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Eine Erektion ist keine Kopfsache allein. Sie ist ein Ergebnis von Blutdruck, Gefäßweite, Nervensignalen und einer feinen Balance im ganzen Körper. Wenn sie schwächer wird, langsamer kommt oder nicht mehr zuverlässig hält, ist das kein persönliches Versagen. Es ist meist ein Signal, dass an einer Stelle im System etwas nicht mehr rund läuft – und dass genau dort angesetzt werden muss.
Der übliche Weg beginnt oft direkt mit einer blauen Pille. Sie zwingt die Gefäße kurzfristig weit zu bleiben, ohne die Ursache zu berühren. Was fehlt, ist ein anderer Ansatz: die Grundlage stärken, aus der eine kräftige Erektion überhaupt entstehen kann. Genau dort setzt das Erektion-Turbo-Paket an.
Kombiniert werden zwei Wirkstoffe, die in Studien mit Männern untersucht wurden: L-Arginin für die Durchblutung und Safran-Extrakt für die Erektionsfunktion. Keine Mischkapsel mit zu wenig von allem, sondern zwei eigenständige Präparate in wirksamer Dosierung – zusammengestellt für eine Kur über rund 45 Tage.
Eine Erektion entsteht durch Blut. Genauer: durch Blut, das in den Schwellkörper einströmt und dort gehalten wird. Damit das funktioniert, müssen die feinen Gefäße im Penis weit werden, die Muskelzellen der Gefäßwände müssen entspannen und der Rückfluss muss gedrosselt sein. Fällt eine dieser Ebenen aus, wird die Erektion schwächer, kommt langsamer oder hält nicht mehr durch.
Nachlassende Erektionen sind deshalb selten ein reines Kopfproblem. In den meisten Fällen steht dahinter eine veränderte Gefäßfunktion: Die Innenwand der Gefäße (das sogenannte Endothel – die dünne Zellschicht, die die Blutgefäße von innen auskleidet) produziert weniger Stickstoffmonoxid. Stickstoffmonoxid ist der Signalstoff, der den Gefäßen sagt: „Werde weit.“ Ohne genug davon bleibt der Bluteinstrom hinter dem zurück, was für eine feste Erektion nötig wäre.
Dazu kommt eine zweite Ebene: die Stimmung. Anhaltender Stress, gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit oder eine Medikation gegen Depressionen (Antidepressiva) beeinflussen direkt, ob sexuelle Signale im Nervensystem überhaupt ankommen. Genau hier hakt es bei vielen Männern zusätzlich – ohne dass sie es sich eingestehen.
Eine nachlassende Erektion kann ein frühes Zeichen für Gefäßprobleme sein. Die kleinen Gefäße im Penis reagieren früher als die großen Herzgefäße. Wenn hier etwas nachlässt, lohnt es sich, die Ursache abklären zu lassen – bei einem Komplementärmediziner oder Heilpraktiker. Die Nährstoff-Unterstützung ersetzt diese Abklärung nicht, sondern arbeitet parallel an der Grundlage.
Der konventionelle Weg bei nachlassender Erektion führt in der Regel sehr schnell zu einem Medikament. PDE-5-Hemmer wie Sildenafil oder Tadalafil hemmen ein bestimmtes Enzym in den Gefäßen des Schwellkörpers. Dadurch bleibt der Signalstoff, der die Gefäße weitstellt, länger aktiv – und die Erektion wird auf Knopfdruck möglich.
Das kann funktionieren. Aber es arbeitet an der letzten Stufe der Kette, nicht am Anfang. Die Ursache – schlechtere Gefäßfunktion, wenig Stickstoffmonoxid, gedrückte Stimmung, Erschöpfung – bleibt unverändert. Sobald die Wirkung nachlässt, kehrt das Grundproblem zurück. Deshalb setzt der Griff zur Tablette oft in eine Dauerabhängigkeit ein, aus der wenige wieder herausfinden.
Der andere Ansatz lautet: Zuerst die Grundlage stärken, aus der eine kräftige Erektion entsteht. Gefäße besser versorgen. Dem Körper die Bausteine geben, aus denen er selbst wieder mehr Stickstoffmonoxid bilden kann. Die Stimmungs- und Nervenebene entlasten. Genau darum geht es in diesem Paket.
L-Arginin ist eine Aminosäure. Sie klingt unspektakulär, ist aber der direkte Ausgangsstoff für Stickstoffmonoxid – jenes Molekül, das die Gefäße im Schwellkörper überhaupt erst weit werden lässt. Ein Enzym in den Gefäßinnenwänden (die endotheliale NO-Synthase) baut L-Arginin um zu Stickstoffmonoxid. Ohne genügend L-Arginin fehlt dem Enzym das Rohmaterial. Ohne Rohmaterial keine ausreichende Signalstoff-Produktion. Und ohne Signalstoff keine weite Öffnung der Gefäße.
Genau das ist der Grund, warum L-Arginin bei nachlassender Erektion überhaupt untersucht wurde. Es setzt nicht am Symptom an, sondern am Anfang der Kette. Wenn die Gefäßinnenwand durch Alter, Stress, Bluthochdruck oder Stoffwechselthemen weniger effizient arbeitet, kann ein größeres Angebot an L-Arginin die körpereigene Produktion wieder ins Gleichgewicht bringen.
Die Studienlage ist gemischt, aber tendenziell positiv. Eine Meta-Analyse aus dem Jahr 2019 wertete 10 randomisierte Studien mit insgesamt 540 Männern aus, die eine leichte bis mittlere Erektionsstörung hatten. Die Dosierungen lagen zwischen 1.500 und 5.000 mg L-Arginin pro Tag. Ergebnis: Die Erektion war signifikant besser als mit Placebo oder ganz ohne Behandlung. Das sexuelle Verlangen blieb dabei unverändert – L-Arginin arbeitet also an der Mechanik, nicht an der Lust (Rhim et al. 2019, J Sex Med).
Eine neuere Netzwerk-Meta-Analyse aus dem Jahr 2024 verglich 15 randomisierte Studien mit rund 1.000 Männern zu unterschiedlichen Nahrungsergänzungen bei Erektionsstörungen. Das ernüchternde Ergebnis der Untersuchung: Die meisten getesteten Nahrungsergänzungen zeigten keinen Effekt. L-Arginin gehörte zu den wenigen mit messbarem Nutzen (Barbonetti et al. 2024, J Sex Med).
Zur Einordnung: Die Krankenkassen weisen darauf hin, dass hohe L-Arginin-Dosen zwar auf Gefäße und Blutdruck wirken, ein zuverlässiger Einfluss auf die Erektionsfähigkeit sich aber nicht in allen Langzeitstudien bestätigt hat. Die EFSA hat einen entsprechenden Health Claim nicht genehmigt. L-Arginin ist deshalb kein Ersatz für eine Ursachenabklärung – aber ein Wirkstoff mit begründeter Rolle.
Die untersuchten wirksamen Dosierungen in den Meta-Analysen liegen bei etwa 1.500 bis 5.000 mg L-Arginin pro Tag. Eine LARGIN-Kapsel enthält 650 mg. Um in den studienbelegten Wirkbereich zu kommen, sind mindestens 4 bis 6 Kapseln pro Tag nötig. Bei 4 Kapseln entsprechen das 2.600 mg – ein Wert, der in der Meta-Analyse von Rhim und Kollegen klar innerhalb des wirksamen Bereichs liegt.
Genau deshalb enthält das Paket zwei Dosen L-Arginin – nicht eine. Eine einzelne Dose mit 90 Kapseln reicht bei einer wirksamen Tagesdosis nur wenige Wochen. Die Kombination ist bewusst auf eine Kurdauer von rund 45 Tagen ausgelegt, weil die Gefäßfunktion und die körpereigene Stickstoffmonoxid-Produktion Zeit brauchen, um sich neu einzupendeln. Nach wenigen Tagen erlebt der Körper noch keine Umstellung. Nach mehreren Wochen dagegen kann sich die Grundlage messbar verändern.
Der Vorteil dieses Ansatzes: Kein Kompromiss bei der Dosierung. Kein „ein bisschen von allem“ wie in Mischkapseln, wo pro Wirkstoff oft nur eine symbolische Menge übrig bleibt. Stattdessen wird L-Arginin in einer Größenordnung eingesetzt, die tatsächlich einen Unterschied machen kann.
Safran wird seit Jahrhunderten als Gewürz verwendet, aber sein Ruf als Wirkstoff für Stimmung, Nervensystem und Sexualität ist deutlich jünger begründet. Der Extrakt aus den Blütennarben von Crocus sativus enthält drei charakteristische Substanzen: Crocine, Crocetin und Safranal. Sie sind die Träger der Wirkung. Genau diese Substanzen sind in einer SAFRAN-Kapsel enthalten – 30 mg Safran-Extrakt (4:1) mit definierten Anteilen an Crocinen, Crocetin und Safranal, ergänzt durch Acerola-Pulver mit natürlichem Vitamin C.
Safran arbeitet nicht an derselben Stelle wie L-Arginin. Er greift nicht in die Gefäßchemie ein, sondern setzt an der Nerven- und Stimmungsebene an. Das ist besonders dann wichtig, wenn die nachlassende Erektion mit Erschöpfung, gedrückter Stimmung oder Medikamenten gegen Depressionen zusammenhängt.
Die belastbarste Studie stammt aus dem Bereich der antidepressiva-bedingten Erektionsstörung. 36 Männer, die das Antidepressivum Fluoxetin einnahmen und darunter Erektionsprobleme entwickelt hatten, bekamen 4 Wochen lang entweder 2× 15 mg Safran täglich oder Placebo. Das Ergebnis war deutlich: In der Safran-Gruppe erreichten 60 % wieder eine normale Erektionsfunktion. In der Placebo-Gruppe waren es 7 % (Modabbernia et al. 2012, Psychopharmacology). Wichtig zur Einordnung: Diese Studie wurde ausschließlich an Männern durchgeführt, die Fluoxetin nahmen. Die Ergebnisse lassen sich nicht ohne Weiteres auf alle Männer mit Erektionsstörung übertragen – für diese spezielle Gruppe aber sind sie beachtlich.
Eine Meta-Analyse aus drei Studien zeigte ebenfalls einen positiven Effekt von Safran auf die Erektionsfunktion. Die Autoren wiesen aber offen darauf hin, dass die eingeschlossenen Einzelstudien methodische Schwächen haben (Maleki-Saghooni et al. 2018, Avicenna J Phytomed). Das heißt: Es gibt Hinweise, aber keine harte Sicherheit auf dem Niveau eines Medikaments. Safran ist ein Wirkstoff mit erkennbarer Rolle – nicht mit einem Versprechen.
Am Markt gibt es viele Kombi-Kapseln, die L-Arginin, Safran, Zink, Maca, Ginseng, Tribulus und noch ein halbes Dutzend anderer Stoffe in eine einzige Kapsel packen. Das klingt bequem, ist aber ein Kompromiss. In eine Kapsel passt keine wirksame Menge mehrerer Wirkstoffe gleichzeitig. Wenn zehn Stoffe auf dem Etikett stehen, bleibt von jedem einzelnen oft nur eine symbolische Menge übrig – genug für die Zutatenliste, zu wenig für eine echte Wirkung.
Genau deshalb sind hier zwei eigenständige Präparate kombiniert. L-Arginin bekommt den Platz, den es für eine wirksame Tagesdosis von mehreren Gramm braucht. Safran bekommt seine eigene Kapsel mit 30 mg Extrakt – genau in der Menge, die in der Studie an Männern eingesetzt wurde. Kein Wirkstoff muss dem anderen den Platz wegnehmen.
Der Vorteil zeigt sich in der Wirkebene: L-Arginin arbeitet auf der Gefäß-Ebene. Safran arbeitet auf der Nerven- und Stimmungsebene. Beide Ebenen zusammen bilden die Grundlage einer kräftigen Erektion. Wenn nur eine Ebene angesprochen wird, bleibt die andere oft der Grund, warum sich nichts verändert.
Ein Kur-Ansatz ist keine Sofortlösung. Er ist eine Investition in die Grundlage. In den ersten Tagen ist meist noch keine Veränderung zu spüren – das ist normal. Die Gefäßinnenwand braucht Zeit, um ein größeres Angebot an L-Arginin in mehr Stickstoffmonoxid umzusetzen. Auch die Stimmungsebene reagiert nicht über Nacht.
Nach etwa zwei bis vier Wochen berichten viele Männer, dass die Erektion wieder zuverlässiger kommt, morgens spontaner auftritt oder länger hält. Die Studien mit Safran zeigten eine deutliche Verbesserung nach 4 Wochen. Bei L-Arginin wurden viele Effekte über 8 bis 12 Wochen dokumentiert. Das erklärt, warum die 45-Tage-Kur mit 2 Dosen L-Arginin und 1 Dose Safran sinnvoll geplant ist.
Wichtig ist die Regelmäßigkeit. Der Körper braucht das Angebot fortlaufend, nicht nur an einzelnen Tagen. Ähnlich wie beim Zähneputzen entsteht Wirkung durch Wiederholung, nicht durch eine einzelne Handlung. Wer nach zwei Wochen aufhört, weil sich noch nichts geändert hat, unterbricht den Prozess genau in dem Moment, in dem er beginnen würde zu greifen.
Das Paket ist für Männer gedacht, deren Erektion in den letzten Monaten oder Jahren schwächer oder unzuverlässiger geworden ist – und die einen Ansatz suchen, der an der Grundlage arbeitet, statt nur ein Symptom kurzfristig zu überdecken.
Es passt besonders gut, wenn eine leichte bis mittlere Erektionsstörung vorliegt. Genau diese Gruppe wurde in den vorliegenden Studien zu L-Arginin untersucht. Bei einer schweren, seit Jahren bestehenden oder klar körperlich verursachten Erektionsstörung sind die Effekte einer Nährstoff-Unterstützung erfahrungsgemäß begrenzter – dann gehört die Ursache in die Hand eines Komplementärmediziners oder Heilpraktikers.
Ebenfalls sinnvoll ist das Paket, wenn die Erektionsprobleme mit einer Antidepressiva-Einnahme zusammenhängen – genau diese Situation war die Grundlage der belastbarsten Safran-Studie. In diesem Fall sollte die Einnahme aber vorher mit einem Komplementärmediziner oder Heilpraktiker abgesprochen werden, weil Safran auf die Stimmungsebene wirkt.
Nicht gedacht ist das Paket als Alternative zu einer ärztlich verordneten Medikation, die aktuell läuft. Auch nicht als Notfalllösung für den Abend. Und nicht als Ersatz für die Ursachenabklärung, wenn eine nachlassende Erektion plötzlich und deutlich auftritt – denn das kann ein frühes Zeichen für Gefäßprobleme sein.
L-Arginin liegt hier in Form der freien Base vor – der reinen Aminosäure, ohne Salzträger wie Hydrochlorid. Das bedeutet: Pro Kapsel steckt tatsächlich 650 mg reines L-Arginin, nicht ein Mischwert aus Aminosäure und Trägerstoff. Als einziger weiterer Bestandteil dient eine vegane Kapselhülle (Hydroxypropylmethylcellulose). Keine Farbstoffe, keine Trennmittel, keine Füllstoffe zum Auffüllen.
Der Safran-Extrakt ist ein 4:1-Extrakt aus Crocus sativus. Pro Kapsel sind 30 mg Extrakt enthalten mit standardisierten Anteilen: 0,06 mg Crocine, 0,03 mg Crocetin und 0,03 mg Safranal. Dazu 470 mg Acerola-Pulver mit natürlichem Vitamin C (117,5 mg pro Kapsel). Auch hier: vegane Kapselhülle, sonst nichts.
Das Prinzip dahinter ist einfach: Wenige Bestandteile, klare Mengen, definierte Wirkstoff-Anteile. So bleibt nachvollziehbar, was wirkt – und was nicht.
„Wann muss ich zum Komplementärmediziner oder Heilpraktiker, statt einfach dieses Paket zu nehmen?“ Wenn die Erektion plötzlich und deutlich ausbleibt, wenn Brustschmerzen, Kurzatmigkeit oder Kreislaufprobleme dazukommen, wenn Diabetes, Bluthochdruck oder Herzprobleme bekannt sind – dann gehört die Ursache abgeklärt, bevor eine Nährstoff-Unterstützung sinnvoll ist. Eine nachlassende Erektion kann ein frühes Zeichen für Gefäßprobleme sein, weil die feinen Gefäße im Penis früher reagieren als die großen Herzgefäße. Dieses Paket ist kein Ersatz für eine Abklärung im akuten oder schweren Fall. Es arbeitet an der Grundlage – nicht am Notfall.
„Ich brauche jetzt sofort Hilfe. Wirkt das schnell genug?“ Ehrlich: nein. Wer heute Abend eine Erektion braucht, wird sie mit diesem Paket nicht bekommen. Der Ansatz ist ein anderer. L-Arginin baut über Wochen die Grundlage für mehr Stickstoffmonoxid auf. Safran wirkte in der Studie nach etwa 4 Wochen. Wer eine kurzfristige Lösung sucht, sollte das offen einordnen – und diesen Weg parallel dazu betrachten, nicht als Ersatz für den Moment.
„Was, wenn ich am Ende trotzdem ein Medikament brauche?“ Das ist kein Widerspruch. Ein PDE-5-Hemmer wirkt an der letzten Stufe der Kette. Die Grundlage, aus der Stickstoffmonoxid überhaupt entsteht, verändert er nicht. Wer parallel die Grundlage stärkt, arbeitet an einer anderen Ebene. Beides kann nebeneinander stehen – nur nicht ohne vorherige Rücksprache mit einem Komplementärmediziner oder Heilpraktiker, wenn Medikamente im Spiel sind.
„Bilde ich mir die Wirkung nur ein?“ Die Studienlage ist gemischt. Bei L-Arginin gibt es eine Meta-Analyse aus 10 Studien mit 540 Männern, die einen signifikanten Effekt bei leichter bis mittlerer Erektionsstörung zeigt. Es gibt aber auch Stimmen, die auf inkonsistente Langzeitdaten hinweisen. Die EFSA hat keinen Health Claim genehmigt. Bei Safran ist die belastbarste Studie an 36 Männern unter Antidepressivum durchgeführt worden – eindrucksvolle Ergebnisse, aber nicht auf alle Männer übertragbar. Der Wirkmechanismus ist bei beiden Stoffen biologisch begründet. Ein Placebo-Effekt lässt sich nicht komplett ausschließen. Ehrlicher ist: Es gibt Studien, es gibt Mechanismen, es gibt keine Garantie.
„Was, wenn ich Nebenwirkungen bekomme oder Medikamente nehme?“ L-Arginin und Safran sind grundsätzlich gut verträglich. Bei L-Arginin kann es in höheren Mengen zu Magen-Darm-Reaktionen kommen. Bei Blutdruckmitteln, Nitraten oder PDE-5-Hemmern gehört die Einnahme vorher mit einem Komplementärmediziner oder Heilpraktiker abgesprochen, weil L-Arginin auf die Gefäßweite wirkt. Auch bei Herpes-Neigung ist Vorsicht angebracht – L-Arginin kann die Symptome verstärken. Safran sollte in der Schwangerschaft nicht in höheren Dosen eingenommen werden.
„Kann ich das mit anderen Herbano-Produkten kombinieren?“ Ja. Wer bereits eine Grundversorgung mit Mineralstoffen, B-Vitaminen oder anderen unterstützenden Präparaten aufgebaut hat, kann dieses Paket parallel einsetzen. Die beiden enthaltenen Wirkstoffe sind gezielt auf die Erektionsfunktion ausgerichtet und ergänzen keine der üblichen Grundversorgungen. Wichtig bleibt: bei mehreren Nahrungsergänzungen den Überblick behalten und im Zweifel mit einem Komplementärmediziner oder Heilpraktiker sprechen.
Eine nachlassende Erektion ist kein Zeichen dafür, dass etwas mit dem Mann selbst nicht stimmt – sie ist ein Zeichen dafür, dass an einer Stelle im System die Grundlage fehlt. Der schnelle Griff zur Tablette überdeckt das Signal, statt es zu beantworten. Das Erektion-Turbo-Paket geht den anderen Weg: L-Arginin liefert den Baustein für die Gefäßöffnung, Safran arbeitet auf der Nerven- und Stimmungsebene. Zwei eigenständige Wirkstoffe in wirksamer Dosierung, ausgelegt für rund 45 Tage. Keine Garantie – aber ein Ansatz, der an der Ursache beginnt statt am Symptom.
Verzehrempfehlung:
L-Arginin Kapseln: 4 bis 6 Kapseln über den Tag verteilt mit viel Flüssigkeit unzerkaut einnehmen. Für die studienbelegte Wirkung sind 4 Kapseln (2.600 mg) pro Tag ein guter Richtwert. Safran Extrakt Kapseln: 1 Kapsel täglich mit viel Wasser einnehmen.
Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Kühl, trocken und außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern lagern. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.
Hinweise & mögliche Nebenwirkungen:
Zusammensetzung:
Das Paket enthält 2 eigenständige Präparate. Zusammensetzung und Mengenangaben je Präparat:
Zusammensetzung L-Arginin Kapseln:L-Arginin Base, Hydroxypropylmethylcellulose (vegane Kapselhülle)
Mengenangaben pro Kapsel
Zutaten Safran Kapseln:
Safran (Crocus sativus) 4:1 Extrakt, Acerola (Malpighia glabra L.) Pulver, Hydroxypropylmethylcellulose (vegane Kapselhülle)
Mengenangaben pro Kapsel:
In den ersten Tagen ist meist noch keine Veränderung zu spüren. Die Studien zu Safran zeigten eine deutliche Verbesserung nach etwa 4 Wochen. Bei L-Arginin wurden viele Effekte über 8 bis 12 Wochen dokumentiert. Das Paket ist deshalb auf eine Kur von rund 45 Tagen ausgelegt. Wer nach zwei Wochen aufhört, unterbricht den Prozess in dem Moment, in dem er beginnen würde zu greifen.
Die in Studien untersuchten wirksamen Dosierungen liegen bei 1.500 bis 5.000 mg L-Arginin pro Tag. Eine LARGIN-Kapsel enthält 650 mg. Bei 4 Kapseln entsprechen das 2.600 mg – ein Wert, der klar innerhalb des wirksamen Bereichs der Meta-Analyse von Rhim und Kollegen liegt. Weniger Kapseln bleiben unter dieser Schwelle.
In eine Kapsel passt keine wirksame Menge mehrerer Wirkstoffe gleichzeitig. Wenn zehn Stoffe auf dem Etikett stehen, bleibt von jedem einzelnen oft nur eine symbolische Menge – zu wenig für einen belegbaren Effekt. Zwei getrennte Präparate erlauben, jedem Wirkstoff die Menge zu geben, die in Studien untersucht wurde.
L-Arginin wirkt auf denselben Signalweg wie ein PDE-5-Hemmer – beide betreffen die Gefäßöffnung über Stickstoffmonoxid (ein körpereigenes Gas, das die Blutgefäße weitet). Deshalb gehört die Kombination vorher mit einem Komplementärmediziner oder Heilpraktiker abgesprochen. Das gilt genauso für Blutdruckmittel und Nitrate.
Die belastbarste Studie zu Safran und Erektion wurde an Männern unter Fluoxetin durchgeführt. Diese Ergebnisse lassen sich nicht ohne Weiteres auf alle Männer übertragen. Eine kleinere Meta-Analyse aus drei Studien deutet aber auch bei anderen Männern auf einen positiven Effekt hin – die Autoren haben dabei offen auf methodische Schwächen der Einzelstudien hingewiesen. Safran ist damit ein Wirkstoff mit erkennbarer Rolle, nicht mit einem Versprechen.
Das Paket ist als 45-Tage-Kur ausgelegt. Bei einer langfristigen, hoch dosierten einseitigen Einnahme von L-Arginin kann im Organismus ein Aminosäuren (die Bausteine, aus denen Eiweiße bestehen)-Ungleichgewicht entstehen. Wer über die Kurdauer hinaus einnehmen möchte, sollte das mit einem Komplementärmediziner oder Heilpraktiker abklären.
Dann lohnt sich der Blick auf die Ursache. Eine nachlassende Erektion kann Ausdruck von Gefäßproblemen, Hormonveränderungen, Stoffwechselthemen oder psychischen Belastungen sein. Ein Komplementärmediziner oder Heilpraktiker kann prüfen, wo der Hebel liegt. Die Nährstoff-Unterstützung ist eine Grundlagenarbeit – sie ersetzt weder die Abklärung noch eine begründete Behandlung.
Quellen (in englischer Sprache):
Rhim HC, Kim MS, Park YJ, Choi WS, Park HK, Kim HG, Kim A, Paick SH (2019). The Potential Role of Arginine Supplements on Erectile Dysfunction: A Systematic Review and Meta-Analysis. Journal of Sexual Medicine. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30770070/
Barbonetti A, Tienforti D, Antolini F, Spagnolo L, Cavallo F, Di Pasquale AB, Muselli M, Felzani G, Corona G, Maggi M (2024). Nutraceutical interventions for erectile dysfunction: a systematic review and network meta-analysis. Journal of Sexual Medicine. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39279185/
Modabbernia A, Sohrabi H, Nasehi AA, Raisi F, Saroukhani S, Jamshidi A, Tabrizi M, Ashrafi M, Akhondzadeh S (2012). Effect of saffron on fluoxetine-induced sexual impairment in men: randomized double-blind placebo-controlled trial. Psychopharmacology (Berl). https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22552758/
Maleki-Saghooni N, Mirzaeii K, Hosseinzadeh H, Sadeghi R, Irani M (2018). A systematic review and meta-analysis of clinical trials on saffron (Crocus sativus) effectiveness and safety on erectile dysfunction and semen parameters. Avicenna Journal of Phytomedicine. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29881706/
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