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Ein Glas Rotwein am Abend, dazu ein Stück gereifter Käse — und eine Stunde später pocht der Kopf, das Herz stolpert, die Nase läuft, der Bauch wird unruhig. Wer solche Muster kennt, sucht meist lange nach der Ursache. Die Beschwerden treten scheinbar zufällig auf, wechseln zwischen Haut, Darm, Kreislauf und Kopf und passen selten in ein einzelnes Fachgebiet. Genau das ist typisch für ein Ungleichgewicht im Histamin (ein körpereigener Botenstoff, der bei Allergien eine Rolle spielt)-Stoffwechsel.
Histamin ist ein Botenstoff, den der Körper selbst herstellt und der zusätzlich über bestimmte Lebensmittel aufgenommen wird. Er steuert die Magensäure, hält im Gehirn wach und ist Teil der Immunabwehr. Ein Problem entsteht, wenn mehr Histamin anfällt, als der Körper abbauen kann. Dann zeigen sich Beschwerden dort, wo der Körper besonders viele Histamin-Rezeptoren trägt: an den Blutgefäßen, an der Darmschleimhaut, in der Nase, an der Haut und im Gehirn.
Das Histamin-Blocker-Paket setzt genau an den drei Stellen an, an denen der Körper am wirksamsten entlastet werden kann. Quercetin beruhigt die Mastzellen, aus denen Histamin freigesetzt wird. Vitamin C treibt das DAO-Enzym an, das Histamin im Blut abbaut. Ausgewählte Probiotika (lebende Bakterien, die die Darmflora unterstützen) verändern die Zusammensetzung der Darmflora (die Bakterien, die natürlicherweise im Darm leben) so, dass weniger Histamin direkt im Verdauungstrakt entsteht. Drei Hebel, die zusammen mehr leisten als jeder Wirkstoff allein.
Mastzellen sind Immunzellen, die überall dort im Körper sitzen, wo Gewebe mit der Außenwelt in Kontakt kommt: in der Haut, in der Nase, in der Lunge, entlang des Darms und rund um die Blutgefäße. Sie sind wie kleine Alarmspeicher gebaut. In ihrem Inneren tragen sie kleine Bläschen mit Histamin, die bei einem Reiz nach außen abgegeben werden. Bei manchen Menschen reagieren diese Mastzellen zu schnell und zu heftig. Schon ein Glas Rotwein, ein Stück gereifter Käse oder ein stressiger Nachmittag reichen, um die Bläschen platzen zu lassen.
Quercetin ist ein pflanzlicher Farbstoff aus der Gruppe der Flavonoide. Er kommt natürlicherweise in Zwiebeln, Äpfeln, Kapern und Beeren vor, allerdings in Mengen, die für eine gezielte Entlastung nicht ausreichen. In konzentrierter Form legt sich Quercetin an die Membran der Mastzelle und stabilisiert sie. Vereinfacht gesagt: Die Zelle wird ruhiger, ihre Alarmschwelle steigt. Reize, die vorher sofort eine Histamin-Freisetzung ausgelöst hätten, bleiben ohne Reaktion.
Das ist ein anderer Ansatz als bei klassischen Antihistaminika. Antihistaminika blockieren die Wirkung von Histamin, nachdem es bereits ausgeschüttet wurde. Quercetin setzt eine Ebene früher an: Es verhindert, dass Histamin überhaupt in großen Mengen freigesetzt wird. Dadurch bleibt die Grundstimmung im Körper ruhiger, ohne die typischen Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder trockene Schleimhäute.
Wenn Histamin einmal im Blut angekommen ist, muss es abgebaut werden. Für diesen Abbau ist vor allem ein Enzym zuständig: die Diaminoxidase, kurz DAO. Sie sitzt hauptsächlich in der Darmschleimhaut und spaltet Histamin dort, wo es über die Nahrung ankommt. Ist die DAO-Aktivität zu niedrig, staut sich Histamin im Körper und die typischen Beschwerden setzen ein.
Vitamin C greift an zwei Stellen ins Geschehen ein. Erstens ist es ein sogenannter Kofaktor für Enzyme (Eiweiße, die Stoffwechselvorgänge in Gang bringen), die im Histamin-Stoffwechsel beteiligt sind. Ohne ausreichend Vitamin C arbeiten diese Enzyme langsamer. Zweitens senkt Vitamin C nachweisbar den Histamin-Spiegel im Blutplasma. Das bedeutet: Der Körper wird zügiger von überschüssigem Histamin befreit, die Zeit, in der Beschwerden anhalten, verkürzt sich.
Ein zusätzlicher Vorteil: Vitamin C wirkt selbst leicht dämpfend auf die Mastzellen. Es verstärkt damit den Effekt von Quercetin und arbeitet nicht nebeneinander, sondern ineinandergreifend. Genau diese Ergänzung ist der Grund, warum Vitamin C in vielen Histamin-Konzepten fest gesetzt ist — nicht als Vitamin für das Immunsystem im Allgemeinen, sondern als konkreter Hebel für den Histamin-Stoffwechsel.
Ein großer Teil des Histamins, das im Körper zirkuliert, entsteht nicht durch die Nahrung selbst, sondern durch die Darmbakterien. Bestimmte Bakterienstämme können aus der Aminosäure Histidin Histamin herstellen. Wenn diese Stämme im Darm überwiegen, wird die Histamin-Grundlast still und heimlich hochgeschraubt — auch dann, wenn die Ernährung theoretisch histaminarm ist.
Genau hier setzt der dritte Baustein des Pakets an. Die enthaltenen probiotischen Stämme wurden nach einem klaren Prinzip ausgewählt: Sie gehören zu den Bakterien, die selbst wenig oder kein Histamin produzieren und die histamin-bildende Konkurrenten im Darm verdrängen können. Über Wochen verschiebt sich das Gleichgewicht der Darmflora. Weniger histamin-bildende Bakterien bedeuten weniger Histamin-Nachschub aus dem Darm — und damit weniger Belastung für das gesamte System.
Zusätzlich baut eine ausgeglichene Darmflora die Darmschleimhaut auf. Eine intakte Schleimhaut ist die Voraussetzung dafür, dass DAO in ausreichender Menge gebildet werden kann. Wer den Darm vernachlässigt, entzieht damit auch dem DAO-Enzym die Grundlage. Der Probiotika-Baustein wirkt deshalb doppelt: weniger Histamin-Bildung und mehr Histamin-Abbau, weil DAO wieder ausreichend zur Verfügung steht.
Die Stärke des Konzepts liegt nicht in einem einzelnen Wirkstoff, sondern in der Verbindung der drei Ansätze. Quercetin arbeitet an der Quelle: Es sorgt dafür, dass die Mastzellen weniger Histamin freisetzen. Was trotzdem freigesetzt wird, gelangt in den Blutkreislauf und wird dort abgebaut — an dieser Stelle greift Vitamin C ein und beschleunigt die Arbeit des DAO-Enzyms. Und ganz unten, im Darm, dämpfen die probiotischen Stämme die Nachlieferung: Sie verdrängen die histamin-bildenden Bakterien und senken damit die Menge, die überhaupt in den Kreislauf gelangen kann.
Das ist der Unterschied zu Einzelpräparaten. Wer nur Quercetin nimmt, beruhigt zwar die Mastzellen, aber der Darm liefert weiter Histamin nach. Wer nur die Darmflora aufbaut, hat die Reagibilität der Mastzellen noch nicht gebremst. Und wer nur DAO im Blut unterstützt, kommt an der Ursache im Darm nicht an. Erst die Kombination deckt alle drei Ebenen ab.
In der Praxis bedeutet das für die meisten Anwender: Die ersten Effekte an Haut und Kopf sind oft innerhalb der ersten zwei Wochen spürbar, weil die Mastzellen zügig auf Quercetin reagieren. Der Darm braucht länger. Eine spürbar niedrigere Grundlast, weniger Reaktionen auf einzelne Lebensmittel und ein ruhigerer Bauch stellen sich meist über einen Zeitraum von acht bis zwölf Wochen ein — der Zeitraum, in dem sich die Darmflora umbaut.
Das Paket ist für alle gedacht, die Muster an sich beobachten, die zu einer Histamin-Belastung passen. Typisch sind Beschwerden nach Rotwein, Sekt, Bier, gereiftem Käse, Salami, Räucherfisch, Sauerkraut, Sojasauce, Tomaten in reifer Form, Schokolade oder Erdbeeren. Auch bestimmte Medikamente können die DAO hemmen und die Belastung zusätzlich erhöhen.
Häufige Signale sind: gerötete Haut oder Nesselsucht nach dem Essen, plötzlich verstopfte oder tropfende Nase ohne Erkältung, Herzklopfen und Hitzewallungen, Kopfdruck oder Migräne wenige Stunden nach der Mahlzeit, Blähungen und Durchfall, nächtliches Aufwachen zwischen zwei und vier Uhr, innere Unruhe und Konzentrationsprobleme. Bei Frauen fallen die Beschwerden oft in der zweiten Zyklushälfte oder in den Wechseljahren stärker aus, weil Östrogen die Mastzellen zusätzlich reizen kann.
Wichtig ist die realistische Erwartung: Das Paket wirkt Schritt für Schritt. Es entlastet den Körper, indem es die Ursachen der Histamin-Belastung an drei Stellen zurückfährt. Wer parallel auf histaminreiche Lebensmittel achtet, Stress reduziert und ausreichend schläft, sieht die Effekte schneller. Wer bei Verdacht auf eine schwerwiegendere Grunderkrankung wie eine Mastzellaktivierung eine sichere Einordnung braucht, sollte die Situation zusätzlich mit einem Komplementärmediziner oder Heilpraktiker besprechen.
Ein Ungleichgewicht im Histamin-Stoffwechsel lässt sich nicht an einer einzigen Stelle lösen. Der Körper baut zu wenig Histamin ab, die Mastzellen setzen zu viel frei, und der Darm liefert im Hintergrund weiter nach. Genau darauf reagiert das Histamin-Blocker-Paket. Quercetin stabilisiert die Mastzellen und wirkt als natürlicher Histamin-Blocker. Vitamin C beschleunigt den Abbau im Blut und verstärkt die Ruhigstellung der Mastzellen. Die probiotischen Stämme verändern die Darmflora so, dass weniger Histamin überhaupt entsteht. Drei Ansatzpunkte, die zusammen den Alltag entlasten — ohne Betäubungswirkung, ohne Müdigkeit, an der Ursache statt am Symptom.
Verzehrempfehlung:
Die Einnahme richtet sich nach der Verzehrempfehlung der einzelnen Bestandteile des Pakets. Die genauen Angaben zu Dosierung, Einnahmezeitpunkt und Verzehrmenge sind den Etiketten der jeweiligen Produkte zu entnehmen.
Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Kühl, trocken und außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern lagern. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.
Hinweise & mögliche Nebenwirkungen:
Zusammensetzung:
Das Histamin (ein körpereigener Botenstoff, der bei Allergien eine Rolle spielt)-Blocker-Paket besteht aus drei aufeinander abgestimmten Bestandteilen: Quercetin (500 mg) als Mastzell-Stabilisator und natürlicher Histamin-Blocker, hochdosiertes Vitamin C zur Unterstützung des DAO-Enzyms und Beschleunigung des Histamin-Abbaus sowie ausgewählte probiotische Bakterienstämme mit niedriger Histamin-Bildungsrate zur Modulation der Darmflora (die Bakterien, die natürlicherweise im Darm leben). Die genaue Zusammensetzung der einzelnen Bestandteile ist den jeweiligen Produktetiketten zu entnehmen. Alle Produkte werden ohne unnötige Zusatzstoffe hergestellt und sind für eine langfristige Einnahme geeignet.
Mengenangaben pro Tagesdosis:
Die genauen Mengenangaben pro Tagesdosis stehen auf den Etiketten der jeweiligen Einzelprodukte.
Antihistaminika aus der Apotheke wie Cetirizin oder Loratadin blockieren die Histamin (ein körpereigener Botenstoff, der bei Allergien eine Rolle spielt)-Rezeptoren im Körper. Sie greifen also dort ein, wo Histamin seine Wirkung entfaltet — nachdem es bereits ausgeschüttet wurde. Das Histamin-Blocker-Paket setzt eine Ebene früher an: Quercetin verhindert, dass Histamin überhaupt in großen Mengen freigesetzt wird. Vitamin C beschleunigt den Abbau. Die Probiotika (lebende Bakterien, die die Darmflora unterstützen) reduzieren die Histamin-Bildung im Darm. Der Ansatz ist damit ursachenorientierter und arbeitet ohne die typische Betäubungswirkung klassischer Antihistaminika.
Die Zeiträume unterscheiden sich für die drei Bausteine. Quercetin wirkt am schnellsten an den Mastzellen. Erste Effekte an Haut, Nase oder Kopf zeigen sich häufig innerhalb der ersten zwei Wochen. Vitamin C entlastet den Blutkreislauf ebenfalls zügig. Die Umstellung der Darmflora (die Bakterien, die natürlicherweise im Darm leben) durch die Probiotika braucht deutlich länger — realistisch sind acht bis zwölf Wochen, bis eine spürbar niedrigere Grundlast erreicht ist. Wer parallel auf histaminreiche Lebensmittel achtet, erlebt die Effekte meist früher.
Grundsätzlich ergänzen sich die Ansätze, weil sie an unterschiedlichen Stellen wirken. Trotzdem sollte jede parallele Einnahme zu einem dauerhaft eingenommenen Medikament vorab mit einem Komplementärmediziner oder Heilpraktiker besprochen werden. Das gilt besonders dann, wenn zusätzlich Blutverdünner, Kortison oder andere immunwirksame Medikamente eingenommen werden.
Externes DAO ist ein Ansatz, der Histamin abbaut, das bereits über die Nahrung angekommen ist. Er wirkt aber nur an dieser einen Stelle und nur kurzfristig zur Mahlzeit. Das Paket verfolgt einen breiteren Ansatz: weniger Histamin-Freisetzung durch die Mastzellen, mehr körpereigener Abbau durch die eigene DAO und weniger Nachschub aus dem Darm. Das arbeitet an der Ursache statt nur an einer einzelnen Mahlzeit. Beide Ansätze lassen sich bei Bedarf gut kombinieren.
Alle drei Bestandteile sind für eine längere Einnahme angelegt. Besonders der Aufbau einer histaminarmen Darmflora braucht Zeit. Viele Anwender nutzen das Paket über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten und entscheiden dann, ob sie es dauerhaft weiterführen oder nach einer Aufbauphase auf einzelne Bestandteile reduzieren. Eine feste Höchstdauer gibt es nicht — die Wirkstoffe belasten den Körper bei bestimmungsgemäßer Anwendung nicht.
Das ist ein typisches Zeichen dafür, dass die Darmflora reagiert. Die probiotischen Stämme siedeln sich an und verändern das Milieu im Darm. Dabei kann es zu Beginn zu leichten Blähungen kommen. Diese legen sich in der Regel innerhalb weniger Tage bis zu zwei Wochen. Wer besonders empfindlich ist, kann die Dosierung anfangs halbieren und langsam steigern.
Ein vollständiger Verzicht ist meist nicht nötig. Sinnvoll ist es aber, in der Aufbauphase besonders histaminreiche Auslöser wie Rotwein, gereiften Käse, geräucherte Wurst, Sauerkraut oder überreife Tomaten bewusster einzusetzen. Wenn die Grundlast sinkt, vertragen viele Anwender nach einigen Wochen wieder Mengen, die vorher zu Beschwerden geführt hätten. Ein Ernährungstagebuch hilft, die eigenen Reaktionen realistisch einzuschätzen.
Quellen (in englischer Sprache):
Weng, Z. et al. (2012). Quercetin is more effective than cromolyn in blocking human mast cell cytokine release and inhibits contact dermatitis and photosensitivity in humans. PLOS ONE. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22470478/
Sánchez-Pérez, S. et al. (2022). Intestinal Dysbiosis in Patients with Histamine (ein körpereigener Botenstoff, der bei Allergien eine Rolle spielt) Intolerance. Nutrients. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35334884/
Reese, I. et al. (2022). Update der S1-Leitlinie zum Vorgehen bei Verdacht auf Unverträglichkeit gegenüber oral aufgenommenem Histamin. AWMF-Leitlinienregister 061-030. https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/061-030
Mlcek, J. et al. (2016). Quercetin and Its Anti-Allergic Immune Response. Molecules. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27187333/
Johnston, C. S. et al. (1992). Antihistamine effect of supplemental ascorbic acid and neutrophil chemotaxis. Journal of the American College of Nutrition. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/1578094/
Schink, M. et al. (2018). Microbial patterns in patients with histamine intolerance. Journal of Physiology and Pharmacology. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30222122/
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