Rheuma: Symptome, Ursachen & Therapien im Überblick

Veröffentlicht am: November 06, 2025

 

Rheuma ist ein Sammelbegriff, der umgangssprachlich für rheumatische Krankheiten verwendet wird. Darunter fallen mehr als 100 Erkrankungen und 400 Krankheitsbilder. Aufklärung rund um Rheuma ist so wichtig, da alleine in Deutschland schätzungsweise 20 Millionen Menschen betroffen sind. Typische Symptome sind Gelenkschmerzen und Morgensteifigkeit.

In diesem Ratgeber informieren wir Sie über alle wichtigen Aspekte rheumatischer Krankheiten. Wir fassen Symptome, Ursachen und Therapiemöglichkeiten zusammen. Dabei stellen wir Ihnen auch die Nahrungsergänzungsmittel von Herbano vor, die eine entzündungshemmende Wirkung haben können. 


Rheuma verstehen

Was ist Rheuma?

Rheuma ist ein Oberbegriff für mehr als 100 Krankheiten, die sich durch Schmerzen und Entzündungen auszeichnen. Das Wort „Rheuma“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt „fließender Schmerz“. Eine passende Beschreibung, denn Rheuma kann sowohl Gelenke als auch Muskeln, Sehnen und sogar Knochen betreffen und dort für erhebliche Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sorgen. 

Rheumatische Erkrankungen werden in der Rheumatologie in vier Hauptgruppen, dem sogenannten rheumatischen Formenkreis, gegliedert:

  • Entzündlich-rheumatische Erkrankungen: Entzündlich-rheumatische Erkrankungen des Stützt- und Bewegungsapparats entstehen durch Störungen des Immunsystems, also Autoimmunerkrankungen. Sie beruhen auf entzündlichen Prozessen, wobei sich das Abwehrsystem gegen körpereigene Zellen richtet. Darunter fallen rheumatoide Arthritis und juvenile idiopathische Arthritis. 
  • Verschleißbedingte rheumatische Erkrankungen: Diese Erkrankungen entstehen durch Gelenkabnutzungen, also Arthrose. Insbesondere ältere Menschen sind davon betroffen, wenn Knie- und Hüftgelenke im Alter abgenutzt sind. Auch Überbeanspruchungen können zu verschleißbedingten rheumatischen Erkrankungen, wie Sehnenscheidenentzündungen oder Schnappfinger führen. 
  • Rheumatische Erkrankungen der Weichteile: Auch Muskeln und Sehnen können von rheumatischen Erkrankungen betroffen sein. Darunter Fibromyalgie, Karpaltunnelsyndrom oder Schleimbeutelentzündungen. Dabei sind weiche Körperteile von rheumatischen Beschwerden betroffen. 
  • Stoffwechselerkrankungen mit rheumatischen Beschwerden: Es gibt einige Stoffwechselerkrankungen, die rheumatische Beschwerden hervorrufen. Dazu zählen etwa Gicht oder Hämochromatose. Bei Gicht lagert sich etwa Harnsäure in den Gelenken ab und führt dort zu Entzündungen und Schmerzen.

Das Thema Rheuma ist somit breit gefasst und kann verschiedenste Krankheitsbilder beschreiben. Wichtig ist, dass die Symptome von Betroffenen genauestens untersucht werden, um die Art der rheumatischen Erkrankung bestimmen zu können.

 

Typische Symptome von Rheuma im Überblick

Rheuma kann sich durch verschiedene Symptome auszeichnen und der Verlauf ist nicht bei allen Patienten gleich. Eines der bekanntesten Symptome ist der Gelenkschmerz. Die Gelenke fühlen sich plötzlich warm an und schmerzen. Oftmals treten diese Schmerzen symmetrisch auf, sodass beide Daumen oder beide Knie gleichermaßen schmerzen. Dabei kann es auch zu Rötungen oder Schwellungen kommen. 

Ein weiteres Symptom von rheumatischen Entzündungen sind Bewegungseinschränkungen. Insbesondere in den Morgenstunden fühlen sich die betroffenen Stellen taub an. Allgemein lassen sich Gelenke mit rheumatischen Entzündungen schlechter bewegen, sodass die Funktion eingeschränkt ist.

Einige Menschen mit Rheuma berichten, dass weitere Symptome auftreten können. Dazu zählen etwa Fieber, Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Dies kann eine Reaktion des Abwehrsystems sein. 

Sind Ihre Gelenke plötzlich beidseitig geschwollen, schmerzen und sind warm, dann sollten Sie einen Experten zur genaueren Diagnostik aufsuchen. Je eher Rheuma erkannt wird, umso vielversprechender sind die Behandlungsmethoden.


➤ Entdecken Sie unsere Gelenk-Rezeptur!

 

Was ist der Unterschied zwischen Rheuma und Arthrose?

Begriffe wie Rheuma und Rheumatismus, Arthrose und Arthritis werden von vielen Menschen oft synonym verwendet. Sie kennen die genauen Unterschiede nicht und haben deshalb Schwierigkeiten, den korrekten Begriff zu nutzen. Dabei sind die Unterschiede zwischen Rheuma und Arthrose groß. 

Arthrose bezeichnet den altersbedingten Verschleiß von Gelenkknorpeln. Das ist klassischerweise im Knie- und Hüftbereich der Fall. Bei Arthritis handelt es sich hingegen um eine entzündliche Erkrankung der Gelenke. Diese kann durch eine Autoimmunreaktion oder Infektion ausgelöst werden. 

Rheuma ist hingegen ein Oberbegriff für mehr als 100 rheumatische Erkrankungen. Darunter fällt auch die rheumatoide Arthritis, die als die häufigste Form gilt. Bei rheumatoider Arthritis leiden Betroffene unter schmerzende Gelenken mit Einschränkungen des Bewegungsapparats. Eine genaue Diagnose und Unterscheidung der einzelnen Erkrankungen kann nur ein Experte vornehmen. 

 

Rheuma Diagnose

Wie wird die Erkrankung diagnostiziert?

Besteht der Verdacht auf Rheuma, wird zunächst eine ausführliche Anamnese durchgeführt. Dabei schildern Sie dem Arzt, welche Beschwerden Sie haben, wie lange diese bereits bestehen und ob sie sich im Tagesverlauf ändern. 

Anschließend wird Ihnen Blut abgenommen. Zeigen die Blutwerte beispielsweise erhöhte Entzündungswerte an, kann dies ein Hinweis auf eine rheumatische Erkrankung sein. Entscheidend dafür ist etwa das C-reaktive Protein (CRP). Aber auch die weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und die Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG) werden von Ärzten kontrolliert. 

Es gibt zudem spezifische Parameter, die eine sichere Rheuma-Diagnose ermöglichen. Dazu zählt der sogenannte Rheumafaktor. Auch die antinukleären Antikörper (ANA) sind im Zusammenhang mit der Diagnose von Rheuma entscheidend. Anhand all dieser Faktoren können Mediziner Rheuma sicher diagnostizieren.

 

Welche Ursachen haben rheumatische Erkrankungen?

Die Ursachen von Rheuma hängen von der genauen rheumatischen Erkrankung ab. Nicht bei allen sind die Ursachen bekannt, es gibt jedoch einige Risikofaktoren, die als Auslöser für Rheuma gesehen werden. Dazu zählen unter anderem:

  • Übergewicht
  • Gendefekte
  • Überbeanspruchung
  • Verschleiß
  • Nährstoffmangel
  • Knochenbrüche
  • Fehlende Bewegung

 

Das sind nur einige Beispiele für mögliche Ursachen von Rheuma. Sie können je nach Krankheitsbild variieren und manchmal sogar gar nicht nachvollzogen werden. 

Bei vielen Betroffenen zählen ein betagtes Alter und hormonelle Veränderungen zu den Ursachen von rheumatischen Erkrankungen. Denn im Laufe des Lebens werden die Gelenke abgenutzt, sodass Rheuma schneller entsteht. Auch hormonelle Unterschiede nach den Wechseljahren können rheumatische Erkrankungen begünstigen.

 

Welche Therapien gibt es für Rheuma?

Die Therapien und Behandlungsmöglichkeiten hängen ganz davon ab, welche Erkrankung des rheumatischen Formenkreises vorliegt. Wir fassen die häufigsten Therapien bei Rheuma zusammen:

 

  • Medikamentöse Behandlung: Zur Behandlung rheumatischer Krankheiten erhalten Patienten oftmals entzündungshemmende Medikamente. Dabei handelt es sich beispielsweise um Methotrexat oder Biologika. Sie sollen den Entzündungen entgegenwirken und dadurch auch die Schmerzen lindern. 
  • Physiotherapie: Rheuma geht oftmals mit Einschränkungen der Funktionsfähigkeit betroffener Gelenke einher. Deshalb sollte der Bewegungsapparat durch einen Physiotherapeuten mobilisiert werden. Gezielte Übungen sollen die Mobilität verbessern und die Muskulatur trainieren. 
  • Kälte- und Wärmetherapie: Bei akuten Beschwerden kann eine Kältetherapie Rheumatikern helfen. Dabei werden die Hände etwa in eine Schüssel mit kaltem Wasser gelegt, um die entzündeten Gelenke zu kühlen. Andererseits hilft manchen Patienten auch Wärme zur Linderung der Schmerzen. Wählen Sie die Methode, die für Ihren Körper am besten ist. 
  • Operative Behandlung: Insbesondere bei verschleißbedingten Erkrankungen ist eine Operation oftmals die letzte Möglichkeit, eine Verbesserung der Beschwerden zu erzielen. Sind die Knie- oder Hüftgelenke abgenutzt, kann eine Operation oftmals nicht vermieden werden. Die Gelenke werden ausgetauscht und durch neue ersetzt. Häufig werden die Beschwerden dadurch behoben.

 

Da rheumatische Erkrankungen mit vielen verschiedenen Beschwerden einhergehen, kann es auch bei der Therapie deutliche Unterschiede geben. Wichtig ist, dass eine passende Behandlung zur diagnostizierten Erkrankung ausgearbeitet wird.

 

So wirken Sie mit Ihrer Ernährung Entzündungen entgegen

Ein sehr wichtiger Aspekt bei Menschen mit Rheuma ist die Ernährung. Viele Menschen ernähren sich ungesund, was die Beschwerden sogar noch verschlimmern kann. Denn viel Zucker und verarbeitete Lebensmittel können Entzündungen begünstigen und die Lebensqualität zusätzlich einschränken. 

Als besonders risikoreich gelten Fleisch, Zucker, Weißmehlprodukte und sämtliche Fertiggerichte. Sie alle können Entzündungen fördern und sollten deshalb bei Rheuma so gut es geht vermieden werden. 

Stattdessen sollten Sie auf frisches Gemüse und gesunde Fette setzen. Der Konsum von Omega-3-Fettsäuren kann zudem Entzündungen vorbeugen. Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt und fragen Sie, ob Sie mit einer gezielten Ernährung die Entzündungsprozesse in Ihrem Körper lindern können.


➤ Jetzt Omega-3 kaufen

 

Rheumatoide Arthritis: Nahrungsergänzungsmittel als Unterstützung

Möchten Sie Ihren Körper unterstützen, können Sie auch auf entzündungshemmende Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen. Diese können eingesetzt werden, um Entzündungen vorzubeugen und Schmerzen zu reduzieren. 

Ein Beispiel dafür sind unsere Kurkuma Extrakt Kapseln mit 95 % Curcuminoiden. Den enthaltenen Curcuminoiden wird nachgesagt, eine entzündungshemmende Wirkung zu haben. Gleichzeitig sollen sie auch schmerzlindernd wirken und die Durchblutung fördern. Kurkuma wird bereits seit einiger Zeit im Zusammenhang mit entzündlichen Erkrankungen wie Rheuma untersucht. 

Eine weitere Empfehlung sind unsere Weihrauch Kapseln. Sie enthalten 65 % Boswelliasäure (indischer Weihrauch). Diese wird bereits seit Tausenden von Jahren in der indischen Naturheilkunde verwendet und für ihre entzündungshemmende Wirkung geschätzt. Boswelliasäure kommt vor allem bei chronischen entzündlichen Erkrankungen zum Einsatz. 

Werfen Sie zudem auch einen Blick auf unsere MSM Kapseln. Die Abkürzung MSM steht für Methansulfonylmethan. Dabei handelt es sich um organischen Schwefel, dem zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt werden. Organischer Schwefel wird immer wieder im Zusammenhang mit der Linderung von Entzündungen und Schmerzen genannt.

 

Rheuma Erkrankung

Fazit: Diagnostik steht bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen an erster Stelle

Rheumatische Erkrankungen betreffen viele Menschen in Deutschland und können sich in den unterschiedlichsten Symptomen äußern. Gelenkschmerzen, Bewegungseinschränkungen und warme Gelenke sind drei typische Beschwerden von Rheuma, die Betroffene im Alltag zu schaffen machen können. 

Neben einer medikamentösen Behandlung und einer entsprechenden Ernährung können auch bestimmte Nahrungsergänzungsmittel, die in Zusammenhang mit Entzündungsprozessen untersucht werden, zur Unterstützung des Wohlbefindens beitragen. Bei Herbano finden Sie eine große Auswahl an Kapseln, die mit natürlichen Inhaltsstoffen Entzündungen lindern sollen. Schauen Sie sich gerne unser Sortiment an.

 

 


Forschungsnachweise

Quellen: