Keine Lust mehr auf Sex? Symptome und Ursachen von Libidoverlust

Keine Lust mehr auf Sex? Symptome und Ursachen von Libidoverlust

15 Min. Lesezeit Aktualisiert am 29. September 2026
Das Wichtigste in Kürze
Libidoverlust bedeutet, dass die Lust auf Sex über längere Zeit deutlich nachlässt und das als belastend empfunden wird. Häufige Gründe sind Stress, Beziehungsprobleme, hormonelle Umbrüche wie die Wechseljahre, Medikamente und Depressionen – eine Depression erhöht das Risiko für sexuelle Funktionsstörungen um rund 50 bis 70 % (Atlantis & Sullivan, 2012). Neben ausreichend Schlaf und offenen Gesprächen in der Partnerschaft steigerten Maca, Ashwagandha und Safran in Placebo-kontrollierten Studien das sexuelle Verlangen (Gonzales et al., 2002; Ajgaonkar et al., 2022; Kashani et al., 2022).


Phasen mit wenig oder gar keiner Lust auf Sex kennen viele Menschen: In einer großen britischen Befragung erlebte rund jede vierte Person in einer festen Beziehung, dass beide Partner unterschiedlich viel Interesse an Sex hatten (Mitchell et al., 2013).
Über Probleme mit der eigenen Sexualität wird häufig geschwiegen. Dabei betrifft sexuelle Lustlosigkeit Paare und Einzelpersonen gleichermaßen.

Libidoverlust


Was ist die Libido?

Der Begriff „Libido“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „Lust“ oder „Begierde“. Sowohl in der Medizin als auch in der Psychologie beschreibt die Libido das sexuelle Verlangen oder die sexuelle Antriebskraft. Dabei ist die Libido kein fest definierter Zustand, sondern ein Prozess, der von vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst wird. Sie kann sich im Laufe des Lebens ändern und ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.


Libido vs. Erregung – Gibt es da einen Unterschied?

Viele verwechseln die Libido (Verlangen) mit sexueller Erregung (körperliche Reaktion). Dabei handelt es sich um zwei unterschiedliche Prozesse. 

  • Die Libido ist ein psychischer Impuls („Ich habe Lust auf Sex“), der im Lustzentrum im Gehirn entsteht. Sie kann auch ohne Erregung existieren. 
  • Sexuelle Erregung ist eine körperliche Reaktion (z.B. eine Erektion), welche über Nervenbahnen und Hormone entsteht. Eine Erregung kann auch ohne vorherige Lust auftreten. 



Was ist Libidoverlust?

Libidoverlust bezeichnet eine anhaltende oder wiederkehrende Abnahme des sexuellen Verlangens. Dabei geht es aber nicht um gelegentliche Unlust, sondern um eine spürbare Verminderung des sexuellen Interesses über einen längeren Zeitraum, welcher oft auch als belastend empfunden wird.  

Ist Lustlosigkeit immer ein Problem?

Nein – ein vermindertes sexuelles Verlangen ist nicht automatisch krankhaft. Die Libido schwankt natürlicherweise im Laufe des Lebens. Wenn der Verlust der sexuellen Lust aber als große Belastung empfunden wird oder zu Problemen in der Partnerschaft führt, sprechen Ärzte von einer sogenannten Hypoaktiven Sexualitätsstörung.

Wie häufig ist Libidoverlust?

  • In einer britischen Befragung von über 11.000 Menschen berichteten 51,2 % der Frauen und 41,6 % der Männer mit Sexualleben von mindestens einem sexuellen Problem – belastet fühlten sich davon aber nur rund 10 % (Mitchell et al., 2013).
  • Ähnlich in den USA: 43,1 % der Frauen hatten irgendeine sexuelle Schwierigkeit, als belastend erlebten das 12,0 %, am häufigsten Frauen zwischen 45 und 64 Jahren (Shifren et al., 2008).



Was sind die häufigsten Gründe für sexuelle Unlust?

1. Hormonelle Einflüsse

Unsere Hormone spielen eine zentrale Rolle bei der Steuerung der Libido. Bereits kleine Veränderungen im Hormonhaushalt können die sexuelle Lust stark beeinflussen. 

Welches sind die wichtigsten Hormone für die Libido? 

  • Testosteron: Dieses Hormon ist bei Männern ein wichtiger Antrieb für sexuelles Verlangen und spielt auch bei Frauen eine Rolle. 
  • Östrogen (bei Frauen): Fördert die Durchblutung und Feuchtigkeit der Schleimhäute. Ein Östrogenmangel (z.B. in der Menopause) kann Auslöser für sexuelle Lustlosigkeit sein. 
  • Dopamin: Unser “Belohnungshormon” verstärkt sexuelles Verlangen. Ein Dopaminmangel (z.B. bei Depressionen) bremst die Libido.
  • Serotonin: Das “Glückshormon” reguliert die Stimmung. Ein zu hoher Serotoninspiegel (z.B. durch Antidepressiva) kann die sexuelle Lust verringern.
  • Prolaktin: Hohe Prolaktinwerte, beispielsweise nach der Geburt oder bei bestimmten Erkrankungen, wirken lusthemmend.


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2. Psychische Belastungen

Neben den körperlichen Ursachen spielen auch psychische und soziale Faktoren eine extrem wichtige Rolle bei der Libido. Denn Lust entsteht auch im Kopf, nicht nur im Körper.

So wirkt sich beispielsweise Dauerstress negativ auf die sexuelle Lust aus. Stress erhöht das Hormon Cortisol, welches den Sexualtrieb hemmt. Der Parasympathikus, jener Teil des vegetativen Nervensystems, der für Entspannung und sexuelle Erregung zuständig ist, wird gebremst und das sexuelle Verlangen wird weniger.
Auch Depressionen oder Angststörungen beeinträchtigen die Libido. Lustlosigkeit gehört zu den typischen Begleiterscheinungen einer Depression: Laut einer Meta-Analyse erhöht eine Depression das Risiko für sexuelle Funktionsstörungen um etwa 50 bis 70 %, umgekehrt steigern sexuelle Probleme die Wahrscheinlichkeit einer Depression auf mehr als das Doppelte (Atlantis & Sullivan, 2012). Ängste lenken den Fokus auf Bedrohungen und das Bedürfnis nach Sex rückt in den Hintergrund. 



3. Beziehungsprobleme

Probleme in der Partnerschaft wirken sich direkt auf die Libido aus. Fehlende Kommunikation, emotionale Distanz, aber auch fehlende Intimität im Alltag und wiederkehrende Konflikte haben großen Einfluss auf das Bedürfnis nach sexuellem Kontakt. Oft steht nicht der reine sexuelle Aspekt im Vordergrund, sondern das Gesamtbild der Partnerschaft. 





4. Körperliche Erkrankungen und Medikamente

Auch chronische Krankheiten und körperliche Einschränkungen haben einen negativen Einfluss auf das Lustempfinden. Folgende Erkrankungen stehen häufig in Zusammenhang mit einer verringerten Libido: 

  • Diabetes mellitus: Schädigt Gefäße und Nerven, was die sexuelle Funktion beeinträchtigen kann. 
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen:Einschränkungen der Durchblutung können die Sexualorgane direkt beeinflussen. 
  • Schilddrüsenerkrankungen: Sowohl eine Unter- als auch eine Überfunktion können Libidoverlust verursachen. 
  • Adipositas (Fettleibigkeit): Erhöht das Risiko eines Testosteronmangels, beeinträchtigt die Gefäße und senkt oft das Selbstwertgefühl, was ebenfalls zum Verlust der Libido führen kann.
  • Neurologische Erkrankungen: Krankheiten wie Multiple Sklerose oder Parkinson können die Lust und die Erregungsfähigkeit beeinträchtigen. 
  • Schlafstörungen: In einer Studie mit 171 Frauen ging längerer Schlaf mit mehr Lust am nächsten Tag einher, jede zusätzliche Stunde Schlaf erhöhte die Chance auf Sex mit dem Partner um 14 % (Kalmbach et al., 2015). 

Viele Medikamente haben außerdem als Nebenwirkung eine reduzierte Libido. Bestimmte Medikamente wie Antidepressiva, Blutdrucksenker und auch Schmerzmittel können die sexuelle Lust beeinträchtigen. Bei Antidepressiva ist das besonders häufig: Je nach Wirkstoff traten sexuelle Nebenwirkungen bei 25,8 bis 80,3 % der Behandelten auf, bei Bupropion, Mirtazapin oder Agomelatin dagegen nicht häufiger als unter Placebo (Serretti & Chiesa, 2009). Ein Medikament sollte deshalb nie eigenmächtig abgesetzt, sondern ein möglicher Wechsel mit der verordnenden Praxis besprochen werden. 


5. Lebensstil-Faktoren

Wie beeinflusst der Alltag die Libido?

  • Bewegungsmangel: Zu wenig Bewegung reduziert die Hormonproduktion, führt zu Übergewicht und mindert das Körpergefühl.
  • Alkoholkonsum: Kurzfristig kann Alkohol zwar enthemmend wirken, bei langfristigem Konsum senkt er aber die Testosteronproduktion. 
  • Rauchen: Schädigt die Gefäße und verringert die Durchblutung im Genitalbereich. 
  • Schlechte Ernährung: Eine einseitige Ernährung fördert Übergewicht und kann zudem den Hormonhaushalt stören. 


Libidoverlust durch Rauchen

Unterschiede bei Frauen und Männern

Auch wenn einige der erwähnten Ursachen für Männer und Frauen gleichermaßen gelten, gibt es geschlechtsspezifische Auslöser: 

  • Bei Frauen spielen oft hormonelle Veränderungen wie die Wechseljahre oder die Einnahme der Antibabypille eine große Rolle.
  • Männer leiden öfter an psychischem Druck oder an einem Testosteronmangel.

 

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Sexuelle Unlust bei Frauen: Welche Rolle spielen Wechseljahre und Pille?

Keine Lust mehr auf Sex hängt bei Frauen häufig mit hormonellen Umbrüchen zusammen. In der US-Langzeitstudie SWAN mit 1.390 Frauen blieb die sexuelle Funktion lange stabil und begann etwa 20 Monate vor der letzten Regelblutung abzunehmen. Nach der Menopause ging sie weiter zurück, aber langsamer. Scheidentrockenheit, depressive Verstimmungen oder Ängste erklärten diesen Rückgang nicht (Avis et al., 2017).

Auch die Antibabypille steht oft im Verdacht. Eine Übersichtsarbeit aus 36 Studien mit über 8.400 Frauen, die die Pille nahmen, zeigt ein gemischtes Bild: 85 % bemerkten keine Veränderung oder sogar mehr Lust, 15 % berichteten von weniger Lust (Pastor et al., 2013). Wer seit dem Beginn der Pille deutlich weniger Lust hat, kann ein anderes Präparat mit der verordnenden Praxis besprechen.

Bei vielen Frauen ist die Lust außerdem eng mit der Beziehung verknüpft. Frauen, die mit dem Partner nicht leicht über Sex sprechen konnten, hatten eine 2,8-fach höhere Wahrscheinlichkeit für eine geringe sexuelle Funktion (Mitchell et al., 2013). Offene Gespräche über Wünsche und Belastungen sind deshalb oft ein guter erster Schritt.

 

Die häufigsten Symptome von Libidoverlust

Es ist wichtig zu wissen, dass es einen großen Unterschied gibt zwischen “gerade keine Lust haben” und einer echten Störung. Jeder Mensch hat Phasen, in denen die sexuelle Lust schwankt. Das ist völlig normal und kein Grund zur Sorge. 
Erst wenn der Rückgang der Libido über einen längeren Zeitraum anhält und als Belastung empfunden wird, sprechen Mediziner von einem Libidoverlust oder einer Hypoaktiven Sexualitätsstörung (HSDD). 

 



 

Was sind typische Symptome eines Libidoverlusts

 

  • 1. Vermindertes sexuelles Verlangen über längere Zeit
    • Es besteht kein oder nur sehr geringes Interesse an sexuellen Aktivitäten 
    • Kein innerer Impuls, aktiv nach sexueller Nähe zu suchen
    • Keine oder seltene sexuelle Gedanken und Fantasien


  • 2. Kaum Interesse an Selbstbefriedigung
    Bei Libidoverlust verlieren die Betroffenen meist nicht nur das Interesse an Intimität mit dem Partner, sondern auch an Masturbation. Viele Menschen mit Libidoverlust berichten, dass sie selbst in entspannten Situationen keinen inneren Antrieb verspüren.


  • 3. Mangel an sexuellen Fantasien
    • Sexuelle Vorstellungen, Tagträumereien oder Fantasien bleiben aus.
    • Filme, erotische Literatur und intime Situationen, die früher Lust erzeugt haben, lösen keine Reaktion mehr aus.

  • 4. Emotionale Belastung durch den Lustverlust
    Ein entscheidendes Symptom ist die eigene Wahrnehmung. Betroffene empfinden den Libidoverlust als störend und oft entsteht ein Gefühl von “mit mir stimmt etwas nicht”. Auch Schuldgefühle gegenüber dem Partner und Angst vor Beziehungsproblemen durch die ausbleibende Lust sind häufig.


  • 5. Vermeidungsverhalten
    Viele Betroffene entwickeln Strategien, um Situationen umgehen zu können, in denen Sexualität eine Rolle spielen könnte. Oft wird körperliche Nähe reduziert (z.B. weniger Umarmungen, kein Küssen), aus Angst, der Partner könnte dies als Initiative für sexuelle Aktivitäten verstehen.

Wie kann man die Libido wieder steigern?

In den meisten Fällen kann die Libido auf natürliche Weise wieder angeregt werden. Wichtig ist eine gesunde Lebensweise mit ausreichend Bewegung, einer ausgewogenen Ernährung und gutem Schlaf. Stress im Beruf und im Privatleben sollte so gut es geht vermieden werden. Unterstützend können auch pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel wie Maca, Ashwagandha oder Ginseng helfen, die sexuelle Lust wieder zu steigern. 

Libido steigern

Aber auch der offene Austausch mit dem Partner über eigene Wünsche und Bedürfnisse kann das Interesse an Sex fördern. Bei hormonellen oder medizinischen Ursachen sollte eine ärztliche Anamnese durchgeführt werden, um gezielte Behandlungsmaßnahmen zu finden. Auch eine Sexualtherapie kann in vielen Fällen dabei helfen, wieder einen positiven Zugang zur eigenen Sexualität zu finden. 

 

Lust auf natürliche Weise steigern

Maca, Ashwagandha, Safran und Ginseng: Was zeigen Studien zur Lust?

Pflanzen werden bei nachlassender Lust seit Langem genutzt. Für vier von ihnen gibt es kontrollierte Studien am Menschen:

  • Maca: In einer zwölfwöchigen Placebo-Studie mit Männern zwischen 21 und 56 Jahren nahm das sexuelle Verlangen mit 1.500 oder 3.000 mg Maca täglich ab der achten Woche zu – unabhängig von Stimmung und Testosteronspiegel (Gonzales et al., 2002).
  • Ashwagandha: 80 Frauen mit vermindertem sexuellem Verlangen erhielten acht Wochen lang zweimal täglich 300 mg Ashwagandha-Wurzelextrakt oder ein Placebo. Mit Ashwagandha stieg der Wert für die sexuelle Funktion von 14,2 auf 22,6 Punkte, unter Placebo auf 19,3 Punkte. Besser wurden alle Bereiche, auch das Verlangen (Ajgaonkar et al., 2022).
  • Safran: Eine Meta-Analyse aus fünf Studien mit 173 Teilnehmenden fand eine deutliche Verbesserung sexueller Funktionsstörungen bei Frauen und Männern (Ranjbar & Ashrafizaveh, 2019). Bei Frauen mit ausgeprägten sexuellen Problemen steigerten zweimal täglich 15 mg Safran nach sechs Wochen unter anderem das Verlangen stärker als ein Placebo (Kashani et al., 2022).
  • Roter Ginseng: Bei Frauen nach der Menopause verbesserten 3 g Roter Ginseng täglich die sexuelle Erregung im Vergleich zu Placebo (Oh et al., 2010).

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Wichtiger Hinweis

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Häufige Fragen

Meist steckt nicht ein einzelner Grund dahinter, sondern ein Zusammenspiel. Häufig sind Dauerstress, Schlafmangel, Konflikte oder Unzufriedenheit in der Beziehung, Depressionen, hormonelle Umbrüche wie die Wechseljahre sowie Nebenwirkungen von Medikamenten, vor allem von manchen Antidepressiva. Gelegentliche Phasen ohne Lust sind normal.

Libidoverlust ist ein anhaltend oder wiederkehrend vermindertes sexuelles Verlangen. Es geht nicht um gelegentliche Unlust, sondern um eine spürbare Abnahme über längere Zeit. Wird sie als belastend erlebt und hält sie mindestens sechs Monate an, spricht man von einer hypoaktiven Sexualitätsstörung.

Zuerst lohnt der Blick auf die Auslöser: Stress abbauen, ausreichend schlafen, sich bewegen und in der Beziehung offen über Wünsche sprechen. Stehen Medikamente oder hormonelle Veränderungen dahinter, sollte das fachlich abgeklärt werden. Unterstützend verbesserten Maca, Ashwagandha, Safran und Roter Ginseng in Placebo-kontrollierten Studien Verlangen oder sexuelle Funktion.

Hilfreich sind Entspannung, mehr Schlaf und Zeit für Nähe ohne Erwartungsdruck. Schon eine zusätzliche Stunde Schlaf ging in einer Studie mit 14 % höheren Chancen auf Sex mit dem Partner am nächsten Tag einher. Pflanzen wie Maca oder Safran können das Verlangen zusätzlich unterstützen.

Viele ja: Je nach Wirkstoff traten sexuelle Nebenwirkungen bei 25,8 bis 80,3 % der Behandelten auf. Bei Bupropion, Mirtazapin oder Agomelatin waren sie dagegen nicht häufiger als unter Placebo. Ein Antidepressivum sollte nie eigenmächtig abgesetzt werden, ein Wechsel lässt sich mit der verordnenden Praxis besprechen.

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