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Wenn ein Hund immer wieder Verdauungsprobleme hat, ständig an den Pfoten leckt, unter juckender Haut leidet, Futterunverträglichkeiten entwickelt oder einfach nicht mehr richtig auf die Pfoten kommt, wirkt das nach vielen einzelnen Baustellen. In den meisten Fällen führt aber eine Spur zurück an denselben Punkt: den Darm. Genauer gesagt an die Darmwand, die eigentlich als feine, aber dichte Barriere zwischen Darminhalt und Körper arbeitet.
Wird diese Barriere durchlässig – oft „Leaky Gut“ genannt – gelangen Bestandteile aus dem Darm in Bereiche, in denen sie nichts zu suchen haben. Das Immunsystem des Hundes wird permanent alarmiert, es entstehen stille Entzündungen, und der Körper reagiert an Stellen, die auf den ersten Blick nichts mit dem Darm zu tun haben: Haut, Fell, Gelenke, Ohren, Verhalten, Energie.
Solange nur die sichtbaren Symptome behandelt werden – Futterwechsel hier, Salbe da, Beruhigungsmittel dort – bleibt die eigentliche Ursache bestehen. Das Leaky-Gut-Paket für Hunde setzt genau dort an, wo sich der Kreislauf immer wieder aufbaut: an der Darmschleimhaut selbst, am Futter für die guten Darmbakterien und an der aktiven Wiederbesiedelung der Darmflora (die Bakterien, die natürlicherweise im Darm leben). Drei Bausteine, drei Ebenen, ein gemeinsames Ziel.
Der Darm des Hundes ist nicht einfach ein Verdauungsschlauch. Er ist das größte Immunorgan des Körpers, ein hochsensibles Nervengeflecht und ein riesiges Ökosystem mit Milliarden von Bakterien. Rund 70 bis 80 Prozent aller Immunzellen sitzen rund um den Darm. Alles, was dort schiefläuft, hat Folgen weit über die Verdauung hinaus – bis in Haut, Fell, Gelenke, Ohren, Verhalten und Energieniveau.
Die Darmwand des Hundes ist innen mit einer nur einzelligen Schleimhautschicht ausgekleidet. Diese Zellen sind wie Ziegel in einer Mauer aufgereiht, und zwischen ihnen sitzen sogenannte Tight Junctions – winzige Eiweißstrukturen, die wie ein Mörtel die Zellen dicht abschließen. Sie entscheiden, was aus dem Darm in den Körper gelangt: Nährstoffe ja, Bakterienreste und unverdaute Futterbestandteile nein.
Wird dieser Mörtel undicht, spricht man von einer erhöhten Darmpermeabilität – im Alltag oft „Leaky Gut“ genannt. Beim Hund entsteht das nicht über Nacht, sondern schleichend: durch häufige Futterwechsel, minderwertiges Futter, Antibiotika, Wurmkuren, chronischen Stress, Umweltbelastungen oder länger anhaltende Verdauungsprobleme.
<p style="text-align: center;"><span style="color: #339932;">➤</span> Rund 70–80 % der Immunzellen des Hundes befinden sich rund um den Darm – die Darmschleimhaut ist damit die wichtigste Grenzfläche zwischen Innen- und Außenwelt.</p>
Solange die Darmwand nur „verwaltet“ wird – etwa mit Schonkost, Symptomstopper oder ständig neuen Futtersorten – bleibt die Ursache bestehen. Der Körper kompensiert weiter, die Beschwerden verlagern sich, und der Hundehalter steht wieder vor der Frage, warum das eigentliche Problem nicht verschwindet. Genau hier setzt die Kombination aus L-Glutamin, Akazienfaser und Probiotika an.
L-Glutamin ist eine Aminosäure, die im Körper des Hundes viele Rollen übernimmt. Für den Darm ist sie besonders wichtig, weil sie die bevorzugte Energiequelle der Zellen der Darmschleimhaut (Enterozyten) ist. Diese Zellen erneuern sich alle paar Tage komplett – und dafür brauchen sie enorm viel Baumaterial und Treibstoff. Wenn L-Glutamin fehlt, wird die Erneuerung der Darmwand langsamer und schwächer.
Der Wirkmechanismus lässt sich in einfachen Worten erklären: Die Darmzellen sitzen Kante an Kante wie Fliesen. Zwischen ihnen halten die Tight Junctions – kleine Eiweißverbindungen wie Occludin und Claudine – die Fugen dicht. L-Glutamin liefert den Zellen die Energie und die Bausteine, damit diese Eiweißverbindungen stabil produziert werden können. Fehlt der Nachschub, werden die Fugen brüchig, und die Barriere wird durchlässig.
Für den Hundehalter sichtbar wird das oft indirekt: weicher Kot ohne klaren Grund, wechselhafter Kotabsatz, immer wiederkehrende Blähungen, plötzliche Futterunverträglichkeiten, juckende Haut, glanzloses Fell, verstärktes Pfotenlecken oder ein Hund, der einfach nicht mehr die alte Energie hat. Häufig werden diese Zeichen getrennt bewertet – dabei zeigen sie nur, dass die Darmbarriere unter Dauerbelastung steht.
L-Glutamin arbeitet nicht am Symptom, sondern an der Grundlage. Es liefert der Darmschleimhaut das, was sie braucht, um sich zu regenerieren und die eigene Barrierefunktion wieder aufzubauen. Deshalb ist L-Glutamin der erste logische Baustein in diesem Paket – und deshalb kommt es in der Anwendung typischerweise auch als erstes zum Einsatz.
Das L-Glutamin Pulver für Tiere von Herbano ist geschmacksneutral und lässt sich einfach unter das gewohnte Futter mischen. Die Dosierung richtet sich nach dem Körpergewicht des Hundes – kleine Hunde brauchen deutlich weniger als große Rassen. Genau diese individuelle Fütterbarkeit ist ein Grund, warum das Paket auf drei einzelne Pulver setzt und nicht auf eine starre Fertigmischung.
Eine gesunde Darmschleimhaut ist die eine Ebene. Die zweite Ebene ist das, was auf ihr lebt: die Darmflora. Milliarden von Bakterien bilden im Hundedarm ein Ökosystem, das mitentscheidet, wie gut die Verdauung läuft, wie stabil das Immunsystem arbeitet und wie belastbar die Darmwand bleibt. Damit dieses Ökosystem in Balance kommt, brauchen die guten Bakterien Futter – und genau das liefert die Akazienfaser.
Akazienfaser ist ein lösliches, präbiotisches Ballaststoffkonzentrat aus dem Harz der Akazie. Anders als viele andere Ballaststoffe wirkt sie besonders sanft und ist auch für empfindliche Hundedärme meist sehr gut verträglich. Sie zieht kaum Wasser wie schnell quellende Fasern und verursacht deutlich weniger Blähungen als viele andere Präbiotika.
Im Dickdarm werden die Akazienfasern von den nützlichen Bakterien fermentiert. Dabei entstehen kurzkettige Fettsäuren (SCFA) wie Butyrat, Acetat und Propionat. Butyrat ist dabei besonders spannend: Es ist die bevorzugte Energiequelle der Dickdarmzellen und unterstützt aktiv die Stabilität der Darmbarriere. Zusätzlich regen die kurzkettigen Fettsäuren die Becherzellen an, mehr Muzin zu bilden – die Schleimschicht, die die Darmwand von innen zusätzlich schützt.
Für den Hund heißt das konkret: weniger Reizung, weniger Fäulnisprozesse, stabilere Verdauung und ein Umfeld, in dem sich die guten Bakterien besser durchsetzen können. Genau deshalb ist die Akazienfaser der ideale Übergang zwischen dem Schleimhaut-Aufbau mit L-Glutamin und der Wiederbesiedelung mit Probiotika.
Das Akazienfaser Pulver für Hunde und Katzen von Herbano ist geschmacksneutral und lässt sich unauffällig ins Futter einrühren. Weil Ballaststoffe individuell dosiert werden sollten, ist auch hier die Einzeldarreichung ein Vorteil: kleine Hunde bekommen kleine Mengen, größere Hunde entsprechend mehr – und die Menge kann bei Bedarf langsam gesteigert werden.
Der dritte Baustein bringt das, was viele Hundedärme schlicht nicht mehr in ausreichender Menge und Vielfalt haben: lebende, nützliche Bakterien. Antibiotika, Wurmkuren, häufige Futterwechsel, Stress oder Erkrankungen können die Darmflora nachhaltig aus dem Gleichgewicht bringen. Ballaststoffe alleine reichen dann oft nicht mehr, weil zu wenige „gute“ Bakterien vorhanden sind, die man füttern könnte.
Das Probiotika Pulver für Hunde von Herbano enthält gezielt ausgewählte Stämme, die für den Hundedarm relevant sind – darunter Lactobacillus acidophilus und Enterococcus faecium. Diese Stämme sind bei Haustieren gut untersucht und werden auch in der Tierheilkunde immer wieder eingesetzt, wenn es um die Stabilisierung der Darmflora nach Belastungen geht.
Der Wirkmechanismus ist in einfacher Sprache: Die zugeführten Bakterien besiedeln den Darm, konkurrieren mit unerwünschten Keimen um Platz und Nahrung, produzieren selbst hemmende Substanzen gegen schädliche Bakterien und unterstützen die Bildung eines leicht sauren Milieus, in dem sich pathogene Keime schwerer vermehren können. Gleichzeitig kommunizieren sie mit dem darmassoziierten Immunsystem – dem sogenannten GALT – und tragen dazu bei, überschießende Immunreaktionen zu beruhigen.
Sichtbar wird das für den Hundehalter meist an stabilerem Kot, weniger Blähungen, ruhigerer Verdauung, oft auch an klarerer Haut, weniger Juckreiz und einem Hund, der insgesamt wieder ausgeglichener wirkt. Wichtig: Probiotika sind keine Sofort-Lösung. Sie brauchen ein paar Wochen konsequenter Anwendung, um sich im Darm etablieren zu können.
Damit die lebenden Kulturen ihre Wirkung entfalten können, ist es sinnvoll, das Probiotikum nicht in heißes Futter zu geben. Ein einfaches Untermischen in kaltes oder handwarmes Futter reicht völlig aus. Auch hier gilt: Die Menge richtet sich nach dem Körpergewicht des Hundes.
Viele Darmprodukte für Hunde am Markt versuchen, alles in eine einzige Kapsel oder ein einziges Pulver zu packen. Das klingt praktisch, ist aber oft ein Kompromiss: In einer einzigen Kapsel ist schlicht kein Platz für wirklich relevante Mengen L-Glutamin, dazu ausreichend präbiotische Ballaststoffe und gleichzeitig noch lebende probiotische Kulturen in sinnvoller Keimzahl. Meist steht dann alles auf dem Etikett – aber von jedem Einzelnen ist zu wenig enthalten, um wirklich etwas zu bewegen.
Das Leaky-Gut-Paket geht deshalb einen anderen Weg. Drei eigenständige Produkte, drei eigene Dosierungen, drei klare Aufgaben. So bekommt jeder Baustein den Raum, den er braucht: L-Glutamin in der Menge, die die Darmschleimhaut wirklich versorgt. Akazienfaser in einer Menge, die den Bakterien tatsächlich Futter liefert. Probiotika in einer Keimzahl, die eine Chance hat, die Flora spürbar zu beeinflussen.
Ein zweiter Vorteil: Die Dosierung kann individuell an das Körpergewicht des Hundes angepasst werden. Ein Chihuahua braucht andere Mengen als ein Labrador oder ein Deutscher Schäferhund. Bei einer fixen Mischkapsel wäre das nicht möglich – bei drei einzelnen Pulvern schon.
Und ein dritter Vorteil, der oft unterschätzt wird: Die drei Bausteine können zeitlich sinnvoll gestaffelt werden. Viele Hundehalter starten mit L-Glutamin, um zuerst der Darmschleimhaut Zeit zur Regeneration zu geben. Danach oder parallel folgt die Akazienfaser als Futter für die guten Bakterien. Sobald das Milieu stabiler ist, ergänzen die Probiotika die aktive Wiederbesiedelung. Diese Reihenfolge ist keine starre Regel, aber sie zeigt, warum die drei Komponenten sich fachlich ergänzen – und warum die Kombination stärker ist als jedes Einzelprodukt für sich.
Ein durchlässiger Darm zeigt sich beim Hund selten mit einer klaren Diagnose. Viel häufiger ist es ein Muster aus vielen kleinen Auffälligkeiten, die für sich alleine unspezifisch wirken – zusammen aber ein Bild ergeben.
Typische Zeichen sind: wechselhafter oder oft weicher Kot, Blähungen mit unangenehmem Geruch, Grasfressen, Gluckern im Bauch, gelegentliches Erbrechen von gelbem Schleim am Morgen, Futterunverträglichkeiten, die sich über die Zeit ausweiten, immer wiederkehrende Ohrenentzündungen, juckende Haut, verstärktes Pfotenlecken, glanzloses Fell, entzündete Analdrüsen, Analdrüsenprobleme, ein Hund, der langsamer wird, weniger ausgeglichen wirkt oder auf Kleinigkeiten überreagiert.
Der konventionelle Weg reagiert meist auf das jeweilige Symptom: eine Salbe für die Haut, ein Antibiotikum für die Ohren, Schonkost für den Kot, Anti-Juckreiz-Präparate für die Pfoten. Das hilft kurzfristig, verändert aber nicht die Ursache. Solange die Darmbarriere durchlässig bleibt und die Flora aus dem Gleichgewicht ist, kommt das Problem in irgendeiner Form immer wieder.
Genau hier ist der Perspektivwechsel wichtig: Nicht ein weiteres Symptom bekämpfen, sondern die Grundlage wieder aufbauen. Das ist der eigentliche Ansatz des Leaky-Gut-Pakets. Es ersetzt keine tierärztliche Behandlung bei akuten oder schweren Erkrankungen – aber es adressiert das, was in vielen Fällen ohnehin die Wurzel des Problems ist: eine überforderte Darmschleimhaut und eine aus dem Gleichgewicht geratene Darmflora.
Ein durchlässiger Darm entsteht nicht über Nacht – und er baut sich auch nicht über Nacht wieder auf. Die Zellen der Darmschleimhaut erneuern sich zwar in wenigen Tagen, aber die Darmflora, das Milieu, die Schleimschicht und die Immunreaktionen brauchen Zeit, um sich neu zu ordnen. Realistisch sind mehrere Wochen bis wenige Monate konsequenter Anwendung, bevor sich ein neues Gleichgewicht einstellt.
Deshalb sollte das Paket nicht als kurze „Kur für ein paar Tage“ verstanden werden, sondern als bewusste Routine über einen längeren Zeitraum. Viele Hundehalter berichten, dass sich in den ersten zwei bis drei Wochen zunächst die Verdauung stabilisiert, danach das Fell klarer wird und schließlich die Haut ruhiger reagiert. Das ist plausibel, weil der Körper die Baustellen in einer bestimmten Reihenfolge abarbeitet.
Nach einer Aufbauphase kann die Menge langsam reduziert und in eine Erhaltungsdosis überführt werden – vor allem bei Hunden, die immer wieder unter Verdauungsproblemen oder Hautthemen leiden. Ähnlich wie beim Zähneputzen geht es weniger um eine einmalige Aktion und mehr um eine regelmäßige Grundlage.
Das Paket ist nicht als Reaktion auf ein einzelnes Symptom gedacht, sondern als Grundlagenarbeit für Hunde, deren Körper immer wieder Zeichen einer belasteten Darmbarriere zeigt. Besonders sinnvoll ist der Ansatz zum Beispiel bei Hunden nach Antibiotika-Therapien oder Wurmkuren, nach längeren Durchfallphasen, bei häufigen Futterwechseln, bei empfindlicher Verdauung, bei chronischen Hautthemen mit Verdacht auf Futterunverträglichkeit, bei ständigem Pfotenlecken, bei wiederkehrenden Ohrenentzündungen oder bei älteren Hunden, deren Verdauung insgesamt langsamer und störanfälliger wird.
Auch bei sehr aktiven Hunden, bei Hunden mit Trennungsstress oder häufigen Umgebungswechseln kann eine Unterstützung der Darmbarriere sinnvoll sein, weil Stress nachweislich die Darmpermeabilität erhöht. Ebenso profitieren Hunde, die auf Rohfütterung umgestellt werden oder von Rohfütterung auf Nassfutter wechseln, oft von einer begleitenden Stabilisierung der Darmflora.
Bei akuten, schweren oder unklaren Krankheitsbildern – blutigem Durchfall, plötzlichem starken Gewichtsverlust, wiederkehrendem heftigen Erbrechen, apathischem Verhalten oder starken Schmerzen – gilt: zuerst der Gang zum Tierarzt beziehungsweise zur Tierheilpraxis. Das Paket ersetzt keine tierärztliche Abklärung, sondern ist eine sinnvolle Grundlage für den Alltag und für die begleitende Darmarbeit.
Alle drei Pulver werden einfach unter das gewohnte Futter gemischt. Weil Hunde in Größe und Gewicht extrem unterschiedlich sind, richtet sich die Menge nach dem Körpergewicht des Tieres. Grundsätzlich gilt: lieber niedrig starten und die Menge über einige Tage langsam steigern, damit sich Darm und Flora an die neue Situation anpassen können.
Ein typischer Ablauf sieht so aus: In den ersten Tagen mit einer kleinen Menge L-Glutamin beginnen und die Verträglichkeit beobachten. Nach wenigen Tagen kommt die Akazienfaser dazu, ebenfalls mit einer eher niedrigen Startmenge, die dann langsam auf die empfohlene Menge gesteigert wird. Sobald diese Basis steht, wird das Probiotikum ergänzt. Diese Reihenfolge ist keine Pflicht, hat sich aber in der Praxis für viele Hunde bewährt, weil so die Darmschleimhaut zuerst Zeit zur Regeneration bekommt.
Die exakten Dosierungen pro Kilogramm Körpergewicht finden sich auf den jeweiligen Einzelprodukten. So bleibt die Fütterung flexibel und lässt sich sowohl an sehr kleine als auch an sehr große Hunde sinnvoll anpassen – ein Punkt, den eine starre Fertigmischung nicht leisten könnte.
Damit hier nicht das Gefühl entsteht, ein Nahrungsergänzungspaket würde alles lösen: An dieser Stelle wird offen eingeordnet, was das Paket kann – und was nicht. Ohne Beschönigung und ohne Versprechen, die niemand halten kann.
„Woran erkenne ich, dass mein Hund sofort zum Tierarzt muss und nicht zu Nahrungsergänzung?“ Wenn Warnzeichen wie blutiger Durchfall, wiederholtes heftiges Erbrechen, plötzlicher starker Gewichtsverlust, ein sehr aufgeblähter Bauch, hohes Fieber, starke Schmerzen, Apathie oder Fressverweigerung über mehr als 24 Stunden auftreten, gehört der Hund in tierärztliche Hände – nicht in eine Nahrungsergänzung. Das Leaky-Gut-Paket ist eine Grundlagenarbeit am Darm, kein Ersatz für eine Diagnostik und Behandlung im akuten oder schweren Fall.
„Ich brauche jetzt sofort Hilfe – wie schnell wirkt das?“ Ehrlich gesagt: Nicht innerhalb weniger Stunden. Manche Hunde zeigen in der ersten Woche eine stabilere Verdauung, viele Halter berichten nach zwei bis vier Wochen von ruhigerem Kot, weniger Blähungen und einer entspannteren Verdauung. Sichtbare Veränderungen an Haut und Fell brauchen meist mehrere Wochen, weil dort erst der Aufbau der Darmbarriere und der Flora ankommen muss. Wer nach drei Tagen ein Wunder erwartet, wird enttäuscht – wer dem Darm Zeit gibt, sieht in vielen Fällen echte Veränderungen.
„Am Ende landet mein Hund doch beim Tierarzt oder braucht ein Medikament – wozu dann das Paket?“ Beides ist kein Widerspruch. Das Paket ersetzt keine notwendige Behandlung. Es setzt an dem an, was oft übrig bleibt, wenn die akute Behandlung durch ist: an einer Darmschleimhaut, die stabilisiert werden muss, und an einer Flora, die neu aufgebaut werden will. Gerade nach Antibiotika, Wurmkuren oder längeren Verdauungsphasen ist genau diese Grundlagenarbeit sinnvoll.
„Bilde ich mir die Wirkung nur ein?“ L-Glutamin, präbiotische Ballaststoffe wie Akazienfaser und probiotische Stämme wie L. acidophilus oder E. faecium haben eine ordentliche Studienlage – zum Teil aus der Humanforschung, zum Teil direkt aus der Veterinärmedizin. Die Wirkmechanismen (Energie für Darmzellen, Fermentation zu kurzkettigen Fettsäuren, Wiederbesiedelung der Flora) sind biologisch klar begründbar. Gleichzeitig ist jeder Hund individuell: nicht jeder reagiert gleich stark, und nicht jedes Symptom hängt am Darm.
„Was, wenn mein Hund die Pulver nicht verträgt?“ Deshalb der ausdrückliche Hinweis: langsam einschleichen. Erst kleine Mengen, dann steigern. Wenn der Kot vorübergehend weicher wird oder Blähungen zunehmen, ist das oft eine normale Umstellungsreaktion der Darmflora und legt sich meist innerhalb weniger Tage. Bleibt es dabei oder verschlechtert es sich deutlich, sollte die Menge reduziert und im Zweifel Rücksprache mit einem Komplementärmediziner oder Heilpraktiker für Tiere gehalten werden. Bei Grunderkrankungen oder tierärztlich verordneten Medikamenten gilt das grundsätzlich.
Das Leaky-Gut-Paket für Hunde ist keine schnelle Symptomlösung, sondern ein ehrlicher Ansatz an der Grundlage: L-Glutamin nährt die Darmschleimhaut, Akazienfaser füttert die guten Bakterien, Probiotika stabilisieren die Flora. Drei eigenständige Bausteine in wirksamen Mengen, individuell nach Körpergewicht dosierbar, statt einer Fertigmischung mit Kompromiss-Dosierungen. Wer den Darm des Hundes ernst nimmt, arbeitet nicht am nächsten Symptom, sondern an der Barriere, die alles trägt – und gibt dem Körper das, was er braucht, um von innen heraus wieder in Balance zu kommen.
Verzehrempfehlung:
Alle drei Pulver werden einmal täglich unter das gewohnte Futter gemischt. Die Menge richtet sich nach dem Körpergewicht des Hundes und ist auf den jeweiligen Einzelprodukten angegeben. Empfehlung: Zunächst mit L-Glutamin beginnen und die Menge über einige Tage langsam steigern, danach die Akazienfaser ergänzen (ebenfalls langsam einschleichen) und anschließend das Probiotikum hinzufügen. Das Probiotikum nicht in heißes Futter geben, damit die lebenden Kulturen erhalten bleiben. Bei sensiblen Hunden lieber niedriger starten und langsamer steigern.
Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Kühl, trocken und außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern lagern. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.
Hinweise & mögliche Nebenwirkungen:
Zusammensetzung:
Das Paket enthält 3 eigenständige Präparate. Zusammensetzung und Mengenangaben je Präparat:
Zusammensetzung L-Glutamin Pulver:
L-Glutamin aus pflanzlicher Fermentation (Mais)
Mengenangaben pro Portion:
Zusammensetzung Probiotika (lebende Bakterien, die die Darmflora unterstützen) Pulver:
Inulin, Karottenpulver, Reisstärke, Natriumbutyrat, Tri-Magnesium-Dicitrat (Inaktiviertes Hefe-Fermentationsprodukt)
Mengenangaben pro 100 g:
Das Produkt besteht ausschließlich aus reinem, fein vermahlenem Akazienfaserpulver mit einem hohen Anteil an löslichen Ballaststoffen.
Akazienfaserpulver aus dem Milchsaft der Akazienbäume Acacia senegal und Vachellia, gewonnen durch traditionelles Anritzen der Baumrinde in den Hauptanbaugebieten Sudan, Kenia, Mali, Niger, Nigeria und Senegal. Nach dem Trocknen wird der Rohstoff schonend zu einem fein löslichen Pulver vermahlen.
Das Paket ist für erwachsene Hunde aller Größen gedacht, die immer wieder Zeichen einer belasteten Darmbarriere zeigen – zum Beispiel wechselhafter Kot, Blähungen, Futterunverträglichkeiten, juckende Haut, Pfotenlecken oder wiederkehrende Ohrenentzündungen. Auch nach Antibiotika-Therapien, Wurmkuren, längeren Durchfallphasen oder bei häufigen Futterwechseln ist der Ansatz sinnvoll. Bei Welpen, trächtigen oder säugenden Hündinnen sowie bei bestehenden Erkrankungen sollte vorher Rücksprache mit einem Komplementärmediziner oder Heilpraktiker für Tiere gehalten werden.
In eine einzige Mischung oder Kapsel passen nur begrenzte Mengen. Wenn L-Glutamin, Akazienfaser und Probiotika (lebende Bakterien, die die Darmflora unterstützen) alle in ein einziges Produkt gepackt werden, ist von jedem Einzelnen meist zu wenig enthalten, um wirklich etwas zu bewegen. Drei eigenständige Produkte bedeuten drei wirksame Dosierungen, die sich zusätzlich individuell an das Körpergewicht des Hundes anpassen lassen. Kein Kompromiss, sondern drei klare Aufgaben in relevanter Menge.
Das ist individuell. Viele Hundehalter berichten, dass sich die Verdauung in den ersten zwei bis vier Wochen stabilisiert – ruhigerer Kot, weniger Blähungen. Veränderungen an Haut und Fell brauchen meist länger, oft mehrere Wochen, weil dort erst der Aufbau der Darmbarriere und der Flora ankommt. Realistisch sollte man dem Paket mindestens zwei bis drei Monate konsequenter Anwendung geben, um ein neues Gleichgewicht aufzubauen.
Bewährt hat sich, mit L-Glutamin zu starten, damit die Darmschleimhaut zuerst Energie zur Regeneration bekommt. Nach einigen Tagen wird die Akazienfaser ergänzt, langsam einschleichend. Sobald diese Basis steht, kommt das Probiotikum dazu. Diese Reihenfolge ist keine strenge Regel – wer möchte, kann alle drei parallel starten, sollte dann aber besonders vorsichtig einschleichen, um den Darm nicht zu überfordern.
Grundsätzlich ist das Paket eine Grundlagenarbeit am Darm und kein Medikament. Es ersetzt keine tierärztliche Behandlung. Wenn der Hund tierärztlich verordnete Medikamente bekommt oder unter einer chronischen Erkrankung leidet, sollte die Anwendung vorher mit einem Komplementärmediziner oder Heilpraktiker für Tiere abgestimmt werden – insbesondere beim Probiotikum, das idealerweise mit einigen Stunden Abstand zu Antibiotika gegeben werden sollte.
Alle drei Pulver sind geschmacksneutral und lassen sich in Nassfutter, aufgeweichtes Trockenfutter, Joghurt (ohne Zucker), Quark oder etwas Brühe (nicht heiß) einrühren. Wichtig: nicht in heißes Futter geben, damit die lebenden Kulturen des Probiotikums nicht geschädigt werden. Bei sehr wählerischen Hunden hilft es, zunächst mit einer sehr kleinen Menge zu starten und diese über mehrere Tage zu steigern.
Für einen echten Aufbau der Darmbarriere und eine stabile Darmflora (die Bakterien, die natürlicherweise im Darm leben) sind meist zwei bis drei Monate konsequente Anwendung sinnvoll. Danach kann in eine reduzierte Erhaltungsdosis übergegangen werden, vor allem bei Hunden, die immer wieder unter Verdauungs- oder Hautthemen leiden. Bei stark belasteten Tieren oder nach wiederholten Antibiotika-Therapien kann eine längere Anwendung sinnvoll sein – im Zweifel mit einem Komplementärmediziner oder Heilpraktiker für Tiere abstimmen.
Quellen (in englischer Sprache):
Kim, M. H. & Kim, H. (2017). The Roles of Glutamine in the Intestine and Its Implication in Intestinal Diseases. International Journal of Molecular Sciences, 18(5), 1051. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28498331/
Rao, R. & Samak, G. (2012). Role of Glutamine in Protection of Intestinal Epithelial Tight Junctions. Journal of Epithelial Biology & Pharmacology, 5(Suppl 1-M7), 47–54. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25810794/
Calame, W. et al. (2008). Gum arabic establishes prebiotic functionality in healthy human volunteers in a dose-dependent manner. British Journal of Nutrition, 100(6), 1269–1275. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18466655/
Grzeskowiak, L. et al. (2015). Microbiota and probiotics in canine and feline welfare. Anaerobe, 34, 14–23. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25863311/
Benyacoub, J. et al. (2003). Enterococcus faecium SF68 enhances the immune response to Giardia intestinalis in mice. Journal of Nutrition, 133(4), 1158–1162. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12672938/
Zhou, Q. et al. (2019). Randomised placebo-controlled trial of dietary glutamine supplements for postinfectious irritable bowel syndrome. Gut, 68(6), 996–1002. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30108163/
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