Basis-Nährstoffe
Omega-3-Fettsäuren
Aminosäuren
Mineralstoffe
Vitamine
Vitamin Kapseln
Flüssige Vitamine
Vitamin Komplex
Pflanzenstoffe & Superfoods
Antioxidantien
Pflanzenstoffe
Superfoods
Vitalpilze
Funktionelle Nährstoffe
Enzyme & Ballaststoffe
Melatonin
Probiotika
Gelenkschmerzen & Steifheit
Gelenke
Knochen
Muskeln
Abnehmen & Stoffwechsel
Abnehmen
Stoffwechsel
Entwässerung
Gehirn & Psyche
Gedächtnis & Konzentration
Stress & Erschöpfung
Stimmung
Ein - & Durchschlafprobleme
Energie
Schlafstörungen & Jetlag
Eisenmangel
Herzgesundheit
Venen & Durchblutung
Herzschutz
Blutdruck
Cholesterin
Frauengesundheit
Schwangerschaft & Stillzeit
Fruchtbarkeit
Hormonhaushalt
PMS
Libido
Wechseljahre
Männergesundheit
Erektionsstörungen & Libido
Prostata
Magen & Darm
Reinigung & Aufbau
Verdauung
Blähbauch
Sodbrennen
Hämorrhoiden
Parasiten
Schönheit
Haut
Haare
Bindegewebe
Lebergesundheit
Entgiftung & Detox
Leberschutz
Häufige Infekte & schwaches Immunsystem
Immunsystem stärken
Allergie
Blutzucker & Diabetes
Augen & Sehkraft
Entzündungen
Histaminintoleranz
Schmerzen
Anti-Aging & Zellgesundheit
Säure-Basen-Haushalt
Vorteilspakete
Medizinische Tests
Supplement Retter
Card Value:
Menge
Versand:
Rabatt:
Sie sparen:
Freunde-werben-Freunde Gutschein:
Gesamtsumme:
Gratis Versand ab CHF 109,90
Spondylarthrose ist der Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke – der sogenannten Facettengelenke – zwischen den einzelnen Wirbeln. Diese Gelenke tragen jede Bewegung mit: Bücken, Aufrichten, Drehen, längeres Sitzen, längeres Stehen. Wenn der Knorpel dort dünner wird, reibt Knochen näher an Knochen. Der Körper reagiert mit Entzündung, Schwellung und schließlich mit Steifheit. Was als leichter Rückenschmerz beim Aufstehen beginnt, wird oft zu einem dauerhaften Ziehen, das den Alltag bestimmt.
Das Problem: Der Standard-Weg besteht in vielen Fällen zunächst aus Schmerzmitteln, die die Entzündung dämpfen, aber am Verschleiß selbst nichts ändern. Der Knorpel bekommt keine Bausteine. Das Bindegewebe bleibt unterversorgt. Die Entzündung kehrt zurück, sobald die Tablette nachlässt.
Das Spondylarthrose Aktiv Paket setzt an einer anderen Stelle an: an den Ursachen, die den Verschleiß beschleunigen. Boswelliasäuren aus Weihrauch greifen in den entzündlichen Signalweg ein. Glucosamin und Chondroitin liefern dem Knorpel das, woraus er besteht. MSM liefert organischen Schwefel für die Bindegewebsstruktur. Kollagenhydrolysat versorgt Bandscheiben, Bänder und die stützenden Faserstrukturen der Wirbelsäule. Drei Präparate, drei Wirkebenen – zusammen ein Ansatz, der die Grundlage stärkt, statt nur das Symptom zu übertönen.
Der Schmerz sitzt im Rücken – die Ursache liegt tiefer. Facettengelenke sind winzige Gelenke, die jede Wirbelbewegung führen. Sie sind mit einer dünnen Knorpelschicht überzogen und von einer Gelenkkapsel umschlossen, die reich an Nervenfasern ist. Wenn dieser Knorpel dünner wird – durch jahrelange Belastung, durch Fehlhaltung, durch Bewegungsmangel oder durch schlichte Zeit – verändern sich die Druckverhältnisse. Der Körper reagiert nicht neutral. Er entzündet.
Diese Entzündung ist es, die den eigentlichen Schmerz erzeugt. Nicht der Verschleiß selbst tut weh, sondern die Reaktion des Körpers darauf. Und genau hier liegt der Ansatzpunkt: Wenn die Entzündung nachlässt, lässt der Schmerz nach – auch wenn der Knorpel selbst noch dünn ist. Wenn dem Knorpel gleichzeitig die Bausteine geliefert werden, aus denen er besteht, kann der Körper die Struktur besser erhalten. Und wenn Bindegewebe und Bänder mit Kollagen versorgt sind, wird die gesamte Statik der Wirbelsäule stabiler.
➤ In einer Vergleichsstudie war die Kombination aus 5 g MSM und 7,2 mg Boswelliasäuren bei Kniearthrose wirksamer bei der Schmerzreduktion als Glucosamin allein.
Diese Studie zeigt, worum es geht: Die richtige Kombination schlägt den Einzelwirkstoff. Genau das ist der Gedanke hinter dem Spondylarthrose Aktiv Paket.
Wenn ein Facettengelenk entzündet ist, laufen im Körper bestimmte biochemische Kaskaden ab. Eine der wichtigsten wird vom Enzym 5-Lipoxygenase (kurz: 5-LOX) gesteuert. Dieses Enzym bildet Leukotriene – Botenstoffe (körpereigene Stoffe, die Signale zwischen Zellen übertragen), die Entzündung, Schwellung und Schmerz weiter anheizen. Solange 5-LOX aktiv ist, produziert der Körper immer neue Leukotriene. Und solange Leukotriene fließen, bleibt die Entzündung.
Boswelliasäuren – die Wirkstoffe im Weihrauchharz – hemmen genau dieses Enzym. Sie setzen an einer anderen Stelle an als klassische Schmerzmittel. Während Ibuprofen und Diclofenac das Enzym Cyclooxygenase blockieren (mit den bekannten Nebenwirkungen für Magen und Nieren), greifen Boswelliasäuren spezifisch in den Leukotrien-Weg ein. Das ist der Grund, warum Weihrauch bei entzündlichen Gelenkbeschwerden über Jahrhunderte in der traditionellen Medizin verwendet wurde – und warum die moderne Forschung diesen Mechanismus heute nachvollzieht.
Die Weihrauch Kapseln im Paket enthalten standardisierten Boswellia-serrata-Extrakt mit 65 % Boswelliasäuren. Jede Kapsel liefert 500 mg Extrakt, davon 325 mg reine Boswelliasäuren. Diese Konzentration ist entscheidend – denn nur in ausreichender Menge kann die 5-LOX-Hemmung tatsächlich greifen. Handelsübliche Weihrauchprodukte mit 30 oder 40 % Boswelliasäure-Anteil erreichen diese Wirkstoffmenge oft nicht.
Knorpel besteht nicht aus Zufall. Er besteht aus Kollagenfasern, aus wasserbindenden Molekülen (Glykosaminoglykanen) und aus Proteoglykanen, die dem Gewebe seine Druckelastizität geben. Ohne diese Bausteine kann der Körper keinen neuen Knorpel bilden – und keinen geschädigten reparieren. Genau hier setzt die Gelenk-Rezeptur an.
Glucosamin ist der Ausgangsstoff für Glykosaminoglykane. Es ist der Rohstoff, aus dem der Körper die Wassermoleküle bildet, die den Knorpel schwammartig quellen lassen und Druck abfangen. Ohne ausreichend Glucosamin fehlt dem Knorpelaufbau die Grundlage. In der europäischen Forschungslinie – insbesondere mit kristallinem Glucosaminsulfat – zeigten sich in mehreren Untersuchungen moderate, aber messbare Effekte auf Schmerz und Gelenkfunktion bei symptomatischer Arthrose.
Chondroitin ist der Wasserspeicher des Knorpels. Es bindet Wasser im Gewebe und wirkt dem Abbau durch körpereigene knorpelabbauende Enzyme entgegen. Chondroitin und Glucosamin ergänzen sich – der eine liefert den Baustein, der andere hält die Struktur stabil.
MSM (Methylsulfonylmethan) liefert organischen Schwefel. Schwefel ist der Baustein, der Kollagenfasern miteinander verbindet – über sogenannte Disulfidbrücken. Ohne Schwefel kann der Körper keine stabilen Kollagenstrukturen bilden. Fehlt Schwefel, wird das Bindegewebe schlaffer. Studien zeigen, dass die Kombination aus MSM, Glucosamin und Chondroitin bei Kniearthrose Grad I bis II Schmerzen deutlicher reduziert als Glucosamin und Chondroitin allein.
Spondylarthrose betrifft nicht nur den Knorpel der Facettengelenke. Der Verschleiß hängt eng damit zusammen, wie stabil die gesamte Wirbelsäule ist. Bandscheiben, Bänder, der Faserring um jede Bandscheibe – all diese Strukturen bestehen zum größten Teil aus Kollagen. Wenn Kollagen fehlt, wird die Bandscheibe flacher. Die Wirbel rücken näher zusammen. Der Druck auf die Facettengelenke steigt. Und die Spondylarthrose beschleunigt sich.
Der Körper produziert Kollagen selbst – aber die Produktion sinkt ab dem 25. Lebensjahr messbar. Ab 40 fehlen dem Körper jedes Jahr etwa 1 % seiner Kollagensynthese (der Aufbau von Kollagen im Körper). Das erklärt, warum Bandscheiben, Sehnen und Bänder mit den Jahren nachlassen – nicht durch schlechte Pflege, sondern durch schlichten Rückgang der Grundversorgung.
Die Kollagen Kapseln im Paket liefern Kollagenhydrolysat mit einem Eiweißgehalt von über 90 %. Hydrolysat bedeutet: Das Kollagen wurde bereits in kleine Peptide gespalten. Diese Peptide können vom Darm aufgenommen und im Körper als Baustein für die eigene Kollagensynthese verwendet werden. Besonders wichtig sind die Aminosäuren Glycin, Prolin und Hydroxyprolin – die typischen Kollagen-Bausteine, die in anderen Eiweißquellen kaum vorkommen.
Spondylarthrose ist kein Ein-Ebenen-Problem. Die Beschwerden entstehen an mehreren Stellen gleichzeitig: an der Entzündung, am Knorpelabbau und am Verlust der stützenden Bindegewebsstruktur. Ein einzelnes Präparat kann diese Ebenen nicht gleichzeitig adressieren.
Der Weihrauch-Extrakt wirkt auf der Entzündungsebene. Er bremst den Prozess, der akut den Schmerz erzeugt. Ohne diesen Schritt bleibt jede Baustein-Zufuhr im entzündeten Milieu wirkungslos – denn im entzündeten Gewebe können Reparaturprozesse kaum ablaufen.
Die Gelenk-Rezeptur wirkt auf der Bauebene. Sie liefert dem Knorpel die Bausteine, die er braucht, um Struktur zu erhalten und wieder aufzubauen. Ohne Bausteine bleibt der Körper in der Kompensation – er versucht, mit weniger Material auszukommen. Das gelingt eine Weile, dann kippt es.
Die Kollagen Kapseln wirken auf der Statik-Ebene. Sie versorgen Bandscheiben, Bänder und Faserringe mit den Aminosäuren, die dem gesamten Wirbelsäulenaufbau seine Form geben. Ohne diese Grundlage bleibt jede Facettengelenks-Therapie ein Reparieren im Einzelteil.
Zusammen entsteht ein Ansatz, der die drei zentralen Ebenen des Beschwerdebildes gleichzeitig adressiert. Genau deshalb ist das Paket keine zufällige Kombination, sondern eine logische Zusammenstellung für Menschen, die den Verschleiß nicht nur betäuben, sondern seiner Ursache begegnen wollen.
Die folgenden Punkte werden offen beantwortet – ohne Beschönigung und ohne Versprechen, die niemand halten kann.
„Wann muss ich sofort zum Arzt statt zu Nährstoffen zu greifen?" Bei plötzlichen starken Rückenschmerzen mit Ausstrahlung in Beine oder Arme, bei Taubheitsgefühlen, Kraftverlust, Blasen- oder Darmstörungen oder bei Rückenschmerzen mit Fieber gehört jede Diagnostik zuerst in die Hand eines Facharztes. Diese Warnzeichen können auf einen Bandscheibenvorfall, eine Nervenkompression oder eine entzündliche Grunderkrankung hinweisen. Das Spondylarthrose Aktiv Paket ist kein Ersatz für eine ärztliche Behandlung im akuten Fall. Es setzt an dem an, was chronische Verschleißprozesse langfristig ausmacht – nicht am Notfall.
„Ich brauche jetzt sofort Schmerzfreiheit." Ehrlich: Ein Nahrungsergänzungsmittel wirkt nicht wie eine Schmerztablette. Die Boswelliasäuren zeigen bei entzündlichen Prozessen in Studien nach etwa zwei bis vier Wochen messbare Effekte. Glucosamin und Chondroitin brauchen häufig acht bis zwölf Wochen, bis Veränderungen spürbar werden. Kollagen wirkt am langsamsten, weil es in Struktur einfließt. Wer sofortige Schmerzfreiheit sucht, wird enttäuscht sein. Wer den Verschleißprozess über Monate hinweg beeinflussen möchte, ist hier richtig.
„Am Ende brauche ich doch ein Medikament oder eine Operation." Das kann sein – und es ist kein Widerspruch. Das Paket ersetzt keine ärztliche Behandlung. Es setzt an dem an, was danach oft fehlt: die Baustein-Versorgung des Knorpels, die Entzündungsdämpfung ohne Magenbelastung und die Kollagenzufuhr für Bandscheiben und Bänder. Auch nach einem Eingriff oder unter Medikation kann eine gezielte Nährstoff-Unterstützung sinnvoll sein – als Rücksprache mit dem behandelnden Komplementärmediziner oder Heilpraktiker.
„Bilde ich mir die Wirkung nur ein?" Die Studienlage ist gemischt und muss ehrlich eingeordnet werden. Die GAIT-Studie (2006) zeigte für Glucosamin-Hydrochlorid und Chondroitin einzeln keinen signifikanten Effekt – die Subgruppe mit moderaten bis schweren Schmerzen profitierte allerdings von der Kombination. Die MOVES-Studie (2016) zeigte, dass Glucosamin plus Chondroitin über sechs Monate einer Behandlung mit Celecoxib 200 mg nicht unterlegen war. Für Boswellia-Extrakt existieren mehrere Studien, die eine Reduktion von Schmerz und Steifigkeit bei entzündlichen Gelenkerkrankungen zeigen. Der Wirkmechanismus ist biochemisch nachvollziehbar. Trotzdem: Die Effekte sind moderat, nicht dramatisch. Wer realistische Erwartungen mitbringt, wird eher zufrieden sein.
„Was, wenn ich Nebenwirkungen bekomme?" Die drei Komponenten gelten in der Regel als gut verträglich. Bei Weihrauch werden gelegentlich leichte Magen-Darm-Beschwerden beschrieben. Glucosamin sollte bei Schalentierallergie beachtet werden – die Rohstoffherkunft ist entscheidend. Kollagen aus tierischer Quelle ist für Menschen mit Rinderprotein-Unverträglichkeit nicht geeignet. Wer blutverdünnende Medikamente einnimmt, sollte die Einnahme mit einem Komplementärmediziner oder Heilpraktiker abstimmen.
Spondylarthrose ist ein Verschleißprozess, der auf mehreren Ebenen gleichzeitig läuft: Entzündung an den Facettengelenken, Abbau der Knorpelstruktur und Verlust der stützenden Bindegewebsmasse an Bandscheiben und Bändern. Wer nur die Entzündung dämpft, lässt den Knorpel weiter abbauen. Wer nur Bausteine gibt, ändert nichts am entzündeten Milieu. Das Spondylarthrose Aktiv Paket kombiniert deshalb drei eigenständige, wirksam dosierte Präparate: Boswelliasäuren an der Entzündungsebene, Glucosamin/Chondroitin/MSM an der Bauebene und Kollagenhydrolysat an der Statik-Ebene. Drei Präparate statt einer Mischkapsel – weil in eine einzelne Kapsel keine wirksamen Dosen mehrerer Wirkstoffe passen. Ein Ansatz für Menschen, die den Verschleiß nicht nur betäuben, sondern seiner Ursache begegnen wollen.
Verzehrempfehlung:
Gelenk-Rezeptur: Täglich 2 Kapseln mit ausreichend Flüssigkeit zu einer Mahlzeit einnehmen. Weihrauch Extrakt: Täglich 1 Kapsel mit ausreichend Flüssigkeit zu einer Mahlzeit einnehmen. Kollagen Kapseln: Täglich 3 Kapseln mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen, bevorzugt auf leeren Magen oder zwischen den Mahlzeiten.
Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Kühl, trocken und außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern lagern. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.
Hinweise & mögliche Nebenwirkungen:
Zusammensetzung:
Das Spondylarthrose Aktiv Paket enthält drei eigenständige Präparate: die Gelenk-Rezeptur mit Glucosamin, Chondroitin und MSM (60 Kapseln), den Weihrauch Extrakt mit 65 % Boswelliasäuren (90 Kapseln) und die Kollagen Kapseln mit reinem Kollagenhydrolysat (150 Kapseln). Alle Präparate sind frei von künstlichen Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffen, ohne Gentechnik und ohne unnötige Zusatzstoffe. Jede Charge wird laborgeprüft, um Reinheit und Wirkstoffgehalt zu gewährleisten.
Mengenangaben pro Tagesdosis:
Die genauen Mengenangaben pro Tagesdosis stehen auf den Etiketten der jeweiligen Einzelprodukte.
Die Wirkstoffe haben unterschiedliche Zeitprofile. Boswelliasäuren zeigen in Studien nach etwa zwei bis vier Wochen erste messbare Effekte auf entzündliche Prozesse. Glucosamin und Chondroitin benötigen häufig acht bis zwölf Wochen, bis Veränderungen an Knorpelfunktion und Beweglichkeit spürbar werden. Kollagen wirkt am langsamsten, weil es in strukturelle Gewebe einfließt – hier sind meist drei bis sechs Monate anzusetzen. Wer eine echte Grundversorgung aufbauen möchte, sollte das Paket als mehrmonatige Kur verstehen, nicht als Kurzeinsatz.
In eine einzelne Kapsel passen keine wirksamen Dosen mehrerer Wirkstoffe gleichzeitig. Kombi-Kapseln enthalten deshalb meist Kompromissmengen: 50 oder 100 mg Boswelliasäuren statt der wirksamen 300 mg, symbolische Kollagen-Mengen statt der vollen Tagesdosis, gestreckte Glucosamin-Anteile. Drei eigenständige Präparate garantieren dagegen, dass jeder Wirkstoff in der Menge zugeführt wird, die in Studien mit Effekten verbunden ist.
Grundsätzlich ja – die Wirkmechanismen unterscheiden sich. Klassische Schmerzmittel wie Ibuprofen wirken über das Enzym Cyclooxygenase, Boswelliasäuren dagegen über 5-Lipoxygenase. Trotzdem sollte die parallele Einnahme mit dem behandelnden Komplementärmediziner oder Heilpraktiker abgestimmt werden, insbesondere bei blutverdünnenden Medikamenten oder bei Dauermedikation. Ziel vieler Anwender ist es, die Schmerzmittelmenge im Verlauf schrittweise reduzieren zu können.
Ja. Die drei Präparate wurden ursprünglich für unterschiedliche Gelenk- und Bindegewebsbeschwerden entwickelt: Der Weihrauch-Extrakt wird bei entzündlichen Gelenkerkrankungen wie rheumatoider Arthritis und Arthrose eingesetzt, die Gelenk-Rezeptur bei Knie-, Hüft- und Fingergelenks-Arthrose, das Kollagen bei allgemeinem Bindegewebsschwund, Sehnenbeschwerden und Bandscheibenproblematiken. Bei Spondylarthrose greifen alle drei Wirkebenen gleichzeitig – das ist der Grund für die Zusammenstellung.
Die drei Komponenten gelten in üblichen Dosierungen als für langfristige Einnahme geeignet. Da Spondylarthrose ein chronischer Prozess ist, ergibt eine dauerhafte Grundversorgung häufig mehr Sinn als eine kurze Kur. Empfehlenswert ist eine erste Anwendungsphase von drei bis sechs Monaten, um die Wirkung einzuordnen. Danach kann die Dosierung – gegebenenfalls in Rücksprache mit einem Komplementärmediziner oder Heilpraktiker – individuell angepasst werden.
Der Weihrauch-Extrakt basiert auf Boswellia serrata mit standardisiertem Gehalt von 65 % Boswelliasäuren. Das Kollagenhydrolysat wird aus tierischer Quelle gewonnen und weist einen Eiweißgehalt von über 90 % auf. Glucosamin, Chondroitin und MSM in der Gelenk-Rezeptur werden laborgeprüft eingesetzt. Alle Präparate durchlaufen Chargenprüfung auf Reinheit, Wirkstoffgehalt und Schadstoffe.
Der Unterschied liegt weniger im Wirkstoffnamen als in Menge, Kombination und Reinheit. Drogerie-Präparate enthalten häufig Glucosamin als Einzelwirkstoff in unterdurchschnittlicher Dosis, ohne Chondroitin, ohne MSM und ohne Boswelliasäuren-Ergänzung. Die Kombination aus Glucosamin, Chondroitin und MSM zeigte in Studien stärkere Effekte als Glucosamin allein. Der zusätzliche Weihrauch-Extrakt adressiert die Entzündungsebene, die in reinen Baustein-Präparaten fehlt.
Quellen (in englischer Sprache):
Clegg DO et al. (2006). Glucosamine, chondroitin sulfate, and the two in combination for painful knee osteoarthritis. New England Journal of Medicine, 354(8): 795-808. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16495392/
Hochberg MC et al. (2016). Combined chondroitin sulfate and glucosamine for painful knee osteoarthritis: a multicentre, randomised, double-blind, non-inferiority trial versus celecoxib. Annals of the Rheumatic Diseases, 75(1): 37-44. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25589511/
Kimmatkar N et al. (2003). Efficacy and tolerability of Boswellia serrata extract in treatment of osteoarthritis of knee - a randomized double blind placebo controlled trial. Phytomedicine, 10(1): 3-7. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12622457/
Notarnicola A et al. (2016). Methylsulfonylmethane and boswellic acids versus glucosamine sulfate in the treatment of knee arthritis. International Journal of Immunopathology and Pharmacology, 29(1): 140-146. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26684635/
Lugo JP et al. (2016). Efficacy and tolerability of an undenatured type II collagen supplement in modulating knee osteoarthritis symptoms: a multicenter randomized, double-blind, placebo-controlled study. Nutrition Journal, 15: 14. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26822714/
Zeng C et al. (2015). Effectiveness and safety of Glucosamine, chondroitin, the two in combination, or celecoxib in the treatment of osteoarthritis of the knee. Scientific Reports, 5: 16827. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26576862/
Vielen Dank für Ihr Feedback. Ihre Bewertung wird in Kürze freigegeben.
Spondylarthrose Aktiv Paket von Herbano® – Glucosamin-Komplex + Weihrauch + Kollagen
Willkommen bei Herbano! Auf dieser Webseite sind nur Lieferungen in die country möglich. Möchten Sie das Land wechseln?