Basis-Nährstoffe
Omega-3-Fettsäuren
Aminosäuren
Mineralstoffe
Vitamine
Vitamin Kapseln
Flüssige Vitamine
Vitamin Komplex
Pflanzenstoffe & Superfoods
Antioxidantien
Pflanzenstoffe
Superfoods
Vitalpilze
Funktionelle Nährstoffe
Enzyme & Ballaststoffe
Melatonin
Probiotika
Gelenkschmerzen & Steifheit
Gelenke
Knochen
Muskeln
Abnehmen & Stoffwechsel
Abnehmen
Stoffwechsel
Entwässerung
Gehirn & Psyche
Gedächtnis & Konzentration
Stress & Erschöpfung
Stimmung
Ein - & Durchschlafprobleme
Energie
Schlafstörungen & Jetlag
Eisenmangel
Herzgesundheit
Venen & Durchblutung
Herzschutz
Blutdruck
Cholesterin
Frauengesundheit
Schwangerschaft & Stillzeit
Fruchtbarkeit
Hormonhaushalt
PMS
Libido
Wechseljahre
Männergesundheit
Erektionsstörungen & Libido
Prostata
Magen & Darm
Reinigung & Aufbau
Verdauung
Blähbauch
Sodbrennen
Hämorrhoiden
Parasiten
Schönheit
Haut
Haare
Bindegewebe
Lebergesundheit
Entgiftung & Detox
Leberschutz
Häufige Infekte & schwaches Immunsystem
Immunsystem stärken
Allergie
Blutzucker & Diabetes
Augen & Sehkraft
Entzündungen
Histaminintoleranz
Schmerzen
Anti-Aging & Zellgesundheit
Säure-Basen-Haushalt
Vorteilspakete
Medizinische Tests
Supplement Retter
Card Value:
Menge
Versand:
Rabatt:
Sie sparen:
Freunde-werben-Freunde Gutschein:
Gesamtsumme:
Gratis Versand ab CHF 109,90
Wenn nach jeder Mahlzeit der Bauch aufgeht wie ein Ballon, Blähungen den Alltag bestimmen, das Druckgefühl unter dem Rippenbogen nicht mehr weggeht und Stuhlgang, Konzentration und Wohlbefinden verrücktspielen – dann steckt oft mehr dahinter als eine schlechte Verdauung. Immer häufiger führt die Spur zu einer Dünndarmfehlbesiedlung, kurz SIBO. Dabei siedeln sich Bakterien, die eigentlich in den Dickdarm gehören, in den oberen Darmabschnitten an und beginnen dort, Nahrung zu vergären, bevor sie überhaupt richtig verwertet werden kann.
Das Problem: Ein einzelnes Mittel reicht bei SIBO fast nie aus. Wer nur die Bakterien bekämpft, aber die eigentliche Ursache – die verlangsamte Darmbewegung – unangetastet lässt, erlebt oft nach kurzer Zeit einen Rückfall. Wer nur Probiotika (lebende Bakterien, die die Darmflora unterstützen) einwirft, ohne den überbesiedelten Dünndarm vorher zu entlasten, kann die Beschwerden sogar verstärken. Und wer nur an der Darmbewegung arbeitet, ohne die mikrobielle Ebene mitzudenken, kommt oft nicht weit genug.
Genau deshalb wurde das SIBO Support Paket als Kombination aus drei getrennten Präparaten zusammengestellt: Berberin für die antimikrobielle Ebene im Dünndarm, Artischocke für die Motilität und den Gallefluss, ein gezieltes Probiotikum für den mikrobiellen Wiederaufbau danach. Drei Präparate, drei klare Aufgaben – nicht als All-in-one-Kapsel, in der jeder Wirkstoff nur in kleiner Kompromissmenge enthalten wäre, sondern als vollwertige Einzeldosierungen.
Der Dünndarm ist eigentlich ein relativ keimarmer Ort. Anders als der Dickdarm, in dem Billionen von Bakterien leben und arbeiten, ist der Dünndarm auf schnelle Nährstoffaufnahme ausgelegt – nicht auf mikrobielle Gärung. Damit das so bleibt, sorgt der Körper normalerweise für einen ständigen Reinigungsstrom: den sogenannten migrierenden Motorkomplex. Diese wellenartige Bewegung fegt zwischen den Mahlzeiten alles nach unten, was nicht in den oberen Darmabschnitten bleiben soll – auch Bakterien.
Wenn dieser Reinigungsstrom nachlässt – durch Stress, chronische Entzündungen, eine langsame Schilddrüse, Antibiotika-Kuren, Bauchoperationen, häufiges Zwischendurchessen oder eine geschwächte Gallenfunktion – bleiben Bakterien länger im Dünndarm liegen. Sie fangen an, sich zu vermehren, und beginnen mit dem, was Bakterien im Darm eben tun: sie vergären Zucker, Ballaststoffe und Kohlenhydrate. Genau dieser Gärungsprozess produziert die typischen SIBO-Symptome.
Der Bauch bläht sich sichtbar auf, oft schon 30 bis 90 Minuten nach dem Essen. Kleidung spannt, Druck entsteht unter dem Rippenbogen, Aufstoßen häuft sich, der Stuhl wird unberechenbar. Manche Menschen berichten von zusätzlicher Müdigkeit nach den Mahlzeiten, brain fog, Hautproblemen oder Nährstoffmängeln, weil die Bakterien sich an den Nährstoffen bedienen, bevor der Körper sie aufnehmen kann.
Wichtig zu verstehen: Solange die Ursache – die gestörte Motilität und die mikrobielle Fehlbesiedlung – bestehen bleibt, verschwindet das Problem nicht von allein. Ein Verdauungsenzym hilft kurz, ein entblähendes Mittel hilft kurz, ein Tee hilft kurz. Aber die Grundlage bleibt unverändert. Genau deshalb braucht SIBO einen Ansatz, der mehrere Ebenen gleichzeitig adressiert.
Der erste Schritt bei SIBO ist immer die Reduktion der Fehlbesiedlung. Die klassische Schulmedizin greift dafür meist direkt zu Antibiotika wie Rifaximin. Das ist ein Standard-Weg – aber ein Weg mit hoher Rezidivrate. Studien zeigen, dass viele Patienten innerhalb weniger Monate nach der Antibiotika-Therapie erneut symptomatisch werden, weil die eigentliche Ursache (die Motilität) nicht mit adressiert wurde. Genau hier setzt Berberin als natürlicher Wirkstoff an.
Berberin ist ein pflanzlicher Wirkstoff aus der Berberitze und verwandten Pflanzen und wirkt direkt antimikrobiell gegen ein breites Spektrum an Bakterien im Dünndarm. Es hemmt das Wachstum unerwünschter Keime, ohne die Darmflora (die Bakterien, die natürlicherweise im Darm leben) so tiefgreifend zu verändern wie ein systemisches Antibiotikum. Eine Studie von Chedid und Kollegen (2014) verglich pflanzliche antimikrobielle Substanzen – darunter Berberin – direkt mit Rifaximin bei SIBO-Patienten und zeigte vergleichbare Ansprechraten. Für Betroffene, bei denen die Antibiotika-Therapie nicht gewirkt hatte, waren die pflanzlichen Wirkstoffe sogar in vielen Fällen zusätzlich wirksam.
Berberin arbeitet dabei nicht nur an einer Stelle. Es hemmt bakterielle Enzyme (Eiweiße, die Stoffwechselvorgänge in Gang bringen), greift in die Zellteilung bestimmter Erreger ein und wirkt gleichzeitig auf die Schleimhaut moderierend, weil es Entzündungssignale beeinflusst. Damit erfüllt es genau die Aufgabe, die in der ersten Phase eines SIBO-Ansatzes gebraucht wird: die bakterielle Belastung im Dünndarm zu senken, ohne die restliche Flora zu zertrümmern.
Aber – und das ist der Punkt, an dem die meisten Menschen mit einem einzelnen Berberin-Präparat scheitern: Wenn nur die Bakterien reduziert werden, aber die Darmbewegung weiterhin zu langsam bleibt, kommt die Fehlbesiedlung zurück. Berberin allein löst SIBO nicht. Es räumt auf. Was danach kommt, entscheidet über den Erfolg.
Der wichtigste – und in vielen SIBO-Protokollen unterschätzte – Baustein ist die Wiederherstellung der Motilität. Ohne funktionierenden migrierenden Motorkomplex bleibt der Dünndarm ein stiller Ort, in dem sich Bakterien wieder ansiedeln, kaum dass sie reduziert wurden. Genau hier kommt Artischocke ins Spiel.
Artischocken-Extrakt regt den Gallefluss an und stimuliert die Darmbewegung. Galle ist dabei nicht nur wichtig für die Fettverdauung. Sie hat auch eine natürliche antimikrobielle Funktion: Ein regelmäßiger, kräftiger Gallefluss hält den oberen Dünndarm keimarm. Ist der Gallefluss schwach, sind gleich mehrere Ebenen gleichzeitig gestört – die Fettverdauung, die natürliche Bakterienkontrolle und die Motilität.
Die Bitterstoffe der Artischocke (allen voran Cynarin) wirken über Bittergeschmacksrezeptoren im gesamten Verdauungstrakt und lösen eine Kaskade aus: mehr Speichel, mehr Magensäure, mehr Galle, mehr Bauchspeicheldrüsensekret, mehr Peristaltik (die Bewegung, mit der der Darm den Nahrungsbrei weitertransportiert). Genau diese Kaskade ist bei vielen SIBO-Betroffenen abgeschwächt, weil chronisches Stressleben, hastiges Essen und ständige Snacks die Bittersignale kaum noch aktivieren.
Für das SIBO Support Paket bedeutet das: Während Berberin auf der bakteriellen Ebene aufräumt, arbeitet Artischocke an der Ursache dahinter. Sie kurbelt den Reinigungsstrom wieder an, der Bakterien gar nicht erst zur Ruhe kommen lässt. Ohne diese zweite Ebene wäre die antimikrobielle Phase ein kurzer Erfolg mit hoher Rückfallwahrscheinlichkeit. Mit ihr wird aus dem Aufräumen ein nachhaltiger Umbau.
Ein Punkt, der bei SIBO gerne missverstanden wird: Probiotika sind nicht in jeder Phase hilfreich. In der akuten Phase, wenn der Dünndarm noch überbesiedelt und die Motilität stark eingeschränkt ist, kann eine breitgefächerte, hochdosierte Bakterienzufuhr die Beschwerden sogar verstärken. Deshalb ist die Reihenfolge im SIBO Support Paket bewusst gewählt: Erst antimikrobiell (Berberin), dann Motilität (Artischocke), dann Wiederaufbau (Probiotikum).
Die Milchsäurebakterien im Probiotikum stützen die Darmschleimhaut, unterstützen die mikrobielle Balance im Dickdarm und helfen dabei, dass sich nach der antimikrobiellen Phase wieder eine stabile, vielfältige Flora bildet. Nach der Aufräumphase mit Berberin ist die Darmumgebung empfänglicher für einen sinnvollen Neuaufbau – vergleichbar mit einem Beet, das erst umgegraben werden muss, bevor Neues gesät werden kann.
Wichtig ist dabei die Qualität der Stämme und die tatsächliche Bakterienzahl pro Portion. Genau deshalb liegt das Probiotikum als eigenständiges Präparat im Paket – nicht als ein paar Milchsäurebakterien, die man einer Berberin-Kapsel beigemischt hat. In einer solchen Kombi-Kapsel wären weder das Berberin noch die Bakterien in einer wirklich relevanten Menge enthalten.
Der Wiederaufbau ist die Phase, in der viele Menschen zum ersten Mal merken, wie viel besser sich Verdauung, Bauchgefühl und Alltag ohne den ständigen Blähbauch anfühlen. Ohne diese dritte Ebene bleibt die Grundlage instabil.
Der konventionelle Weg bei SIBO ist meist geradlinig: Diagnose per Atemtest, dann Antibiotikum wie Rifaximin über 10 bis 14 Tage. Das kann funktionieren – tut es aber in vielen Fällen nur vorübergehend. Die Rezidivrate liegt in verschiedenen Studien bei bis zu 40 % innerhalb weniger Monate. Der Grund: Antibiotika reduzieren die Bakterien, adressieren aber nicht die eigentliche Ursache – die gestörte Motilität.
Hinzu kommt: Antibiotika-Kuren belasten die restliche Darmflora, können die mikrobielle Vielfalt reduzieren und in manchen Fällen genau die Grundlage schaffen, auf der sich später erneut Fehlbesiedlungen bilden. Das ist kein Bashing der Antibiotika-Therapie – bei starker Symptomatik kann sie sinnvoll oder sogar notwendig sein. Aber der Rückschluss, dass ein einzelner Wirkstoff SIBO dauerhaft löst, ist selten realistisch.
Das SIBO Support Paket wählt einen anderen Weg. Es arbeitet mehrschichtig: antimikrobiell, motilitätsfördernd und wiederaufbauend. Kein Ersatz für eine ärztliche Diagnose, keine Garantie – aber ein durchdachter Rahmen, der genau die Punkte aufgreift, an denen einzelne Ansätze häufig scheitern.
Wer den Standard-Weg bereits gegangen ist und trotzdem wieder mit denselben Symptomen kämpft, findet in diesem Ansatz einen Zugang, der nicht auf schnelle Symptomunterdrückung setzt, sondern auf die Grundlagen von Darmumgebung, Bewegung und Flora.
„Ab wann sollte ich lieber sofort zum Arzt gehen?" Bei SIBO gibt es Warnzeichen, die immer mit einem Komplementärmediziner oder Heilpraktiker abgeklärt gehören: unerklärlicher Gewichtsverlust, Blut im Stuhl, anhaltendes Fieber, starke, plötzlich einsetzende Bauchschmerzen, sichtbare Blutarmut oder ein Verdacht auf schwerwiegende Grunderkrankungen. Ein SIBO-Atemtest, eine sorgfältige Abklärung von Schilddrüse, Gallenfunktion und Motilitätsstörungen und die Beurteilung durch einen erfahrenen Komplementärmediziner oder Heilpraktiker sind vor allem bei chronischen oder starken Beschwerden wichtig. Das SIBO Support Paket ist ein durchdachter Baustein für die Selbstverantwortung – aber kein Ersatz für die Klärung einer möglichen Grunderkrankung.
„Ich brauche jetzt sofort Hilfe – wie schnell merke ich etwas?" Ehrlich: SIBO ist selten ein Thema, das in 48 Stunden verschwindet. Manche Menschen berichten schon in den ersten ein bis zwei Wochen von weniger Blähbauch und weniger Druck nach dem Essen – vor allem, weil Artischocke die Verdauung sofort spürbar anschiebt. Der eigentliche Umbau – die Reduktion der Fehlbesiedlung, die Wiederherstellung der Motilität, der Aufbau der Flora – braucht Zeit, oft mehrere Wochen bis Monate. Wer nach drei Tagen Wunder erwartet, wird enttäuscht. Wer sich auf einen durchdachten Weg einlässt, hat realistische Chancen auf nachhaltige Besserung.
„Am Ende brauche ich doch ein Antibiotikum oder muss zum Arzt – wozu dann das Paket?" Beides schließt sich nicht aus. Manche SIBO-Verläufe brauchen eine antimikrobielle Grundtherapie beim Arzt, andere sprechen auf pflanzliche Wege sehr gut an. Das SIBO Support Paket setzt vor allem an der Ebene an, die in der Standardtherapie häufig zu kurz kommt: die Motilität und der Wiederaufbau nach der antimikrobiellen Phase. Genau deshalb ergänzen sich beide Wege oft, statt sich zu widersprechen.
„Bilde ich mir die Wirkung nur ein?" Für Berberin gibt es Studien, die vergleichbare Ansprechraten wie Rifaximin bei SIBO zeigen (Chedid et al., 2014). Für Artischocke ist die Wirkung auf Gallefluss und Verdauungssymptome in mehreren Studien dokumentiert. Für Probiotika bei SIBO ist die Studienlage differenzierter – sie sind nicht in jeder Phase gleich hilfreich, weshalb im Paket bewusst die Reihenfolge betont wird. Ehrlich: Keine Studie garantiert Wirkung für den Einzelfall. Aber der Wirkmechanismus ist klar begründbar und plausibel.
„Was, wenn ich neue Beschwerden bekomme, gerade zu Beginn?" In den ersten Tagen der antimikrobiellen Phase kann es zu einer sogenannten Erstverschlimmerung kommen – vermehrte Blähungen, veränderter Stuhl, ein leicht mulmiges Bauchgefühl. Das ist meist ein Zeichen, dass sich etwas bewegt, verschwindet in der Regel nach wenigen Tagen und lässt sich durch niedrigen Einstieg abmildern. Sollten Beschwerden stark, anhaltend oder ungewöhnlich sein, ist das ein guter Zeitpunkt, das weitere Vorgehen mit einem Komplementärmediziner oder Heilpraktiker abzustimmen.
„Warum keine einzelne Kombi-Kapsel?" Weil in eine einzige Kapsel weder eine wirksame Berberin-Menge noch ausreichend Artischocken-Extrakt noch eine relevante Bakterienzahl gleichzeitig passen. Kombi-Kapseln sehen auf dem Etikett gut aus, liefern aber pro Wirkstoff meist zu wenig. Drei getrennte Präparate mit jeweils voller Dosierung sind der eigentliche Vorteil dieses Pakets – nicht eine kürzere Zutatenliste.
SIBO ist selten ein Problem, das mit einem einzigen Wirkstoff verschwindet. Wer nur die Bakterien reduziert, aber die Motilität ignoriert, erlebt Rückfälle. Wer nur die Bewegung anregt, aber die Fehlbesiedlung bestehen lässt, kommt nicht weit. Wer nur Probiotika einwirft, ohne den Dünndarm vorher zu entlasten, riskiert eine Verschlimmerung. Das SIBO Support Paket bringt genau diese drei Ebenen zusammen – Berberin für die antimikrobielle Aufräumphase, Artischocke für die Motilität und den Gallefluss, ein gezieltes Probiotikum für den Wiederaufbau. Drei getrennte Präparate in wirksamer Einzeldosierung, aufeinander abgestimmt statt in eine Kompromiss-Kapsel gepresst. Für alle, die verstanden haben, dass SIBO einen mehrschichtigen Ansatz braucht.
Verzehrempfehlung:
Empfohlener Einnahmerhythmus: In der ersten Phase (ca. 4 bis 8 Wochen) täglich Berberin gemäß Etikett zu den Hauptmahlzeiten und Artischocke etwa 15 bis 30 Minuten vor den Mahlzeiten einnehmen. Anschließend in die Aufbauphase übergehen und das Probiotikum gemäß Etikett auf nüchternen Magen einnehmen, während Artischocke weiterhin die Motilität unterstützt. Die genauen Verzehrmengen der einzelnen Präparate sind auf dem jeweiligen Etikett vermerkt. Bei bestehenden Erkrankungen, in Schwangerschaft, Stillzeit oder bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten (insbesondere Blutzucker-, Blutdruck- oder Gerinnungsmedikamenten) vor der Anwendung mit einem Komplementärmediziner oder Heilpraktiker Rücksprache halten.
Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Kühl, trocken und außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern lagern. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.
Hinweise & mögliche Nebenwirkungen:
Zusammensetzung:
Das SIBO Support Paket besteht aus drei eigenständigen Präparaten: einem Berberin-Präparat mit standardisiertem Berberin-Gehalt für die antimikrobielle Ebene, einem Artischocken-Extrakt-Präparat mit standardisiertem Cynarin-Anteil zur Unterstützung von Gallefluss und Darmmotilität sowie einem hochwertigen Probiotikum mit ausgewählten Milchsäurebakterien-Stämmen für den mikrobiellen Wiederaufbau. Die genaue Zusammensetzung, die Wirkstoffmengen und die Bakterienzahl pro Portion entnehmen Sie den jeweiligen Etiketten der drei Einzelpräparate.
Mengenangaben pro Tagesdosis:
Die genauen Mengenangaben pro Tagesdosis stehen auf den Etiketten der jeweiligen Einzelprodukte.
Sinnvoll ist ein Phasenmodell: In den ersten 4 bis 8 Wochen stehen Berberin (antimikrobiell) und Artischocke (Motilität, Gallefluss) im Vordergrund. Danach beginnt die Aufbauphase mit dem Probiotikum, während Artischocke weiterhin die Motilität stützt. Berberin kann in dieser Phase reduziert oder pausiert werden. Die genaue Abstimmung hängt vom individuellen Verlauf ab und sollte im Zweifel mit einem Komplementärmediziner oder Heilpraktiker besprochen werden.
SIBO ist selten in wenigen Wochen erledigt. Erste Besserungen können schon nach ein bis zwei Wochen spürbar sein – vor allem beim Blähbauch und beim Druckgefühl nach dem Essen. Für einen nachhaltigen Umbau der Darmumgebung und der mikrobiellen Balance werden in vielen Protokollen 8 bis 12 Wochen oder länger angesetzt. Wichtig ist Kontinuität, nicht Kurzzeitwirkung.
Ja, alle drei Präparate sind bei Herbano auch einzeln erhältlich. Das Paket kombiniert sie bewusst als aufeinander abgestimmten Ansatz für SIBO. Wer bereits eines der Präparate verwendet, kann die fehlenden Bausteine ergänzen. Der Vorteil des Pakets liegt in der Kombination – nicht in einer bloßen Preisersparnis.
Nein. Das Paket ist ein Nahrungsergänzungsmittel und kein Medikament. Es ersetzt keine Diagnose und keine ärztlich verordnete Therapie. Bei ausgeprägten Symptomen, bei Verdacht auf eine Grunderkrankung oder bei fehlender Besserung ist die Abklärung durch einen Komplementärmediziner oder Heilpraktiker wichtig. In vielen SIBO-Verläufen ergänzen sich pflanzliche und schulmedizinische Ansätze.
Verdauungsenzyme können bei SIBO nützlich sein, adressieren aber weder die bakterielle Ebene noch die Motilität noch den mikrobiellen Wiederaufbau. Das SIBO Support Paket konzentriert sich auf die drei Ebenen, die in vielen Protokollen den entscheidenden Unterschied machen. Enzyme (Eiweiße, die Stoffwechselvorgänge in Gang bringen) können bei Bedarf zusätzlich kombiniert werden.
In der akuten Phase mit stark ausgeprägter Fehlbesiedlung können hochdosierte, breitgefächerte Probiotika (lebende Bakterien, die die Darmflora unterstützen) die Beschwerden tatsächlich verstärken. Deshalb ist die Reihenfolge im Paket bewusst gewählt: Erst antimikrobielle Ebene (Berberin) und Motilität (Artischocke), dann Wiederaufbau mit dem Probiotikum. Diese Staffelung ist der Grund, warum das Probiotikum nicht sofort in der ersten Woche im Zentrum steht.
Nicht geeignet in Schwangerschaft und Stillzeit (wegen Berberin), bei bekannten Gallensteinen oder Gallengangsverschluss ohne ärztliche Abklärung (wegen Artischocke) und bei stark immungeschwächten Personen ohne Rücksprache (wegen des Probiotikums). Bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten, insbesondere für Blutzucker, Blutdruck oder Blutgerinnung, ist die Anwendung vor Beginn mit einem Komplementärmediziner oder Heilpraktiker abzustimmen.
Quellen (in englischer Sprache):
Chedid V., Dhalla S., Clarke J. O. et al. (2014). Herbal Therapy Is Equivalent to Rifaximin for the Treatment of Small Intestinal Bacterial Overgrowth. Global Advances in Health and Medicine. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24891990/
Pimentel M., Saad R. J., Long M. D., Rao S. S. C. (2020). ACG Clinical Guideline: Small Intestinal Bacterial Overgrowth. American Journal of Gastroenterology. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32023228/
Habtemariam S. (2020). Berberine pharmacology and the gut microbiota: A hidden therapeutic link. Pharmacological Research. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32105754/
Ben Salem M., Affes H., Ksouda K. et al. (2015). Pharmacological Studies of Artichoke Leaf Extract and Their Health Benefits. Plant Foods for Human Nutrition. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26310198/
Zhu L., Wang J., Wei T., Gao J. et al. (2022). Effects of berberine on the gastrointestinal microbiota. Frontiers in Cellular and Infection Microbiology. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35402301/
Vielen Dank für Ihr Feedback. Ihre Bewertung wird in Kürze freigegeben.
SIBO Support Paket von Herbano® – Berberin + Artischocke + Probiotika
Willkommen bei Herbano! Auf dieser Webseite sind nur Lieferungen in die country möglich. Möchten Sie das Land wechseln?