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Ein schwerer Brustkorb beim Treppensteigen. Ein Herzschlag, der abends nicht zur Ruhe kommt. Kalte Hände, obwohl es warm ist. Eine Müdigkeit, die auch nach dem Wochenende bleibt. Viele Menschen deuten diese Zeichen als Alter, Stress oder schlechte Kondition – dabei sind es oft die ersten leisen Signale, dass Herz und Gefäße nicht mehr die Grundlage haben, die sie eigentlich brauchen.
Denn Herzgesundheit beginnt nicht dort, wo Beschwerden spürbar werden. Sie beginnt dort, wo der Herzmuskel seine Energie herbekommt, wo die Gefäße ihre Elastizität behalten und wo der Herzrhythmus stabil bleibt. Fehlt an einer dieser Stellen die Versorgung, kompensiert der Körper eine Weile – bis aus einem kleinen Nachlassen ein spürbares Muster wird.
Das Herz Paket von Herbano setzt genau dort an: nicht am Symptom, sondern an den drei Ebenen, aus denen ein belastbares Herz-Kreislauf-System entsteht. Coenzym Q10 für die Energie im Herzmuskel. L-Arginin für die Weite und Elastizität der Gefäße. Magnesium für den ruhigen Rhythmus und die Muskelentspannung. Drei eigenständige Präparate, drei klare Wirkungsebenen – zusammengeführt zu einem Ansatz, der das Herz nicht überredet, sondern versorgt.
Das Herz ist der einzige Muskel im Körper, der nie Pause macht. Rund 100.000 Schläge pro Tag, etwa 7.000 Liter Blut, die durch den Kreislauf gepumpt werden – und das ein Leben lang. Ein solcher Dauerbetrieb funktioniert nur, wenn drei Dinge stimmen: genug Energie im Herzmuskel, elastische, weit stellbare Gefäße und ein stabiler Rhythmus. Fehlt an einer dieser Ebenen etwas, kompensiert der Körper zunächst leise. Doch mit der Zeit wird das Kompensieren teurer.
Die typischen ersten Zeichen sind leicht zu übersehen: schwere Beine beim Treppensteigen, ein Herzschlag, der abends bis in die Halsschlagader spürbar wird, kalte Hände oder Füße, obwohl der Rest des Körpers warm ist, ein diffuses Druckgefühl in der Brust, das kommt und geht, oder eine Müdigkeit, die nicht mehr weggeht. Viele deuten das als Alter, Stress oder schlechte Kondition. Dabei sind es oft die ersten Hinweise, dass eine der drei Grundlagen ins Wanken gerät.
Der übliche Weg in solchen Situationen ist, direkt zum Medikament zu greifen: Betablocker für den Rhythmus, ACE-Hemmer oder Sartane für den Blutdruck, Diuretika für die Entlastung. Diese Mittel haben ihren Platz – aber sie arbeiten am Symptom, nicht an der Grundlage. Sie senken den Druck, greifen aber nicht die Frage auf, warum die Gefäße überhaupt an Elastizität verloren haben. Sie beruhigen den Rhythmus, kümmern sich aber nicht darum, warum dem Herzmuskel die Energie oder dem Nervensystem die Ruhe fehlt.
Genau hier setzt das Herz Paket an – nicht als Ersatz für notwendige Medikamente, sondern als das, was daneben fehlt: die Versorgung der drei Ebenen, aus denen ein belastbares Herz-Kreislauf-System überhaupt entsteht.
Jede Herzmuskelzelle enthält tausende kleine Kraftwerke, die Mitochondrien. Sie produzieren die Energie, die der Herzschlag braucht – Schlag für Schlag, ein Leben lang. Coenzym Q10 ist der Baustein, ohne den diese Kraftwerke nicht laufen können. Es steht mitten in der sogenannten Atmungskette und ist genau der Punkt, an dem aus Nährstoffen und Sauerstoff die eigentliche Zellenergie ATP entsteht.
Das Problem: Der Körper stellt Coenzym Q10 selbst her – aber ab etwa dem 40. Lebensjahr sinkt die Eigenproduktion spürbar. Mit 60 Jahren liegt der Q10-Gehalt im Herzmuskel oft nur noch bei rund der Hälfte des jugendlichen Niveaus. Dazu kommen Faktoren, die den Q10-Spiegel zusätzlich absenken: Statine, also Cholesterinsenker, blockieren einen Schritt, der auch für die Q10-Herstellung gebraucht wird. Chronischer Stress, hohe Belastung und bestimmte Grunderkrankungen tun ihr Übriges.
Was das im Alltag heißt: Der Herzmuskel bekommt weniger Energie, obwohl seine Arbeit gleich bleibt. Das äußert sich zuerst als nachlassende Belastbarkeit – Treppen fühlen sich anstrengender an, Sport wird zäher, eine gewisse innere Erschöpfung setzt sich fest, die mit Schlaf allein nicht mehr verschwindet.
Die Q-Symbio-Studie (Mortensen et al., 2014) hat gezeigt, was passiert, wenn dem Herzmuskel dieser Baustein wieder zur Verfügung steht: Patienten mit Herzinsuffizienz, die über zwei Jahre 3 × 100 mg Coenzym Q10 pro Tag zusätzlich zur Standardtherapie einnahmen, hatten signifikant weniger kardiale Todesfälle (9 % gegenüber 16 %) und deutlich weniger Krankenhausaufenthalte wegen Herzversagen (15 % gegenüber 26 %). Eine ehrliche Einordnung gehört dazu: Die Cochrane-Übersichtsarbeit von 2025 sieht die Evidenz für Herzinsuffizienz weiterhin nicht als abschließend belegt. Der Mechanismus – Q10 als Baustein der Energieproduktion im Herzmuskel – ist biologisch aber klar und unbestritten.
Blutgefäße sind keine starren Rohre. Sie sind lebendige Strukturen, die sich weiten und verengen, je nachdem, was der Körper gerade braucht. Diese Fähigkeit hängt an einem einzigen, winzigen Signalstoff: Stickstoffmonoxid, kurz NO. NO wird in der inneren Gefäßwand (dem Endothel) gebildet und sorgt dafür, dass sich die Gefäßmuskulatur entspannt – das Gefäß stellt sich weit, der Blutdruck sinkt, der Blutfluss verbessert sich.
L-Arginin ist der direkte Baustein, aus dem der Körper Stickstoffmonoxid herstellt. Fehlt L-Arginin, oder ist das Endothel durch Alter, Bluthochdruck, Rauchen oder chronische Entzündungsprozesse angeschlagen, sinkt die NO-Produktion. Die Gefäße bleiben enger, der Blutdruck steigt, das Herz muss gegen einen höheren Widerstand arbeiten.
Im Alltag zeigt sich das sehr konkret: kalte Hände und Füße trotz normaler Raumtemperatur, weil die feinen Gefäße nicht mehr weit genug öffnen. Ein diastolischer Blutdruck, der langsam ansteigt. Nachlassende Ausdauer, weil die Muskeln bei Belastung nicht ausreichend durchblutet werden. Bei Männern manchmal auch nachlassende erektile Funktion – die Erektion ist ein hochgradig NO-abhängiger Prozess.
Studien zeigen, dass eine gezielte L-Arginin-Gabe die NO-Verfügbarkeit erhöht, die Gefäßwände elastischer macht und vor allem den diastolischen Blutdruck spürbar senken kann. Das ist kein Wundereffekt, sondern die logische Folge, wenn dem Körper der fehlende Baustein wieder ausreichend zur Verfügung steht. Wichtig ist die Dosierung: In den Kombi-Kapseln vieler Wettbewerber ist meist so wenig L-Arginin enthalten, dass die NO-Produktion kaum ansteigt. Genau deshalb ist L-Arginin im Herz Paket ein eigenständiges Präparat in wirksamer Einzeldosierung – nicht ein Etikett-Zusatz.
Der Herzschlag ist ein elektrisches Ereignis. Damit sich der Herzmuskel im richtigen Takt anspannt und wieder entspannt, müssen Kalzium, Kalium und Magnesium in einem präzisen Verhältnis zusammenspielen. Magnesium ist dabei der Gegenspieler zum Kalzium – es sorgt dafür, dass sich der Muskel nach jedem Schlag wieder loslässt und der Rhythmus stabil bleibt.
Ein Magnesiummangel ist erstaunlich häufig – und wird selten benannt. Studien schätzen, dass in Deutschland ein relevanter Anteil der Bevölkerung unter dem optimalen Magnesium-Spiegel liegt. Ursachen sind vielfältig: nährstoffärmere Böden, stressbedingter Mehrverbrauch, Medikamente wie Diuretika, Kaffee, Alkohol, hohe körperliche Belastung.
Die Zeichen sind oft unspezifisch und werden anderen Ursachen zugeordnet: Herzstolpern, das abends im Bett auftritt. Ein Herzschlag, der bis in den Hals hoch spürbar wird. Nächtliche Wadenkrämpfe. Innere Unruhe, die sich nicht abschütteln lässt. Muskeln, die nicht richtig loslassen können. Auch Bluthochdruck kann mit einer unzureichenden Magnesium-Versorgung zusammenhängen, weil die Gefäßmuskulatur ohne ausreichend Magnesium schwerer entspannen kann.
Die EFSA bewertet folgende Wirkungen von Magnesium als wissenschaftlich belegt: Beitrag zu einer normalen Muskelfunktion, zu einer normalen Funktion des Nervensystems, zur normalen psychischen Funktion und zur Verringerung von Müdigkeit. Für den Herzkontext ist besonders die Muskel- und Nervenfunktion relevant – denn der Herzmuskel ist ein Muskel, und der Herzrhythmus ist ein Nervensignal. Im Herz Paket wird Magnesium als Magnesiumcitrat eingesetzt – eine organisch gebundene Form, die vom Körper gut aufgenommen und verwertet werden kann.
Am Markt gibt es viele Herz-Kombi-Produkte, die alles in eine Kapsel packen: Q10, L-Arginin, Magnesium, oft noch B-Vitamine dazu. Auf den ersten Blick wirkt das praktisch. Bei genauem Hinsehen zeigt sich aber ein Kompromiss: In eine einzelne Kapsel passen keine wirksamen Mengen mehrerer Wirkstoffe gleichzeitig.
Ein Beispiel: Wirksame L-Arginin-Dosen liegen im Bereich von mehreren Gramm pro Tag. Wirksame Q10-Dosen liegen bei 100–300 mg. Magnesium wird sinnvoll in mehreren hundert Milligramm dosiert. All das in eine oder zwei Kapseln zu pressen, ist physikalisch schlicht nicht möglich. Was dann übrig bleibt, sind homöopathisch anmutende Mengen, die auf dem Etikett gut aussehen, im Körper aber wenig auslösen.
Genau deshalb setzt Herbano bewusst auf drei eigenständige Präparate. Jede Komponente bekommt ihre eigene Kapsel, ihren eigenen Wirkstoff, ihre eigene relevante Dosis. Coenzym Q10 in einer Menge, die den Herzmuskel wirklich versorgt. L-Arginin in einer Menge, die die NO-Produktion tatsächlich anhebt. Magnesium in einer Menge, die den Bedarf abdeckt und den Herzrhythmus stützen kann.
Der Vorteil des Pakets liegt damit nicht nur im Preis, sondern in der Wirksamkeit jeder einzelnen Komponente. Nicht drei Namen auf einem Etikett – sondern drei ernstgemeinte Präparate für drei klare Wirkungsebenen.
„Ich habe plötzlich Brustschmerzen, Atemnot oder mein Herz rast – reicht das Paket dann?“ Nein. Plötzlich auftretende Brustschmerzen, Ausstrahlung in Arm, Kiefer oder Rücken, akute Atemnot, kalter Schweiß, ein Herzschlag, der aus dem Rhythmus fällt, oder Ohnmachtsgefühle sind Warnzeichen, bei denen sofort der Notruf oder eine Notaufnahme aufgesucht werden muss. Auch bei diagnostizierter Herzinsuffizienz, Rhythmusstörungen oder nach einem Herzinfarkt ist eine engmaschige Betreuung durch die behandelnden Ärzte unverzichtbar. Das Herz Paket ist kein Ersatz für eine ärztliche Behandlung im akuten oder schweren Fall – es setzt an den Grundlagen an, die der Körper für ein stabiles Herz-Kreislauf-System braucht, und wird immer neben, nicht statt einer notwendigen Therapie eingesetzt.
„Ich brauche jetzt sofort Hilfe – wie schnell wirkt das Paket?“ Ehrlich: nicht sofort. Was relativ zügig spürbar sein kann, ist die Wirkung von Magnesium auf innere Unruhe, nächtliche Krämpfe und Muskelentspannung – oft schon nach ein bis zwei Wochen. Die Q10-Wirkung auf die Energie im Herzmuskel und die L-Arginin-Wirkung auf die Gefäße brauchen mehr Zeit, meist mehrere Wochen bis Monate. Der Körper ersetzt keine Grundlage über Nacht. Wer sofort spürbare Erleichterung braucht, sollte das mit den behandelnden Ärzten besprechen – das Paket arbeitet an den Ursachen, nicht am schnellen Symptom.
„Am Ende brauche ich doch mein Herzmedikament oder muss zum Kardiologen – widerspricht das nicht dem Paket?“ Nein, im Gegenteil. Betablocker, ACE-Hemmer, Statine und andere Herzmedikamente haben ihren Platz und retten Leben. Das Paket setzt an einem anderen Punkt an: an der Versorgung mit Bausteinen, die auch unter Medikamenteneinnahme knapp werden können – vor allem Q10, das durch Statine zusätzlich sinkt. Wer Medikamente einnimmt, sollte die Kombination mit einem Komplementärmediziner oder Heilpraktiker abstimmen, damit alles gut zusammenspielt.
„Bilde ich mir die Wirkung nur ein – oder gibt es echte Studien?“ Es gibt eine belastbare Studienlage, aber auch ehrliche Grenzen. Die Q-Symbio-Studie hat für Coenzym Q10 bei Herzinsuffizienz beeindruckende Ergebnisse gezeigt. Metaanalysen belegen die Blutdruck-senkende Wirkung von Q10. Für L-Arginin ist der NO-Mechanismus biologisch klar, klinisch aber je nach Dosis unterschiedlich stark. Die Cochrane-Übersichtsarbeit von 2025 bleibt vorsichtig, was Herzinsuffizienz angeht. Die Mechanismen sind klar – die klinische Ausprägung hängt vom Ausgangszustand, der Dosierung und der Einnahmedauer ab.
„Was, wenn ich neue Beschwerden bekomme oder das Paket nicht vertrage?“ Die drei Wirkstoffe sind gut untersucht und in der Regel gut verträglich. Bei sehr hohen Q10-Dosen können vereinzelt Magenbeschwerden auftreten. L-Arginin kann bei manchen Menschen leichte Magen-Darm-Reaktionen auslösen. Magnesiumcitrat kann in höheren Mengen den Stuhl weicher machen – ein Zeichen, dass die Dosis besser aufgeteilt wird. Wer blutdrucksenkende Medikamente einnimmt, sollte den Blutdruck bei Beginn engmaschiger kontrollieren.
Ein stabiles Herz-Kreislauf-System entsteht nicht aus einer einzelnen Maßnahme, sondern aus drei Grundlagen: Energie im Herzmuskel, Weite und Elastizität der Gefäße und ein ruhiger, stabiler Rhythmus. Das Herz Paket von Herbano adressiert genau diese drei Ebenen – mit Coenzym Q10, L-Arginin und Magnesiumcitrat als eigenständigen Präparaten in wirksamer Einzeldosierung. Kein Wunder, kein schneller Effekt – sondern die konsequente Versorgung mit dem, was das Herz braucht, um seine Arbeit über Jahrzehnte hinweg tun zu können. Wer die Grundlage stärkt, kämpft nicht mehr nur gegen einzelne Symptome, sondern gibt seinem Herzen zurück, was der Körper allein nicht mehr in ausreichender Menge herstellt.
Verzehrempfehlung:
Coenzym Q10: 1 Kapsel täglich zu einer fettreichen Mahlzeit (Q10 ist fettlöslich und wird so besser aufgenommen). L-Arginin: laut Etikettangabe des Einzelprodukts einnehmen, idealerweise auf zwei Portionen über den Tag verteilt und zwischen den Mahlzeiten. Magnesiumcitrat: laut Etikettangabe des Einzelprodukts, vorzugsweise abends, da Magnesium zusätzlich zur Entspannung und Schlafqualität beitragen kann. Die empfohlene Tagesdosis darf nicht überschritten werden.
Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Kühl, trocken und außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern lagern. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.
Hinweise & mögliche Nebenwirkungen:
Zusammensetzung:
Das Herz Paket von Herbano besteht aus drei eigenständigen Präparaten: Coenzym Q10 als hochdosierte Kapsel für die Energieversorgung des Herzmuskels, L-Arginin als eigenständiges Präparat für die Stickstoffmonoxid (ein körpereigenes Gas, das die Blutgefäße weitet)-Bildung und die Gefäßweitung sowie Magnesiumcitrat als organisch gebundene, gut aufnehmbare Magnesiumform für Herzrhythmus, Muskelentspannung und Nervenfunktion. Alle Präparate werden nach hohen Qualitätsstandards hergestellt und sind frei von künstlichen Farb- und Konservierungsstoffen. Vegan. Gluten- und laktosefrei.
Mengenangaben pro Tagesdosis:
Die genauen Mengenangaben pro Tagesdosis stehen auf den Etiketten der jeweiligen Einzelprodukte.
Der entscheidende Unterschied liegt in den enthaltenen Mengen. In eine einzelne Kapsel passen keine wirksamen Dosen mehrerer Wirkstoffe gleichzeitig. Kombi-Kapseln enthalten deshalb oft nur kleine Mengen jedes Stoffes – gut für die Zutatenliste, meist zu wenig für eine spürbare Wirkung. Das Herz Paket bündelt drei eigenständige Präparate, sodass jede Komponente in wirksamer Einzeldosierung enthalten ist.
Besonders sinnvoll wird die Kombination ab etwa 40 Jahren, weil die körpereigene Coenzym-Q10-Produktion ab dann spürbar zurückgeht und gleichzeitig die Gefäßelastizität mit den Jahren nachlässt. Auch jüngere Menschen mit hoher körperlicher Belastung, unter Statin-Therapie oder mit familiärer Herz-Kreislauf-Vorbelastung können von der Kombination profitieren.
Grundsätzlich ist die Kombination mit den meisten Herzmedikamenten möglich und in vielen Fällen sinnvoll – vor allem, weil Statine zusätzlich Q10 abbauen und der Bedarf dadurch steigt. Wichtig ist die Abstimmung mit einem Komplementärmediziner oder Heilpraktiker, besonders bei Blutgerinnungshemmern und stark blutdrucksenkenden Medikamenten, da sich Wirkungen verstärken können.
Magnesium wirkt oft am schnellsten – innere Unruhe, nächtliche Krämpfe und Herzstolpern können sich innerhalb von ein bis zwei Wochen spürbar beruhigen. Die Wirkung von L-Arginin auf Blutdruck, kalte Hände und Ausdauer zeigt sich meist nach vier bis acht Wochen. Coenzym Q10 arbeitet am langsamsten, aber am tiefsten – auf die Energieversorgung des Herzmuskels wird üblicherweise nach acht bis zwölf Wochen ein Effekt beschrieben. Das Paket ist als längerfristige Grundversorgung gedacht, nicht als Kurzeinsatz.
Coenzym Q10 ist ein fettlöslicher Stoff. Wird es zusammen mit Fett eingenommen – beispielsweise mit einer Mahlzeit, die Öl, Nüsse, Avocado oder Milchprodukte enthält – steigt die Aufnahme im Darm deutlich. Nüchterne Einnahme führt dagegen zu einer viel geringeren Bioverfügbarkeit (wie viel davon der Körper tatsächlich aufnehmen kann).
Ja. Sportler profitieren gleich mehrfach: Coenzym Q10 unterstützt die Energieproduktion in den Mitochondrien (die Kraftwerke der Zellen), L-Arginin verbessert über die NO-Bildung die Muskeldurchblutung und Ausdauer, und Magnesium ist unverzichtbar für Muskelentspannung und Regeneration. Bei intensivem Training ist der Bedarf an allen drei Stoffen erhöht.
Magnesiumcitrat ist eine organisch gebundene Form, in der Magnesium an Zitronensäure gebunden ist. Diese Form wird vom Körper deutlich besser aufgenommen und verwertet als anorganisches Magnesiumoxid, das zwar günstig, aber in seiner Bioverfügbarkeit schwach ist. Für die Herz- und Muskelfunktion zählt, was im Körper ankommt – nicht, was auf dem Etikett steht.
Quellen (in englischer Sprache):
Mortensen, S. A., et al. (2014). The effect of coenzyme Q10 on morbidity and mortality in chronic heart failure: Results from Q-SYMBIO: a randomized double-blind trial. JACC: Heart Failure, 2(6), 641–649. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25282031/
Rosenfeldt, F. L., et al. (2007). Coenzyme Q10 in the treatment of hypertension: a meta-analysis of the clinical trials. Journal of Human Hypertension, 21(4), 297–306. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17287847/
Dong, J. Y., et al. (2011). Effect of oral L-arginine supplementation on blood pressure: a meta-analysis of randomized, double-blind, placebo-controlled trials. American Heart Journal, 162(6), 959–965. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22137067/
Zhang, X., et al. (2016). Effects of magnesium supplementation on blood pressure: A meta-analysis of randomized double-blind placebo-controlled trials. Hypertension, 68(2), 324–333. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27402922/
Al-Kuraishy, H. M., et al. (2020). Coenzyme Q10 and cardiovascular diseases: an overview. Frontiers in Pharmacology, 11, 553. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32390853/
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