Mariendistel - Leberleiden natürlich bekämpfen

Veröffentlicht am: März 09, 2021 | Aktualisiert am: April 28, 2022
Dr. med. Wolfgang Bachmann
Dr. med. Wolfgang Bachmann

Allgemeinmediziner

Die Mariendistel gilt als eine der bedeutsamsten Heilpflanzen überhaupt. Genau deshalb wurde sie von der Herbal Medicinal Products Platform Austria zur Arzneipflanze des Jahres 2021 gekürt.

Die Mariendistel und insbesondere der Wirkstoff Silymarin werden bereits seit dem 19. Jahrhundert für ihre leberschützende Wirkung geschätzt. Die Heilpflanze ist seither sehr beliebt, wenn es darum geht, chronische Leberbeschwerden, Lebensstil-bedingte Fettlebererkrankungen und andere Leber-Leiden zu behandeln

Laut der deutschen Leberstiftung sind alleine in Deutschland mindestens 5 Millionen Menschen von Leberleiden betroffen!

Stoppen Sie die Leberbelastung!

Besonders unser Lebensstil belastet die Leber extrem. Zu den wohl schlimmsten Gegnern für die Leber gehören Alkohol, fettes und ungesundes Essen, Übergewicht, Diabetes mellitus, Umweltgifte, bestimmte Medikamente und Viren. Die Leber als Stoffwechselorgan bzw. Entgiftungs-Zentrale ist jeden Tag im Dauereinsatz, um den Körper von diesen Faktoren zu entgiften und zu reinigen

Bis zu einem gewissen Punkt ist die Leber fähig, sich selbst zu regenerieren und gibt alles, um ihre wichtigen Aufgaben zu erfüllen. Jedoch kann eine permanente Belastung irgendwann zu Leberschäden führen. 

Leider wird eine Leberschädigung oft lange nicht erkannt, da die Symptome sehr unspezifisch ausfallen können. Dazu gehören beispielsweise Müdigkeit oder Konzentrationsstörungen. Sind Schäden da, ist es bereits allerhöchste Zeit, etwas dagegen zu unternehmen.

Genau deshalb sollten Sie Ihre Leber frühzeitig und vor allem vorbeugend unterstützen. Denn ist die Schädigung zu groß, kann die Leber ihre Funktion nicht mehr erfüllen. 

Lebererkrankungen zählen zu den häufigsten Problemen der menschlichen Gesundheit!

Leber entgiften mit der Mariendistel

  • Mariendistel unterstützt und entlastet die Leber auf natürlich starke Weise und regt die Regenerationsfähigkeit an
  • Wichtige Körperfunktionen können wieder reibungslos ablaufen – wie beispielsweise unser Immunsystem und unsere Verdauung, da Nährstoffe wieder besser aufgenommen werden können.
  • Nach einer Entgiftung fühlen Sie sich weniger müde und sind wieder leistungsfähiger
  • Ihre Haut wird schöner und reiner
  • Leberleiden wie beispielsweise eine nicht-alkoholische Fettlebererkrankung können mithilfe von Silymarin (Bestandteil der Mariendistel) signifikant verbessert werden.

TIPP: Um die maximale Wirkung der Mariendistel zu entfachen, sollte die Behandlung mit Silymarin bzw. Mariendistel bei Lebererkrankungen so früh wie möglich eingeleitet werden, da zu diesem Zeitpunkt die Regenerationsfähigkeit der Leber noch am höchsten ist.

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Silymarin – der Schlüssel für eine gesunde Leber!

Es gibt zahlreiche Studien, die die Wirksamkeit von Silymarin bei Leberbeschwerden belegen.

Präklinische Daten weisen darauf hin, dass Silymarin oxidativen Stress reduzieren und dadurch intakte oder noch nicht irreversibel geschädigte Leberzellen schützen kann. Silymarin wirkt als Radikalfänger und hilft somit bei zellulären Schäden, Fibrose oder Zirrhose. Das konnte in Studien bei Patienten mit alkoholischer, nicht-alkoholischer Fettlebererkrankung sowie bei Patienten mit Zirrhose beobachtet werden. 

In einer kürzlich durchgeführten Studie aus 2021 wurden Daten von Patienten mit einer nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung – einer sehr häufigen Erkrankung der Allgemeinbevölkerung – untersucht. Heraus kam, dass Silymarin bei Betroffenen zu signifikant besseren Leberwerten führte.

Silymarin kann Leberbeschwerden signifikant verbessern!

Silymarin in hoher Konzentration

Laut europäischem Arzneibuch sollten Mariendistel Produkte einen Mindestgehalt von 1,5 % Silymarin enthalten. Unsere Mariendistel Kapseln enthalten besonders viel davon – ganze 80 % um genau zu sein. 

Achtung Heilkrise!

Die Entgiftung des Körpers bringt also viele Vorteile mit sich. Jedoch berichten viele Menschen, dass es zu Beginn der Entgiftung zu Beschwerden kommt. Sie erleben die sogenannte Heilkrise, die mehr oder weniger ausgeprägt sein kann. Dazu zählen Unwohlsein, Kopfschmerzen, Durchfall und Müdigkeit. Aber das muss nicht zwangsläufig so sein! 

Eine Heilkrise deutet auf eine Überforderung des Körpers hin!

Wie kommt es zu einer Heilkrise und wie kann man sie umgehen?

Das Entgiftungsorgan Leber filtert Gift aus dem Blut und befördert die Abfallstoffe gemeinsam mit der Gallenflüssigkeit in den Verdauungstrakt. Im Dünndarm jedoch, werden Nährstoffe aufgenommen. Das bedeutet, dass auch Giftstoffe wieder aufgenommen werden und wieder zurück ins Blut gelangen. Dieser Kreislauf führt zu einer erneuten akuten Vergiftung des Körpers und die Symptome einer Heilkrise schlagen ein.

Muss es immer so sein? Nein!

Eine Heilkrise kann verhindert werden, indem im Darm Ballaststoffe (z.b. Flohsamenschalen) warten, die die Giftstoffe binden können. Werden die Abfallstoffe absorbiert, gelangen diese nicht mehr ins Blut, sondern werden über den Stuhl ausgeschieden. Die Heilkrise wird verhindert. 

So unterstützen Sie Ihren Körper optimal bei der Entgiftung:

  • Viel Wasser trinken, um Giftstoffe auszuschwemmen
  • Ergänzende Basenbäder nehmen, um Giftstoffe über die Haut auszuscheiden
  • Ballaststoffe einnehmen, um die Giftstoffe im Dünndarm zu binden

Der optimale ganz Körper Entgiftungsplan:

Wie Sie Ihren Körper mit Mariendistel entgiften, und gleichzeitig einer Heilkrise vorbeugen.

  Entgiftungsplan mit Mariendistel

 

Fazit

Leider wird eine Lebererkrankung meist lange nicht erkannt. Das führt dazu, dass die Leber stark überlastet ist und ihre Funktion nicht mehr richtig erfüllen kann. Deshalb sollten Sie Ihre Leber regelmäßig unterstützen und Leberbeschwerden bereits frühzeitig vorbeugen. Achten Sie auch darauf, Ihre Leber nicht unnötig zu belasten, wie etwa durch eine schlechte Ernährung, Alkohol oder Übergewicht. Denken Sie auch daran, genug zu trinken, Ballaststoffe einzunehmen und möglicherweise Basenbäder zu nehmen, um eine Heilkrise zu umgehen.

 

Quellen (in englischer Sprache):

Shaker, E., Mahmoud, H., & Mnaa, S. (2010). Silymarin, the antioxidant component and Silybum marianum extracts prevent liver damageFood and chemical toxicology : an international journal published for the British Industrial Biological Research Association48(3), 803–806. https://doi.org/10.1016/j.fct.2009.12.011

Deutsche Leberstiftung Lebererkrankungen – vielfältige Ursachen

Gillessen, A., & Schmidt, H. H. (2020). Silymarin as Supportive Treatment in Liver Diseases: A Narrative ReviewAdvances in therapy37(4), 1279–1301. https://doi.org/10.1007/s12325-020-01251-y

Kalopitas, G., Antza, C., Doundoulakis, I., Siargkas, A., Kouroumalis, E., Germanidis, G., Samara, M., & Chourdakis, M. (2021). Impact of Silymarin in individuals with nonalcoholic fatty liver disease: A systematic review and meta-analysisNutrition (Burbank, Los Angeles County, Calif.)83, 111092. https://doi.org/10.1016/j.nut.2020.111092