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Wenn die Gedanken abends nicht zur Ruhe kommen, das Herz schneller schlägt als es sollte und selbst kleine Anforderungen sich wie ein Berg anfühlen — dann läuft im Nervensystem etwas dauerhaft auf Anschlag. Der Körper schüttet Cortisol (das wichtigste Stresshormon des Körpers) aus, der Kopf produziert Sorgen, der Schlaf wird flach. Genau an diesen zwei Stellen setzt das Innere-Ruhe-Paket an: bei der akuten Übererregung und bei der chronischen Stressbelastung.
Die Standard-Antwort auf innere Unruhe ist oft ein Beruhigungsmittel, das die Symptome dämpft, aber die Ursache nicht berührt. Der ergänzende Weg über gezielte Nährstoffe geht anders vor. GABA (Gamma-Aminobuttersäure) ist der wichtigste beruhigende Botenstoff im Nervensystem und dämpft überaktive Nervenzellen. Ashwagandha wirkt an der Stressachse selbst und senkt den Cortisol-Spiegel, also das körpereigene Stresshormon. Beide Wege ergänzen sich: der eine wirkt kurzfristig auf die Anspannung, der andere langfristig auf die Stresstoleranz.
Das Paket verbindet zwei der am besten untersuchten Substanzen im Bereich Stress und Beruhigung — nicht als niedrig dosierte Alles-in-einer-Kapsel, sondern als zwei getrennte, wirksam dosierte Präparate.
GABA ist die Kurzform für Gamma-Aminobuttersäure. Das ist der wichtigste hemmende Botenstoff im menschlichen Nervensystem. Während andere Botenstoffe (körpereigene Stoffe, die Signale zwischen Zellen übertragen) wie Glutamat Nervenzellen aktivieren, macht GABA das Gegenteil: Es bremst sie ab. Ein Nervensystem, das gut funktioniert, braucht beide Seiten im Gleichgewicht — Gas und Bremse.
Bei innerer Unruhe, Angstgefühlen und Grübelschleifen fehlt in der Regel die Bremse. Die Nervenzellen feuern zu schnell, zu lange und zu unkontrolliert. Genau hier setzt GABA an. Es dockt an bestimmte Empfangsstellen auf den Nervenzellen an, den sogenannten GABA-Rezeptoren, und sorgt dafür, dass die Zelle weniger leicht erregbar wird. Das Ergebnis: Die innere Anspannung sinkt, die Gedanken werden langsamer, das Herz schlägt ruhiger.
Eine kontrollierte Studie hat gezeigt, dass oral aufgenommenes GABA bereits nach 60 bis 90 Minuten messbare Veränderungen im Gehirnwellen-Muster (EEG) auslöst — mehr Alpha-Wellen, die für Entspannung stehen, weniger Beta-Wellen, die mit Anspannung verbunden sind. Für den Anwender fühlt sich das an wie ein Herunterfahren nach einem langen Tag, ohne die dumpfe Wirkung eines Beruhigungsmittels.
Ashwagandha (Withania somnifera), auch Schlafbeere genannt, wird in der ayurvedischen Medizin seit über 3000 Jahren eingesetzt. In den letzten 15 Jahren hat sich die Pflanze aber vor allem in der westlichen Forschung einen Namen gemacht — als eines der am besten untersuchten Adaptogene (eine Pflanze, die dem Körper hilft, mit Belastung umzugehen) überhaupt. Adaptogene sind Pflanzenstoffe, die dem Körper helfen, sich besser an Stress anzupassen.
Der Wirkmechanismus ist präzise: Ashwagandha greift an der Stressachse zwischen Gehirn und Nebenniere ein, der sogenannten HPA-Achse. Diese Achse steuert die Ausschüttung von Cortisol. Bei Dauerstress läuft sie überaktiv, der Cortisol-Spiegel bleibt chronisch erhöht — mit Folgen für Schlaf, Immunsystem, Blutzucker und mentale Belastbarkeit. Ashwagandha bringt diese Achse wieder in ein normales Regelverhalten.
Die Withanolide, das sind die wirksamen Pflanzenstoffe der Wurzel, verstärken zusätzlich die GABA-Signalgebung im Gehirn. Das erklärt, warum Ashwagandha nicht nur langfristig die Stresstoleranz verbessert, sondern auch spürbar beruhigend wirkt — es unterstützt genau den Botenstoff, den auch GABA direkt liefert.
Innere Unruhe hat in der Regel zwei Ebenen: eine akute (der Kopf rast, das Herz klopft, der Schlaf kommt nicht) und eine chronische (die Stressbelastung ist einfach zu hoch, der Körper kommt nicht mehr aus dem Alarm-Modus). Ein Mittel, das nur eine Ebene abdeckt, greift zu kurz.
GABA liefert die akute Beruhigung. Es wirkt innerhalb von 60 bis 90 Minuten nach Einnahme und dämpft die Übererregung des Nervensystems. Wer abends nicht abschalten kann, wer vor einem wichtigen Termin nervös wird, wer nach der Arbeit nicht runterkommt — hier setzt GABA an.
Ashwagandha arbeitet auf einer anderen Zeitachse. Die Wirkung entfaltet sich über Wochen. Der Cortisol-Spiegel sinkt, die Stressachse normalisiert sich, das Nervensystem lernt wieder, zwischen Belastung und Ruhe zu wechseln. Nach 4 bis 8 Wochen wird spürbar, dass Situationen, die vorher überfordert haben, wieder handhabbar werden.
Zusätzlich verstärkt Ashwagandha die GABA-Signalgebung im Gehirn — die beiden Präparate arbeiten also nicht nebeneinander, sondern verstärken sich gegenseitig. Genau das macht die Kombination so wirksam.
Eine Übersichtsarbeit aus dem Journal Quality in Sport (Oktober 2024) hat 23 Studien zu Ashwagandha ausgewertet. Das Ergebnis: In Dosierungen zwischen 250 und 600 mg pro Tag über 4 bis 12 Wochen verbesserte die Pflanze signifikant die Schlafqualität, die Einschlafzeit und die Schlafeffizienz. Der Wirkmechanismus liegt in der Modulation der HPA-Achse, der Cortisol-Senkung und der Verstärkung GABAerger und serotonerger Signalwege.
Eine oft zitierte Studie von Chandrasekhar et al. (2012) untersuchte 300 mg des standardisierten Ashwagandha-Extrakts, zweimal täglich über 8 Wochen genommen. Das Ergebnis war eindeutig: Der Cortisol-Spiegel sank signifikant, die Stressresistenz stieg deutlich — jeweils gegenüber einer Placebo-Gruppe.
Was diese Studien besonders macht: Ashwagandha wirkt nicht nur subjektiv (die Studienteilnehmer fühlen sich weniger gestresst), sondern auch objektiv messbar. Der Cortisol-Wert im Blut sinkt. Das ist ein biochemischer Effekt, der sich nicht wegdiskutieren lässt.
Das Paket richtet sich an Menschen, bei denen Stress und innere Unruhe nicht mehr nur eine vorübergehende Phase sind, sondern zum Alltag gehören. Typische Muster sind: abends nicht abschalten können, morgens schon angespannt aufwachen, kreisende Gedanken, ein Herzklopfen ohne körperliche Belastung, das Gefühl, ständig unter Strom zu stehen.
Besonders geeignet ist die Kombination in Phasen mit hoher beruflicher oder familiärer Belastung, bei Prüfungsstress, in Umbruchsituationen und bei allen Zuständen, in denen der Körper nicht mehr aus dem Alarm-Modus herausfindet. Auch bei Ein- und Durchschlafproblemen, die stressbedingt sind, kann das Paket gute Dienste leisten.
Wer bereits ärztlich verordnete Medikamente gegen Angst, Depression oder Bluthochdruck einnimmt, sollte die Einnahme mit einem Komplementärmediziner oder Heilpraktiker abstimmen, da sich Wirkungen gegenseitig verstärken können. Das gilt auch für Schwangere, Stillende und Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen.
Auf dem Markt gibt es viele Innere-Ruhe-Kapseln, in denen Ashwagandha zusammen mit L-Theanin, Baldrian, Passionsblume, Magnesium und diversen B-Vitaminen in eine einzige Kapsel gepackt wird. Das Problem: In eine Kapsel passen technisch nur begrenzte Wirkstoffmengen. Wenn dort fünf oder sechs Substanzen enthalten sind, ist von jeder einzelnen zu wenig für eine wirksame Dosis vorhanden.
Die Studien zu Ashwagandha zeigen klare Wirkungen ab 300 bis 600 mg pro Tag. Bei GABA sind es typischerweise 100 bis 500 mg. Damit beide Substanzen in ihrer wirksamen Dosis vorliegen, brauchen sie eigene Präparate. Genau das leistet dieses Paket: zwei getrennte, wirksam dosierte Produkte, die sich in ihrer Wirkung ergänzen.
Der zweite Vorteil: Die beiden Substanzen haben unterschiedliche optimale Einnahmezeiten. Ashwagandha wird meist morgens oder mittags empfohlen, GABA eher abends oder bei akuter Anspannung. Zwei getrennte Präparate erlauben genau diese flexible Einnahme.
Innere Unruhe und Angst haben zwei Ebenen: die akute Übererregung des Nervensystems und die chronische Stressbelastung. Das Innere-Ruhe-Paket deckt beide ab. GABA liefert die akute Beruhigung über den wichtigsten hemmenden Botenstoff im Gehirn und wirkt innerhalb von 60 bis 90 Minuten. Ashwagandha arbeitet auf der langfristigen Ebene, senkt den Cortisol-Spiegel und verbessert die Stresstoleranz nach 4 bis 8 Wochen. Beide Substanzen verstärken sich gegenseitig, weil Ashwagandha zusätzlich die GABA-Signalgebung im Gehirn unterstützt. Wer dauerhaft aus dem Alarm-Modus herausfinden will, bekommt hier die zwei am besten untersuchten Bausteine in wirksamer Dosierung.
Verzehrempfehlung:
Ashwagandha: 1 Kapsel morgens oder mittags zu einer Mahlzeit einnehmen. GABA: 1 Kapsel abends etwa 30 bis 60 Minuten vor dem Schlafengehen oder bei akuter innerer Anspannung, jeweils mit ausreichend Wasser. Beide Präparate können über mehrere Wochen kontinuierlich eingenommen werden. Die volle Wirkung von Ashwagandha entfaltet sich nach 4 bis 8 Wochen regelmäßiger Einnahme.
Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Kühl, trocken und außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern lagern. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.
Hinweise & mögliche Nebenwirkungen:
Zusammensetzung:
Das Innere-Ruhe-Paket besteht aus zwei getrennten Präparaten: Ashwagandha-Kapseln mit standardisiertem Wurzelextrakt (Withania somnifera) mit definiertem Withanolide-Anteil sowie GABA-Kapseln mit reiner Gamma-Aminobuttersäure. Beide Produkte werden in Deutschland und Österreich unter höchsten Qualitätsstandards hergestellt und sind frei von Gentechnik, Gluten, Laktose und künstlichen Zusatzstoffen.
Mengenangaben pro Tagesdosis:
Die genauen Mengenangaben pro Tagesdosis stehen auf den Etiketten der jeweiligen Einzelprodukte.
GABA wirkt bereits nach 60 bis 90 Minuten und sorgt für eine spürbare Beruhigung. Ashwagandha braucht länger: Die volle Wirkung entfaltet sich nach 4 bis 8 Wochen regelmäßiger Einnahme. Der Cortisol (das wichtigste Stresshormon des Körpers)-Spiegel sinkt langsam, dafür nachhaltig. Wer das Paket erst kurz verwendet, spürt meist zuerst die akute Beruhigung durch GABA — die tiefere Wirkung auf die Stresstoleranz kommt danach.
Ja, genau das ist der Sinn des Pakets. Die beiden Substanzen ergänzen sich, weil sie an unterschiedlichen Stellen wirken: GABA direkt am Nervensystem, Ashwagandha an der Stressachse. Zusätzlich verstärkt Ashwagandha die GABA-Signalgebung im Gehirn. Optimal ist eine getrennte Einnahme: Ashwagandha morgens oder mittags, GABA abends oder bei akuter Anspannung.
Nein, Ashwagandha wirkt nicht sedierend wie ein klassisches Beruhigungsmittel. Es macht nicht müde, sondern sorgt für eine ruhige Wachheit. Der Körper wird belastbarer, ohne dass die Konzentration leidet. Viele Anwender berichten, dass sie sich nach einigen Wochen wacher und gleichzeitig entspannter fühlen — weil die permanente Anspannung nachlässt.
Diese Frage wird in der Forschung diskutiert, weil GABA die Blut-Hirn-Schranke nur begrenzt passiert. Neuere Untersuchungen zeigen aber, dass oral aufgenommenes GABA über den Darm-Hirn-Weg wirkt: Es aktiviert Rezeptoren im Verdauungstrakt, die über den Vagusnerv Signale ans Gehirn senden. Studien belegen messbare Veränderungen im EEG (mehr Alpha-Wellen, weniger Beta-Wellen) bereits 60 Minuten nach der Einnahme.
Baldrian und Passionsblume sind traditionelle Beruhigungspflanzen, die vor allem symptomatisch bei akuter Unruhe eingesetzt werden. Sie greifen aber nicht in die Stressachse ein und senken auch nicht den Cortisol-Spiegel. Ashwagandha ist das derzeit am besten untersuchte Adaptogen (eine Pflanze, die dem Körper hilft, mit Belastung umzugehen) und arbeitet an der Ursache. GABA wiederum liefert den Botenstoff, den auch Baldrian indirekt zu unterstützen versucht — aber direkt und in messbarer Dosis.
Ashwagandha wird typischerweise über 8 bis 12 Wochen eingenommen, danach ist eine Pause von 2 bis 4 Wochen sinnvoll. GABA kann bedarfsweise eingenommen werden, also gezielt in Phasen mit hoher Anspannung. Für eine langfristige Anwendung ist es sinnvoll, die Einnahme mit einem Komplementärmediziner oder Heilpraktiker abzustimmen.
Klassische Beruhigungsmittel dämpfen das gesamte Nervensystem und machen oft müde, benommen oder abhängig. Das Innere-Ruhe-Paket arbeitet mit körpereigenen Mechanismen: GABA ist ein natürlicher Botenstoff, den der Körper selbst produziert, Ashwagandha reguliert die Stressachse. Beide Substanzen machen weder abhängig noch schränken sie die Konzentration ein — sie unterstützen den Körper dabei, aus dem Alarm-Modus in einen normalen Regelzustand zurückzufinden.
Quellen (in englischer Sprache):
Chandrasekhar, K., Kapoor, J., & Anishetty, S. (2012). A prospective, randomized double-blind, placebo-controlled study of safety and efficacy of a high-concentration full-spectrum extract of ashwagandha root in reducing stress and anxiety in adults. Indian Journal of Psychological Medicine. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23439798/
Speers, A. B., Cabey, K. A., Soumyanath, A., & Wright, K. M. (2021). Effects of Withania somnifera (Ashwagandha) on Stress and the Stress-Related Neuropsychiatric Disorders Anxiety, Depression, and Insomnia. Current Neuropharmacology. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34254920/
Abdou, A. M., Higashiguchi, S., Horie, K., Kim, M., Hatta, H., & Yokogoshi, H. (2006). Relaxation and immunity enhancement effects of gamma-aminobutyric acid (GABA) administration in humans. Biofactors. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16971751/
Salve, J., Pate, S., Debnath, K., & Langade, D. (2019). Adaptogenic and Anxiolytic Effects of Ashwagandha Root Extract in Healthy Adults: A Double-blind, Randomized, Placebo-controlled Clinical Study. Cureus. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32021735/
Boonstra, E., de Kleijn, R., Colzato, L. S., Alkemade, A., Forstmann, B. U., & Nieuwenhuis, S. (2015). Neurotransmitters (Botenstoffe, über die Nervenzellen miteinander sprechen) as food supplements: the effects of GABA on brain and behavior. Frontiers in Psychology. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26500584/
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