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Bei Parkinson passiert vieles gleichzeitig – und das meiste davon lange, bevor Zittern, Steifheit oder verlangsamte Bewegungen sichtbar werden. In den Nervenzellen, die den Botenstoff Dopamin bilden, laufen die Kraftwerke der Zellen (Mitochondrien) nicht mehr sauber. Es entsteht oxidativer Stress, also aggressive Sauerstoffverbindungen, die Zellstrukturen schädigen. Gleichzeitig läuft im Gehirn eine stille Entzündung mit, die den Prozess weiter befeuert. Wer nur auf die Bewegung schaut, sieht nur das Ende einer langen Kette.
Der klassische Weg setzt in der Regel dort an, wo die Symptome sichtbar werden: Dopamin wird medikamentös ersetzt, damit die Bewegung wieder funktioniert. Das ist wichtig und rettet Lebensqualität. Aber es verändert nicht das Milieu, in dem die Nervenzellen weiter unter Druck stehen. Genau an diesem Punkt setzt das Parkinson Support Paket an – nicht als Ersatz einer ärztlichen Behandlung, sondern als gezielte Grundlage für die Zellumgebung.
Drei Bausteine, drei Ebenen: Ubiquinol Q10 versorgt die Mitochondrien – die Energiezentralen der Nervenzellen. S-Acetyl-Glutathion liefert das wichtigste körpereigene Antioxidans, das bei Parkinson-Betroffenen im Gehirn nachweislich stark reduziert ist. Omega-3 aus Algenöl bringt jene Fettsäuren mit, die das Nervensystem als Baumaterial und als Regulator für Entzündungsprozesse braucht. Bewusst als drei Einzelpräparate – nicht als eine Kapsel, in der jeder Stoff nur in Restmengen steckt.
Am Markt gibt es viele Kombi-Kapseln, die eine lange Zutatenliste versprechen: Q10, Glutathion, Omega-3, dazu noch drei weitere Stoffe – alles in einer Kapsel. Auf den ersten Blick wirkt das praktisch. Auf den zweiten Blick ist es fast immer ein Kompromiss. **In eine einzelne Kapsel passen keine wirksamen Mengen mehrerer Wirkstoffe gleichzeitig.** Meist wird jeder Stoff so weit reduziert, bis er auf dem Etikett steht – aber nicht mehr in einer Menge, die im Körper wirklich etwas ausrichten kann.
Das Parkinson Support Paket ist deshalb bewusst als drei eigenständige Präparate zusammengestellt. Ubiquinol Q10 als eigenes Präparat mit relevanter Dosierung. S-Acetyl-Glutathion als eigene Kapsel, damit die stabile Form auch in einer sinnvollen Menge geliefert wird. Omega-3 aus Algenöl als eigene Kapsel, damit EPA und DHA in Mengen ankommen, die das Nervensystem tatsächlich nutzen kann.
Der Vorteil des Pakets ist damit nicht ein hübscher Rabatt, sondern eine klare inhaltliche Logik: Jeder der drei Bausteine kann die Aufgabe übernehmen, für die er ausgewählt wurde – ohne dass einer der drei in einer Kompromissmenge steckenbleibt.
In jeder Nervenzelle stecken kleine Kraftwerke, die Mitochondrien. Sie produzieren die Energie, mit der die Zelle arbeitet: Signale weitergeben, sich reparieren, Botenstoffe (körpereigene Stoffe, die Signale zwischen Zellen übertragen) wie Dopamin bilden. Bei Parkinson ist die Arbeit dieser Mitochondrien nachweislich beeinträchtigt – besonders in den Dopamin bildenden Nervenzellen der Substantia nigra. Läuft die Energieproduktion nicht sauber, entstehen zusätzlich mehr aggressive Sauerstoffverbindungen (freie Radikale), die die Zelle weiter unter Druck setzen.
Coenzym Q10 ist genau an dieser Stelle beteiligt: Es ist ein zentraler Baustein der Atmungskette, also des Prozesses, in dem die Mitochondrien Energie (ATP) herstellen. Ubiquinol ist die aktive, bereits reduzierte Form von Q10, die der Körper direkt verwenden kann. Klassisches Ubiquinon muss im Körper erst umgewandelt werden – ein Schritt, der mit dem Alter und bei chronischen Belastungen weniger zuverlässig läuft. Studien zeigen, dass Ubiquinol deutlich besser vom Körper aufgenommen wird als Ubiquinon.
Warum das für Parkinson wichtig ist: Ältere Studien mit klassischem Ubiquinon (etwa die große QE3-Studie) haben keinen klaren Vorteil auf die Bewegungssymptome gezeigt. Neuere Arbeiten mit Ubiquinol als Form verfolgen deshalb einen anderen Ansatz: Sie schauen weniger auf das kurzfristige Bewegungsbild und mehr auf mitochondriale Marker und oxidative Schäden im Hintergrund. Genau dort liegt der Grund, warum Ubiquinol als Baustein interessant ist – nicht als Ersatz einer Therapie, sondern als Grundlage für die Zellumgebung.
➤ Ubiquinol wird im Körper bis zu 8-fach besser aufgenommen als klassisches Ubiquinon-Q10.
Glutathion ist das wichtigste körpereigene Antioxidans. Es fängt aggressive Sauerstoffverbindungen ab, bevor sie Zellstrukturen, Eiweiße oder das Erbgut schädigen können. Besonders in Nervenzellen, die auf hohem Energieumsatz laufen, ist dieser Schutz zentral. **Bei Parkinson-Betroffenen ist der Glutathiongehalt in der Substantia nigra – der Hirnregion, in der Dopamin gebildet wird – nach Untersuchungen um bis zu 50 Prozent reduziert.** Das ist einer der frühesten Befunde im Krankheitsverlauf.
Die Herausforderung: Klassisches Glutathion in Kapselform ist in der Regel schwer stabil zu halten und wird im Verdauungstrakt schnell zerlegt. Deshalb setzt das Paket auf S-Acetyl-Glutathion. Die Acetyl-Gruppe schützt das Molekül, sodass es stabiler bleibt und den Verdauungstrakt besser übersteht. Erst dann wird die Acetyl-Gruppe im Körper wieder abgespalten und aktives Glutathion steht zur Verfügung.
Damit wird nicht die Krankheit geheilt und auch keine Therapie ersetzt. Aber der Baustein wird an eine Stelle gebracht, an der er eine der zentralen Beobachtungen bei Parkinson direkt adressiert: das Ungleichgewicht zwischen aggressivem oxidativem Stress und dem körpereigenen Schutzschild. In kleinen Pilotstudien mit intravenösem Glutathion wurden bei Parkinson-Patienten Verbesserungen einzelner Symptome berichtet – das ist keine Zulassung, sondern ein Hinweis, warum genau dieser Baustein im Fokus steht.
Das Gehirn ist zu einem großen Teil aus Fett aufgebaut – und ein wesentlicher Teil dieses Fettes sind langkettige Omega-3-Fettsäuren, vor allem DHA und EPA. DHA ist ein struktureller Baustein der Nervenzellmembranen. EPA spielt eine zentrale Rolle in der Regulation von Entzündungsprozessen. Bei Parkinson läuft im Nervensystem eine chronische, niedrigschwellige Entzündung mit – oft lange unbemerkt.
Das Algenöl im Paket liefert EPA und DHA direkt aus der pflanzlichen Quelle, aus der auch Fische ihre Omega-3-Fettsäuren beziehen. Zwei Vorteile: Erstens keine Schadstoffbelastungen, wie sie in Fischöl vorkommen können (Quecksilber, PCB). Zweitens vegan – ein wichtiger Punkt für alle, die aus gesundheitlichen oder ethischen Gründen keinen Fisch essen möchten.
Die Wirkung ist im Alltag oft nicht dramatisch spürbar – Omega-3 wirkt eher wie eine ruhige Grundlage. Aber genau das ist der Punkt: Es geht nicht darum, ein Symptom zu unterdrücken. Es geht darum, dem Nervensystem den Baustein zurückzugeben, aus dem seine Strukturen aufgebaut sind – und die Signalstoffe (Resolvine, Protectine), die entzündliche Prozesse geordnet beenden helfen.
Die **EFSA hat für DHA einen Beitrag zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion anerkannt** (ab 250 mg DHA pro Tag). Das ist keine Parkinson-Aussage, aber ein Hinweis darauf, dass die Basisfunktion des Bausteins wissenschaftlich klar eingeordnet ist.
Bei Parkinson greifen im Hintergrund mehrere Prozesse ineinander: Die Mitochondrien liefern nicht mehr genug Energie. Der oxidative Stress steigt. Die stille Entzündung im Nervengewebe befeuert beides zusätzlich. **Wer nur eine dieser Ebenen adressiert, hilft an einer Stelle und lässt die anderen weiterlaufen.**
Genau deshalb ist das Paket bewusst als Dreier-Kombination aufgebaut: Ubiquinol kümmert sich um die Energiezentralen der Zelle. Glutathion um den Schutz vor oxidativen Schäden. Omega-3 um Baumaterial und Entzündungsregulation im Nervensystem. Jede Ebene für sich ist wichtig. Zusammen ergibt sich ein Ansatz, der das Umfeld der Nervenzellen ganzheitlicher betrachtet.
Wichtig ist die ehrliche Einordnung: Dieses Paket heilt Parkinson nicht und ersetzt keine ärztliche Therapie. Es kann und darf die medikamentöse Behandlung mit Levodopa oder anderen Präparaten nicht ersetzen. Was es leisten kann: den Nervenzellen genau die Bausteine bereitzustellen, an denen es in dieser Situation nachweislich häufig mangelt – und damit eine ernährungsphysiologische Grundlage neben der ärztlichen Behandlung schaffen. Jede Anpassung sollte in Rücksprache mit einem Komplementärmediziner oder Heilpraktiker erfolgen, besonders wenn bereits Medikamente eingenommen werden.
Parkinson ist ein Thema, bei dem viele Menschen sich hin- und hergerissen fühlen zwischen medizinischer Behandlung und dem Wunsch, dem Körper zusätzlich etwas zu geben. Hier ein paar der Sorgen, die dabei am häufigsten kommen – offen, ohne Beschönigung und ohne Versprechen, die niemand halten kann.
„Wann muss ich sofort zum Arzt und wann reicht ein Nahrungsergänzungsmittel?" Bei Parkinson ist die ärztliche Betreuung die Grundlage – nicht die Nährstoffe. Bei plötzlich stärker werdenden Bewegungsstörungen, unklaren Stürzen, Schluck- oder Sprechproblemen, ausgeprägten Schlafstörungen oder Anzeichen einer depressiven Verstimmung ist die Neurologin oder der Neurologe der erste Ansprechpartner. Das Parkinson Support Paket ist **kein Ersatz für Levodopa, keine Alternative zur ärztlichen Therapie und kein Notfallprodukt**. Es ist eine ernährungsphysiologische Grundlage neben der Behandlung – nicht statt.
„Ich brauche jetzt sofort etwas, das die Symptome verbessert." Ehrlich: Das können diese Bausteine nicht leisten. Sie sind keine Medikamente. Ubiquinol, Glutathion und Omega-3 arbeiten an den Ursachen im Hintergrund – an der Zellumgebung, am oxidativen Milieu, an den Baustoffen im Nervensystem. Das sind Prozesse, die Wochen und Monate brauchen. Wer sofortige Bewegungsverbesserung sucht, ist bei der medikamentösen Therapie richtig. Wer die Grundlage im Hintergrund verbessern möchte, findet hier den passenden Ansatz.
„Am Ende muss ich doch Medikamente nehmen – was bringt mir dann das Paket?" Genau das ist kein Widerspruch. Levodopa und andere Präparate gleichen den Dopamin-Mangel aus – das ist wichtig für die Bewegung. Aber sie ändern nichts am mitochondrialen Druck, am oxidativen Stress oder an der Entzündung im Hintergrund. Das Paket setzt genau dort an, wo die Medikamente nicht ansetzen. Es arbeitet neben der Therapie, nicht gegen sie.
„Ist die Wirkung überhaupt belegt oder bilde ich mir das nur ein?" Die Studienlage ist gemischt. Für klassisches Ubiquinon-Q10 haben große Studien (etwa QE3) keinen klaren Vorteil auf Bewegungssymptome gezeigt – das ist ehrlich einzuordnen. Neuere Arbeiten mit Ubiquinol als besser bioverfügbarer (also für den Körper wirklich aufnehmbar) Form und mit Biomarkern (statt nur Bewegung) sind vielversprechender, aber noch nicht abschließend. Für Glutathion gibt es kleine positive Pilotstudien, für Omega-3 gute Grundlagenevidenz für die Gehirnfunktion. Was das bedeutet: Man kauft hier keine garantierte Symptomverbesserung, sondern **Bausteine, die mechanistisch klar in die Prozesse hineinpassen, die bei Parkinson im Hintergrund ablaufen**.
„Was, wenn ich das Paket nicht vertrage oder es zu Wechselwirkungen kommt?" Alle drei Bausteine sind grundsätzlich gut verträglich. Wichtig sind aber Wechselwirkungen: Omega-3 kann in hohen Dosen die Blutgerinnung beeinflussen – relevant bei blutverdünnenden Medikamenten. Q10 kann die Wirkung von Blutverdünnern beeinflussen. **Bei bestehender Parkinson-Medikation und weiteren Präparaten sollte die Einnahme deshalb immer mit einem Komplementärmediziner oder Heilpraktiker abgestimmt werden**, der die Gesamtsituation kennt.
Das Parkinson Support Paket ist keine Heilung und kein Ersatz für eine ärztliche Therapie – und will es auch nicht sein. Es ist ein bewusst zusammengestellter Nährstoff-Ansatz für die drei Ebenen, die bei Parkinson im Hintergrund am meisten Druck aufbauen: **Ubiquinol Q10 für die Energiezentralen der Nervenzellen, S-Acetyl-Glutathion als körpereigener Schutzschild und Omega-3 aus Algenöl als Baustein und Regulator für das Nervensystem**. Drei eigenständige Präparate, drei wirksame Dosierungen, drei klar getrennte Aufgaben – keine gestreckte Mischkapsel. Wer neben der ärztlichen Behandlung die Zellumgebung im Hintergrund gezielt versorgen möchte, findet hier eine ehrliche, nachvollziehbare Grundlage.
Verzehrempfehlung:
Ubiquinol Q10: 1 Kapsel täglich mit einer Mahlzeit einnehmen. Glutathion: 1–2 Kapseln täglich zwischen den Mahlzeiten mit einem Glas Wasser. Omega-3 Algenöl: 1–2 Kapseln täglich zu einer Mahlzeit. Die genauen Angaben auf jedem Einzelprodukt-Etikett beachten. Bei bestehender Parkinson-Therapie oder anderen Medikamenten Rücksprache mit einem Komplementärmediziner oder Heilpraktiker halten.
Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Kühl, trocken und außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern lagern. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise.
Hinweise & mögliche Nebenwirkungen:
Zusammensetzung:
Das Paket enthält drei eigenständige Präparate: Ubiquinol Forte Kapseln mit Kaneka QH® Ubiquinol – der aktiven, reduzierten Form von Coenzym Q10. Glutathion Kapseln mit S-Acetyl-Glutathion – der stabilen, im Verdauungstrakt geschützten Form. Omega-3 Algenöl Kapseln mit Schizochytrium sp. als natürliche vegane Quelle für EPA und DHA. Alle drei Präparate ohne Gentechnik, ohne künstliche Farb- oder Konservierungsstoffe. Genaue Wirkstoffmengen pro Tagesdosis siehe jeweiliges Einzelprodukt-Etikett.
Mengenangaben pro Tagesdosis:
Die genauen Mengenangaben pro Tagesdosis stehen auf den Etiketten der jeweiligen Einzelprodukte.
Nein, ausdrücklich nicht. Das Paket ist ein Nahrungsergänzungsmittel und kein Arzneimittel. Es ersetzt keine ärztlich verordnete Parkinson-Therapie – weder Levodopa, noch MAO-B-Hemmer, noch andere Präparate. Es ist als ernährungsphysiologische Grundlage neben der Behandlung gedacht: Die Medikamente adressieren den Dopaminmangel und damit die Bewegungssymptome. Ubiquinol, Glutathion und Omega-3 setzen an den Ursachenebenen im Hintergrund an – mitochondriale Energie, oxidativer Stress (eine Belastung der Zellen durch aggressive Stoffe) und Neuroinflammation. Änderungen an der Medikation nie eigenmächtig vornehmen.
In eine einzelne Kapsel passen keine wirksamen Mengen mehrerer Wirkstoffe gleichzeitig. Wenn Ubiquinol, Glutathion und Omega-3 in eine Kapsel gepresst werden, bleibt von jedem Stoff nur eine kleine Kompromissmenge übrig – genug für die Zutatenliste, aber oft zu wenig für eine tatsächliche Wirkung. Drei eigenständige Präparate geben jedem Baustein den Raum, den er braucht: Ubiquinol in einer wirksamen Q10-Dosis, S-Acetyl-Glutathion in stabiler und relevanter Menge, EPA und DHA in einer Dosierung, die das Nervensystem tatsächlich nutzen kann.
Ubiquinon und Ubiquinol sind zwei Formen des Coenzyms Q10. Ubiquinon ist die oxidierte Form – im Körper muss sie erst in die aktive Form umgewandelt werden. Ubiquinol ist bereits die aktive, reduzierte Form, die der Körper direkt verwenden kann. Studien zeigen, dass Ubiquinol deutlich besser aufgenommen wird. Das ist besonders für ältere Menschen und bei chronischen Belastungen relevant, weil die körpereigene Umwandlung mit dem Alter weniger zuverlässig läuft. Deshalb setzt das Paket bewusst auf Ubiquinol, nicht auf klassisches Ubiquinon.
Klassisches Glutathion ist ein empfindliches Molekül. Im Verdauungstrakt wird es schnell zerlegt, bevor es überhaupt die Chance hat, den Blutkreislauf zu erreichen. S-Acetyl-Glutathion trägt eine Acetyl-Gruppe, die das Molekül stabilisiert – so übersteht es den Weg durch den Magen deutlich besser. Erst im Körper wird die Acetyl-Gruppe abgespalten und aktives Glutathion steht zur Verfügung. Das ist der Grund, warum das Paket auf diese Form setzt statt auf einfaches L-Glutathion in Kapselform.
Algen sind die eigentliche Quelle der Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA – Fische nehmen diese Fettsäuren über die Nahrungskette auf. Algenöl liefert EPA und DHA direkt aus der Quelle, ohne Umweg über den Fisch. Das hat zwei Vorteile: Erstens keine Belastung mit Schwermetallen wie Quecksilber oder mit PCB, die in Meeresfischen vorkommen können. Zweitens ist es vegan, was für viele Menschen aus gesundheitlichen oder ethischen Gründen wichtig ist. Der Wirkstoffgehalt an EPA und DHA ist mit hochwertigem Fischöl vergleichbar.
Ehrlich: Diese Bausteine arbeiten an den Ursachen im Hintergrund – an der Zellumgebung, am Redoxgleichgewicht und an den Membranstoffen des Nervensystems. Das sind langsame Prozesse. Spürbare Effekte auf die Bewegung sind nicht das primäre Ziel – dafür sind die Medikamente da. Was manche Anwender berichten: mehr Grundenergie nach einigen Wochen (Q10), besseres allgemeines Wohlbefinden und ruhigere Stimmung (Omega-3). Für eine faire Beurteilung mindestens drei Monate durchgehend einnehmen. Wer sofortige Symptomverbesserung sucht, ist bei der medikamentösen Therapie richtig.
Ubiquinol, Glutathion und Omega-3 sind grundsätzlich gut verträglich. Aber: Omega-3 kann in höheren Mengen die Blutgerinnung beeinflussen – relevant bei blutverdünnenden Medikamenten. Q10 kann die Wirkung bestimmter Blutverdünner (z.B. Warfarin) abschwächen. Direkte Wechselwirkungen mit Levodopa sind nach aktuellem Kenntnisstand nicht dokumentiert, aber die zeitliche Trennung der Einnahme kann sinnvoll sein. Deshalb gilt: Bei bestehender Parkinson-Therapie und weiteren Medikamenten die Einnahme mit einem Komplementärmediziner oder Heilpraktiker abstimmen, der die Gesamtsituation kennt.
Quellen (in englischer Sprache):
Zhao et al. (2025). Nutraceuticals for neuroprotection in Parkinson's disease: mechanisms and clinical evidence. Nutritional Neuroscience. https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/1028415X.2025.2469170
Beal MF et al. (2014). A randomized clinical trial of high-dosage coenzyme Q10 in early Parkinson disease (QE3-Studie). JAMA Neurology. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24664227/
Sechi G et al. (1996). Reduced intravenous glutathione in the treatment of early Parkinson's disease. Progress in Neuro-Psychopharmacology & Biological Psychiatry. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8888106/
Hosseini SM et al. (Phase-2-RCT, laufend). Ubiquinol supplementation in Parkinson's disease patients. ClinicalTrials.gov Identifier NCT03061513. https://clinicaltrials.gov/study/NCT03061513
Bousquet M et al. (2011). Beneficial effects of dietary omega-3 polyunsaturated fatty acid on toxin-induced neuronal degeneration in an animal model of Parkinson's disease. FASEB Journal. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18299451/
EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (2010). Scientific Opinion on the substantiation of health claims related to DHA and contribution to normal brain function. EFSA Journal. https://www.efsa.europa.eu/en/efsajournal/pub/1734
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