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Verspannter Nacken nach einem langen Tag am Schreibtisch, ein Knie, das beim Treppensteigen zieht, Waden, die nach dem Laufen hart wie Holz sind: Muskeln, Sehnen und Gelenke senden täglich kleine Signale, die oft unterschätzt werden. Lange bleiben sie leise, dann plötzlich lauter – und auf einmal wird aus einer kleinen Reizung ein Thema, das den Alltag mitbestimmt.
Viele greifen in solchen Momenten zu Salben aus der Drogerie oder zu Schmerzmitteln. Beides wirkt an der Oberfläche: Schmerz wird gedämpft, der Nerv ruhiggestellt. Was im Gewebe eigentlich fehlt, verändert sich dadurch nicht. Verspannte Muskeln bleiben verspannt, gereiztes Gewebe bleibt gereizt, nur die Wahrnehmung ist leiser gestellt.
Das Muskel- & Gelenk-Duo verfolgt einen anderen Ansatz. Es setzt dort an, wo das Problem entsteht: in der Muskulatur, im Bindegewebe, an Sehnen und Gelenken. DMSO wird in der Naturheilkunde seit Jahrzehnten als „Türöffner“ beschrieben – ein Stoff, der durch die Haut geht und mitnimmt, was in ihm gelöst ist. Magnesium ist das Mineral, das Muskeln entspannen lässt. Gemischt im Verhältnis 60 : 40 entsteht genau die Kombination, die in Naturheilkunde-Kreisen seit langem als „Sportlerspray“ bekannt ist – mit dem Duo frisch, in bekannter Zusammensetzung und ohne Rätselraten um das richtige Mischverhältnis.
Die meisten Produkte für Muskeln und Gelenke arbeiten mit Wirkstoffen, die auf der Haut bleiben oder nur in die obersten Hautschichten gelangen. Die Haut ist eine Barriere – sie ist dafür gebaut, nicht alles durchzulassen, was auf sie trifft. Für Salben und Cremes ist das meist auch gewollt: ein kurzer Kühl- oder Wärmereiz an der Oberfläche, der das Schmerzempfinden ablenkt. Nur ist der verspannte Muskel oder das gereizte Gelenk nicht an der Oberfläche. Es liegt tiefer – in der Muskulatur, im Bindegewebe, an Sehnen und Gelenkkapseln.
Dort ankommen heißt, die Hautbarriere wirklich zu passieren. Genau an dieser Stelle wird DMSO interessant. In der Naturheilkunde wird DMSO als Stoff beschrieben, der die Haut durchdringt, ohne sie zu verletzen – ein stoffliches „Hineinbegleiten“ in das Gewebe. Es löst nicht die Haut auf, es öffnet keine Verletzung – es gleitet hindurch. In Anwendergruppen hat sich dafür das Bild vom „Taxi“ etabliert: ein Trägerstoff, der mitnimmt, was in ihm gelöst ist.
Was dieses Bild so treffend macht: Ein Taxi fährt nicht leer. Es fährt dorthin, wohin es soll – und nimmt den Fahrgast mit. Übertragen auf die Mischung aus DMSO und Magnesium-Öl heißt das: Das Magnesium reist mit. Es bleibt nicht an der Oberfläche hängen, sondern gelangt mit dem Trägerstoff dorthin, wo es wirken kann. Das ist der entscheidende Unterschied zu Magnesium-Spray allein. Als Magnesiumchlorid wird es zwar über die Haut aufgenommen, bleibt dabei aber eher in den oberen Hautschichten. In Kombination mit DMSO geht es weiter.
➤ Die Hautbarriere lässt im Normalzustand nur einen kleinen Bruchteil wasserlöslicher Mineralien in tiefere Schichten durch – ein Trägerstoff wie DMSO verändert genau diese Logik.
DMSO – ausgeschrieben Dimethylsulfoxid – ist eine klare, leicht ölige Flüssigkeit mit einem charakteristischen Eigengeruch. In pharmazeutischer Qualität liegt die Reinheit bei 99,9 %, so wie bei den Flaschen in diesem Duo. Diese Reinheit ist nicht Dekoration auf dem Etikett, sondern Voraussetzung für die äußerliche Anwendung – alles, was weniger rein ist, würde beim Auftragen auf die Haut mit transportiert werden.
In der Naturheilkunde wird DMSO seit Jahrzehnten eingesetzt. Beschrieben wird es dort als „Kanalöffner“ oder „Türöffner“: ein Stoff, der festgefahrene Transportvorgänge im Gewebe wieder in Gang bringen soll. Das klingt zunächst abstrakt, lässt sich aber bildhaft verstehen. Verspanntes Gewebe ist weniger gut durchblutet, Stoffwechselabbauprodukte stauen sich, nährende Substanzen kommen schlechter an. Ein Trägerstoff, der die Haut passiert und mit sich mitnimmt, was in ihm gelöst ist, greift genau in diesen Punkt ein.
Was DMSO nicht ist: ein Schmerzmittel im klassischen Sinn, das Nerven ruhigstellt. Es ist ein Trägerstoff und ein äußerlich eingesetzter Stoff mit Eigenwirkung. Deshalb wird es in der Naturheilkunde fast nie allein verwendet, sondern als Verstärker für andere Wirkstoffe. Reines DMSO großflächig auf die Haut aufzutragen ist nicht vorgesehen – es wird immer verdünnt. Üblich ist Wasser als Verdünner. Wird stattdessen Magnesium-Öl verwendet, ist die Verdünnung gleichzeitig ein zweiter Wirkstoff. Genau das ist die Logik hinter dem Duo.
Magnesium ist eines der zentralen Mineralien im Körper. Es ist an über 300 enzymatischen Prozessen beteiligt, aber im Zusammenhang mit Muskeln und Gelenken ist eine Rolle besonders prägend: Magnesium ist das Mineral, das Muskeln entspannen lässt. Vereinfacht gesagt: Damit sich ein Muskel kontrahieren kann, braucht er Calcium. Damit er wieder loslassen kann, braucht er Magnesium. Fehlt Magnesium in der Muskulatur, bleibt sie häufiger im Spannungszustand – spürbar als Verkrampfung, Verspannung, Hartspann oder Muskelkater nach Belastung.
Magnesium als Nahrungsergänzung über den Magen-Darm-Trakt ist eine Variante. Sie hat ihre Grenzen: Je nach Verbindung werden unterschiedliche Anteile tatsächlich aufgenommen, der Rest verlässt den Körper wieder. Magnesium-Öl aus Magnesiumchlorid geht einen anderen Weg: über die Haut. Es umgeht den Verdauungstrakt vollständig und wird genau dort angeboten, wo es gebraucht wird – in der Nähe des verspannten Muskels, der gereizten Sehne, des steifen Gelenks.
Das Magnesium-Öl in diesem Duo besteht laut Etikett aus Magnesiumöl mit 31 % Magnesiumchlorid. Die typische ölige Konsistenz hat nichts mit Pflanzenöl zu tun: Magnesiumchlorid in gesättigter wässriger Lösung fühlt sich beim Auftragen schlicht ölig an, daher der Name. Auf der Haut hinterlässt es nach dem Eintrocknen oft einen leichten salzigen Film, den man bei Bedarf nach 20 Minuten mit Wasser abspülen kann.
Allein bleibt Magnesium-Öl eher in den oberen Hautschichten. In Kombination mit DMSO ändert sich diese Reichweite – das ist der eigentliche Grund für das Duo.
Mischverhältnisse von DMSO werden in der Naturheilkunde seit langem diskutiert. Für die äußerliche Anwendung auf Muskeln und Gelenken hat sich das Verhältnis 60 : 40 etabliert – 60 Prozent DMSO, 40 Prozent Verdünner, in diesem Fall Magnesium-Öl. Fertige Mischungen in genau diesem Verhältnis sind auch über Apotheken erhältlich. Mit dem Duo entsteht dieselbe Mischung frisch – nicht aus dem Vorratsgefäß, sondern genau in der Menge, die gerade gebraucht wird.
Warum 60 : 40 und nicht 50 : 50 oder 70 : 30? Die Logik dahinter: Je höher der DMSO-Anteil, desto stärker der Trägereffekt – aber auch desto stärker der mögliche Hautreiz. Je niedriger der Anteil, desto milder, aber auch desto geringer die Durchdringung. 60 : 40 gilt als Mittelweg für Muskel- und Gelenkanwendungen bei Erwachsenen mit normaler Hautempfindlichkeit. Für die ersten Tage oder empfindliche Hautbereiche wird in der Praxis auf 50 : 50 heruntergesetzt – 5 ml DMSO auf 5 ml Magnesium-Öl.
Konkret in Milliliter umgerechnet, damit die Mischung ohne Rechnen gelingt: 6 ml DMSO und 4 ml Magnesium-Öl ergeben 10 ml Mischung. Das reicht in der Praxis für mehrere Anwendungen. Wer für eine ganze Woche vorbereiten will, mischt 18 ml DMSO mit 12 ml Magnesium-Öl – ausreichend für zweimal täglich an einer Stelle. Mehr auf Vorrat zu mischen ist nicht sinnvoll: Die Mischung soll frisch sein.
Wichtig: DMSO löst Kunststoff an. Zum Mischen und Aufbewahren immer Glas oder Edelstahl verwenden – nie Plastik. Das gilt auch für Tropfer, Löffel und Rührstäbchen. Die Mischung selbst ist nach kurzem Schwenken sofort fertig und wird in einem verschließbaren Glasgefäß aufbewahrt. In dem Moment, in dem die beiden Komponenten zusammenkommen, entsteht genau die Mischung, die auch in der Apotheke angeboten wird – nur frisch und zu einem günstigeren Preis pro Milliliter.
Die Mischung aus DMSO und Magnesium-Öl wird in Naturheilkunde-Kreisen bei einer Reihe typischer Beschwerden eingesetzt. Diese Berichte sind keine Heilversprechen, sondern beschreiben, wofür die Kombination traditionell verwendet wird:
Verspannungen in Nacken und Schultern – jener harte, ziehende Spannungszustand nach langen Tagen am Bildschirm oder nach einer unruhigen Nacht. Die Mischung wird dünn auf den Nacken und den Übergang zu den Schultern aufgetragen, sanft einmassiert und einziehen gelassen.
Muskelkater und Verspannungen nach dem Training – vor allem in Waden, Oberschenkeln und Rücken. In Anwendergruppen wird die Mischung deshalb schlicht „Sportlerspray“ genannt. Angewendet wird direkt nach dem Training auf die beanspruchte Muskelgruppe oder am nächsten Morgen auf verhärtete Stellen.
Gereizte Sehnen – zum Beispiel an Ellenbogen, Handgelenk oder Achillessehne. Dünn auf den Bereich entlang des Sehnenverlaufs aufgetragen, nicht in Hautfalten einreiben.
Steife und schmerzende Gelenke – Knie, Schulter, Hand- und Fingergelenke. Besonders bei Gelenken, die nach Ruhephasen „erst wieder in Gang kommen müssen“, wird die Mischung morgens und abends auf das Gelenk aufgetragen.
Prellungen und blaue Flecken – ein klassisches Einsatzfeld von DMSO in der Naturheilkunde. Die Mischung wird großflächig um die Prellung herum und auf den betroffenen Bereich aufgetragen, sobald die Haut nicht geöffnet ist.
Bei allen Anwendungen gilt: Die Haut muss intakt sein. Auf offenen Wunden, frisch gereizten Hautbereichen oder Schleimhäuten hat die Mischung nichts zu suchen.
Es gibt ein Phänomen, das bei DMSO-Anwendungen fast immer auftritt und das vorher gewusst sein sollte: der typische Geruch nach Knoblauch über Haut und Atem. Er entsteht nicht in der Flasche, sondern im Körper. DMSO wird nach der Aufnahme teilweise zu Dimethylsulfid umgebaut – eine Substanz mit genau diesem charakteristischen Geruch. Dimethylsulfid wird über die Lunge und über die Haut wieder abgegeben. Deshalb riecht der Atem nach einer Anwendung oft leicht knoblauchartig, obwohl kein Knoblauch gegessen wurde.
Dieser Geruch ist in der Regel nach 1–2 Tagen abgeklungen. Er ist ein Hinweis darauf, dass der Stoff tatsächlich aufgenommen wurde und den Körper durchlaufen hat. Für die Anwendung heißt das in der Praxis: Große Veranstaltungen, wichtige Termine im Nahbereich oder Zahnarzttermine sollten nicht direkt nach einer Erstanwendung liegen. Nach einigen Tagen regelmäßiger Anwendung legt sich der Geruch meist auch deshalb, weil der Körper sich an die Umsetzung gewöhnt hat.
Ein zweites Phänomen betrifft die Flasche selbst: Unterhalb von etwa 18,5 °C kristallisiert reines DMSO aus und wird fest. Das ist kein Qualitätsproblem, sondern ein Zeichen von Reinheit. Je unreiner ein DMSO, desto tiefer liegt der Gefrierpunkt. Wird die Flasche in warmes Wasser gestellt, verflüssigt sich der Inhalt innerhalb weniger Minuten wieder. Direkt auf die Heizung oder in die Mikrowelle gehört die Flasche nicht.
Die Praxis-Rechnung ist bewusst konkret, damit die Erwartung stimmt: 200 ml DMSO (zwei Flaschen à 100 ml) und 100 ml Magnesium-Öl ergeben zusammen genug Grundstoff für eine längere Anwendungsphase. Entscheidend ist dabei nicht das DMSO – entscheidend ist das Magnesium-Öl, denn im Verhältnis 60 : 40 wird davon mehr pro Mischung verbraucht als das Verhältnis vermuten lässt. Rechnerisch: Für 10 ml Mischung werden 4 ml Magnesium-Öl verbraucht. 100 ml Magnesium-Öl ergeben also rund 250 ml fertige Mischung.
Pro Anwendung werden an einer Stelle (zum Beispiel ein Knie, ein Nacken, eine Wade) etwa 2 ml Mischung dünn aufgetragen. Daraus ergeben sich grob folgende Reichweiten:
Bei 2× täglich an einer Stelle: rund 2 Monate, dann ist das Magnesium-Öl aufgebraucht. DMSO bleibt noch übrig und kann für eine Folgeanwendung mit einer neuen Magnesium-Öl-Flasche verwendet werden.
Bei 1× täglich an einer Stelle: rund 4 Monate.
Bei 2× täglich an zwei Stellen (zum Beispiel beide Knie): rund 1 Monat.
Diese Zahlen gelten für eine durchschnittliche Hautfläche. Wer größere Bereiche wie den gesamten Rücken oder beide Oberschenkel behandelt, verbraucht entsprechend mehr. Wichtig ist eher die Qualität der Anwendung als die Menge: Dünn auftragen, einziehen lassen, 20–30 Minuten einwirken lassen, bevor Kleidung darüber kommt.
„Wann gehört das in die Hand eines Fachmanns und nicht in meine?“ Es gibt Warnzeichen, bei denen eine Selbstanwendung nicht die erste Wahl ist. Dazu gehören plötzliche, sehr starke Schmerzen ohne erkennbaren Anlass, ein geschwollenes, überwärmtes und gerötetes Gelenk, Schmerzen mit Fieber, taube Finger oder Zehen, ein Gelenk, das sich nach einem Sturz nicht mehr richtig bewegen lässt, oder eine offene Wunde über dem betroffenen Bereich. In solchen Fällen gehört die Abklärung in die Hand eines Komplementärmediziners oder Heilpraktikers – das Duo ersetzt keine Diagnose und keine Behandlung bei akuten oder schweren Beschwerden. Es setzt an etwas anderem an: an der alltäglichen Versorgung der Muskulatur, der Sehnen und der Gelenke von außen.
„Ich habe heute Schmerzen – wirkt das sofort?“ Die ehrliche Antwort: Was oft recht schnell spürbar wird, ist das wärmende, leicht kribbelnde Gefühl beim Einziehen und ein Nachlassen von Spannung in der Muskulatur. Wer darauf achtet, bemerkt häufig, dass sich der Muskel innerhalb der ersten Stunde weicher anfühlt. Der tiefere Effekt – also dass eine festgefahrene Reizung in einem Gelenk oder einer Sehne nachlässt – braucht meist mehrere Anwendungen über Tage und Wochen. Die Mischung ist kein Tausch gegen eine Schmerztablette, die binnen 30 Minuten das Signal abschaltet. Sie arbeitet am Gewebe, nicht am Nervensignal.
„Am Ende lande ich doch beim Komplementärmediziner oder Heilpraktiker.“ Das ist kein Widerspruch, sondern ergänzt sich. Fachliche Begleitung ordnet ein, was die Ursache ist – zum Beispiel bei chronischen Beschwerden, Verschleißprozessen oder nach Verletzungen. Das Duo arbeitet daneben: Es versorgt die Muskulatur mit Magnesium über die Haut und bringt es mit DMSO als Trägerstoff in das Gewebe. Beides schließt sich nicht aus, es ergänzt sich.
„Bilde ich mir die Wirkung nur ein?“ Hinter der Mischung steht keine Esoterik, sondern eine stoffliche Logik, die seit Jahrzehnten in der Naturheilkunde beschrieben wird: DMSO ist in der dermatologischen Literatur als Penetrationsenhancer bekannt, Magnesiumchlorid ist als transdermal anwendbare Magnesiumquelle beschrieben. Die Kombination aus Trägerstoff und Mineralstoff ist genau deshalb ein etabliertes Konzept – weit über diesen einzelnen Shop hinaus. Fertige 60 : 40-Mischungen sind in Apotheken erhältlich.
„Was, wenn meine Haut es nicht verträgt?“ Dafür gibt es den Verträglichkeitstest zu Beginn: einige Tropfen der Mischung in die Ellenbeuge, 24 Stunden abwarten. Kurzes Kribbeln, Wärme oder eine leichte Rötung beim Auftragen sind möglich und oft ein Zeichen dafür, dass die Mischung stärker verdünnt werden sollte. Für die ersten Tage und bei empfindlicher Haut wird das Verhältnis 50 : 50 verwendet, bei Bedarf mit zusätzlichem Wasser. Hält der Reiz an oder breitet er sich aus, wird die Anwendung pausiert und mit einem Komplementärmediziner oder Heilpraktiker besprochen.
„Riecht man das wirklich?“ Ja – der typische Knoblauchgeruch über Haut und Atem gehört zu DMSO dazu und entsteht im Körper, nicht in der Flasche. Er klingt in der Regel nach 1–2 Tagen ab. Wer das weiß, wird nicht überrascht. Für Phasen mit vielen engen Nahbereich-Terminen bietet sich an, die Anwendung in Zeiten zu legen, in denen das weniger stört.
Das Muskel- & Gelenk-Duo ist keine neue Erfindung – es ist die bewährte Mischung aus zwei Komponenten in frischer Form: DMSO als Trägerstoff in pharmazeutischer Qualität und Magnesium-Öl aus Magnesiumchlorid als zweiter Wirkstoff. Zusammen entsteht genau das Prinzip, das in der Naturheilkunde seit langem beschrieben wird: Taxi und Fahrgast. Das DMSO bringt das Magnesium dorthin, wo verspannte Muskeln, gereizte Sehnen und steife Gelenke sich melden. Mit der fertigen Mischanleitung im Verhältnis 60 : 40 entfällt das Rätselraten – jede Mischung ist frisch, in der richtigen Zusammensetzung und reicht bei täglicher Anwendung an einer Stelle rund 2 Monate. Nicht mehr Oberfläche, sondern das Gewebe darunter.
Anwendung:
Nur zur äußerlichen Anwendung. Vor der ersten Anwendung Verträglichkeitstest durchführen: einige Tropfen der fertigen Mischung in die Ellenbeuge geben und 24 Stunden abwarten. Mischanleitung: 1. In einem kleinen Glas- oder Edelstahlgefäß (kein Plastik, DMSO löst Kunststoff an) mischen. 2. Verhältnis 60 : 40 für Muskeln und Gelenke: 6 ml DMSO + 4 ml Magnesium-Öl = 10 ml Mischung. Für eine Woche bei zweimal täglicher Anwendung an einer Stelle: 18 ml DMSO + 12 ml Magnesium-Öl. 3. Für empfindliche Haut und die ersten Tage: 50 : 50 mischen (5 ml DMSO + 5 ml Magnesium-Öl). Brennt es dann noch, zusätzlich etwas Wasser zugeben. 4. Kurz schwenken, die Mischung ist sofort fertig und wird verschlossen im Glas aufbewahrt. Anwendung: Haut sauber und trocken, ohne Creme, Parfüm oder Sonnenschutz (DMSO würde diese Stoffe mit in die Haut nehmen). Pro Anwendung etwa 2 ml Mischung (knapp ein halber Teelöffel) pro Stelle mit sauberen Fingern dünn auftragen und einziehen lassen. 1–2× täglich. 20–30 Minuten einwirken lassen, erst dann Kleidung darüber. Reichweite: 200 ml DMSO + 100 ml Magnesium-Öl reichen bei zweimal täglicher Anwendung an einer Stelle rund 2 Monate, bei einmal täglich rund 4 Monate, bei zwei Stellen zweimal täglich rund 1 Monat.
Nur zur äußerlichen Anwendung. Kühl, trocken und außerhalb der Reichweite von Kindern lagern.
Hinweise & mögliche Nebenwirkungen:
Zusammensetzung:
Das Paket enthält 2 eigenständige Präparate. Zusammensetzung und Mengenangaben je Präparat:
Zusammensetzung DMSO Tropfen:
100 % Dimethylsulfoxid (DMSO) in höchster Pharmaqualität (99,9 % Reinheit)
Zusammensetzung Magnesium Öl Spray:
Magnesiumöl mit 31% Magnesiumchlorid
Mengenangaben pro 100 ml:
Magnesium-Öl allein bleibt eher in den oberen Hautschichten. DMSO ist in der Naturheilkunde als Trägerstoff beschrieben – es durchdringt die Haut und nimmt mit, was in ihm gelöst ist. In Kombination entsteht das Prinzip Taxi und Fahrgast: Das DMSO transportiert das Magnesium in das tiefere Gewebe, dorthin, wo verspannte Muskeln, gereizte Sehnen und steife Gelenke sitzen. Deshalb wird DMSO in der Naturheilkunde fast nie allein verwendet, sondern immer als Verstärker für andere Wirkstoffe.
60 : 40 gilt in der Naturheilkunde als Mittelweg für Muskel- und Gelenkanwendungen bei Erwachsenen mit normaler Hautempfindlichkeit – stark genug für einen deutlichen Trägereffekt, mild genug für den Alltag. Fertige Mischungen in exakt diesem Verhältnis sind auch in Apotheken erhältlich. Für die ersten Tage und für empfindliche Hautbereiche wird in der Praxis auf 50 : 50 heruntergesetzt. Brennt es dann noch, wird zusätzlich etwas Wasser dazugegeben.
Die Zusammensetzung ist dieselbe – 60 Prozent DMSO, 40 Prozent Magnesium-Öl. Der Unterschied liegt in der Frische und im Preis pro Milliliter: Mit dem Duo wird die Mischung in der Menge gemischt, die gerade gebraucht wird. Es bleibt kein Rest in einem Vorratsgefäß stehen, und die Grundkomponenten sind einzeln länger haltbar. Zusätzlich bleibt die Flexibilität, das Verhältnis bei empfindlicher Haut auf 50 : 50 anzupassen.
DMSO löst Kunststoff an und würde dabei Bestandteile des Plastiks herauslösen, die anschließend mit auf die Haut gelangen. Das soll nicht passieren. Deshalb werden zum Mischen und Aufbewahren nur Glas- oder Edelstahlgefäße verwendet. Das gilt auch für Löffel, Rührstäbchen und Tropfer.
Nach der Aufnahme über die Haut wird ein Teil des DMSO im Körper zu Dimethylsulfid umgebaut – eine Substanz mit genau diesem charakteristischen Geruch. Dimethylsulfid wird über die Lunge und über die Haut wieder abgegeben, deshalb ist der Geruch über Atem und Haut wahrnehmbar. Er entsteht im Körper, nicht in der Flasche, und klingt in der Regel nach 1–2 Tagen ab. Nach einigen Tagen regelmäßiger Anwendung legt sich die Intensität meist.
Reines DMSO kristallisiert unterhalb von etwa 18,5 °C aus und wird fest. Das ist kein Qualitätsproblem, sondern ein Zeichen für hohe Reinheit – je unreiner ein DMSO, desto tiefer liegt der Gefrierpunkt. Wird die verschlossene Flasche in warmes Wasser gestellt, verflüssigt sich der Inhalt innerhalb weniger Minuten wieder. Die Flasche gehört nicht auf die Heizung und nicht in die Mikrowelle.
Entscheidend für die Reichweite ist nicht das DMSO, sondern das Magnesium-Öl: Davon wird im Verhältnis 60 : 40 pro Mischung mehr verbraucht als vermutet. 100 ml Magnesium-Öl ergeben in Kombination mit 200 ml DMSO rund 250 ml fertige Mischung. Bei zweimal täglicher Anwendung an einer Stelle reicht das rund 2 Monate, bei einmal täglich rund 4 Monate, bei zwei Stellen zweimal täglich rund 1 Monat.
Quellen (in englischer Sprache):
Eberhardt R et al. (1995). [DMSO in patients with active gonarthrosis. A double-blind placebo controlled phase III study]. Fortschr Med. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8529985/
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