bei Hund und Katze: die bakterielle Anheftung an die Schleimhaut über D-Mannose und die entzündliche Reaktion der Schleimhaut über Curcumin. Beide Wirkstoffe sind in reiner, hochdosierter Form dosiert — die Menge, die in Studien einen Unterschied macht, landet tatsächlich im Napf. Damit ist das Paket eine ernstzunehmende Alternative zum reflexartigen Griff zum Antibiotikum, das zwar Bakterien abtötet, aber weder die Anheftung neuer Erreger verhindert noch die entzündete Schleimhaut beruhigt. Wer sein Tier über Wochen und Monate stabil halten möchte, findet in dieser Kombination einen Weg, der mit der Biologie des Tieres arbeitet statt gegen sie.
Verzehrempfehlung:
Die Dosierung der beiden Präparate erfolgt nach Körpergewicht des Tieres und ist auf den jeweiligen Etiketten der Einzelprodukte angegeben. Als Orientierung: Für Katzen und kleine Hunde bis 10 kg reicht in der Regel eine kleinere Menge; bei größeren Hunden wird entsprechend gesteigert. Das Pulver bzw. der Kapselinhalt lässt sich einfach in einen kleinen Klecks Streichwurst, Leberwurst oder Nassfutter einmischen — so nimmt das Tier die volle Wirkstoffmenge in einem Bissen auf. Bei akuten Infekten wird typischerweise über 7 bis 14 Tage gegeben, zur Vorbeugung wiederkehrender Infekte kann eine dauerhafte Gabe in reduzierter Dosis sinnvoll sein. Rücksprache mit einem Tierheilpraktiker oder ganzheitlich arbeitenden Tierarzt wird empfohlen, insbesondere bei chronischen Verläufen.
Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Kühl, trocken und außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern lagern. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.
Hinweise & mögliche Nebenwirkungen:
Zusammensetzung:
Das Harnwege Akut Paket besteht aus zwei separaten Präparaten: D-Mannose für Tiere in reiner Form (100 % D-Mannose in Arzneimittelqualität, ohne Zusatzstoffe) und Kurkuma für Tiere als hochdosierter Extrakt mit 95 % Curcuminoiden, kombiniert mit Piperin aus schwarzem Pfeffer zur besseren Aufnahme. Beide Produkte sind frei von Aromen, Farbstoffen, künstlichen Zusätzen und Füllstoffen. Die genauen Wirkstoffmengen pro Portion sind auf den jeweiligen Etiketten der Einzelprodukte angegeben.
Mengenangaben pro Tagesdosis:
Die genauen Mengenangaben pro Tagesdosis stehen auf den Etiketten der jeweiligen Einzelprodukte.
Cranberry ist ein guter Zusatz, den Herbano auch als eigenes Produkt führt. Für die akute Situation ist die Kombination D-Mannose plus Kurkuma jedoch gezielter: D-Mannose adressiert die Anheftung der Bakterien mechanisch, Kurkuma dämpft die Entzündungsreaktion der bereits gereizten Schleimhaut. Das ist die klassische Zwei-Achsen-Strategie: Erreger und Entzündung getrennt behandeln, mit jeweils voller Wirkstoffdosierung.
Weil in eine einzelne Kapsel oder ein einzelnes Leckerli nie beide Wirkstoffe in wirksamer Dosis passen. Kombi-Snacks auf dem Markt enthalten pro Wirkstoff so wenig, dass eine spürbare Wirkung ausgeschlossen ist — der Rest ist Aroma und Füllstoff. Zwei getrennte, hochdosierte Präparate liefern dagegen genau die Mengen, die in Studien tatsächlich einen Unterschied machen. Genau das ist der Sinn dieses Pakets.
Der einfachste Trick: einen kleinen Klecks Streichwurst, Leberwurst, Frischkäse oder Butter nehmen, das Pulver oder den Kapselinhalt hineinmischen, kurz zusammendrücken und dem Tier geben. Bei Katzen funktioniert auch stark riechendes Nassfutter mit Thunfisch oder Sardinen. Das Tier bekommt einen kleinen schmackhaften Bissen mit der vollen Wirkstoffmenge — deutlich zuverlässiger als jedes aromatisierte Leckerli.
Bei akuten bakteriellen Blasenentzündungen bemerken viele Halter bereits in den ersten Tagen eine Veränderung im Verhalten beim Wasserlassen — das Tier setzt größere Mengen ab und geht seltener zur Toilette. Die entzündungshemmende Wirkung des Curcumins entfaltet sich in der Regel innerhalb von etwa zwei Wochen. Bei chronischen Verläufen ist eine kontinuierliche Gabe über mehrere Wochen sinnvoll.
Bei leichten bis mittleren, wiederkehrenden Infekten arbeiten viele Tierhalter erfolgreich ausschließlich mit dieser Kombination. Bei schweren Infekten mit Fieber, deutlichem Blut im Urin oder — insbesondere bei Katern — komplettem Harnverhalt ist immer ein Tierheilpraktiker oder ganzheitlich arbeitender Tierarzt aufzusuchen. Das Paket eignet sich auch hervorragend zur Nachsorge nach einer Antibiotikatherapie, um erneute Infekte zu verhindern.
Ja, gerade zur Vorbeugung wiederkehrender Infekte ist eine reduzierte Dauergabe sehr sinnvoll. D-Mannose sorgt dafür, dass sich Bakterien gar nicht erst festsetzen können, und Curcumin hält die Schleimhaut ruhig. Dosierung nach Etikett oder Rücksprache mit einem Tierheilpraktiker.
Hunde und Katzen jeden Alters mit wiederkehrenden Harnwegsinfekten, Struvitkristallen, chronischen Blasenreizungen oder als Nachsorge nach einer Antibiotikabehandlung. Besonders empfohlen für Wohnungskatzen, ältere Hündinnen und kastrierte Kater — also die Gruppen mit dem höchsten Risiko für wiederkehrende Blasenprobleme.
Quellen (in englischer Sprache):
Kranjčec B., Papeš D., Altarac S. (2014). D-mannose powder for prophylaxis of recurrent urinary tract infections in women: a randomized clinical trial. World Journal of Urology. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23633128/
Aggarwal B.B., Harikumar K.B. (2009). Potential therapeutic effects of curcumin, the anti-inflammatory agent, against neurodegenerative, cardiovascular, pulmonary, metabolic, autoimmune and neoplastic diseases. International Journal of Biochemistry & Cell Biology. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18662800/
Scaglione F., Musazzi U.M., Minghetti P. (2017). Considerations on D-mannose Mechanism of Action and Consequent Classification of Marketed Healthcare Products. Frontiers in Pharmacology. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34349684/
Hewlings S.J., Kalman D.S. (2017). Curcumin: A Review of Its Effects on Human Health. Foods. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29065496/
Domenici L., Monti M., Bracchi C., et al. (2016). D-mannose: a promising support for acute urinary tract infections in women. European Review for Medical and Pharmacological Sciences. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27424995/
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