Antibiotika-resistente Bakterien: Wie werden sie zur globalen Katastrophe?

Antibiotika-resistente Bakterien: Wie werden sie zur globalen Katastrophe?

14 Min. Lesezeit Aktualisiert am 29. September 2026
Das Wichtigste in Kürze
Antibiotika-resistente Bakterien sind Keime, auf die ein Antibiotikum nicht mehr wirkt – resistent wird also nicht der Mensch, sondern der Erreger (WHO, 2026). Weltweit war 2023 jede sechste im Labor bestätigte bakterielle Infektion gegen Antibiotika resistent (WHO, 2025). Den besten Schutz bieten Antibiotika nur bei echtem Bedarf, nie eigenmächtig abgesetzt, dazu gute Hygiene und eine starke Darmflora: Probiotika senkten in einer Meta-Analyse das Risiko für Durchfall durch Antibiotika um 42 % (Hempel et al., 2012).

Die Welt steht vor einer globalen Bedrohung – den Antibiotika-resistenten Bakterien!

Nun zeigt sich aber die Kehrseite des jahrelangen sorglosen Umgangs.

Schon 1945 warnte der Wissenschaftler Alexander Fleming das erste Mal vor den Folgen regelloser Anwendung. Denn je häufiger Antibiotika eingesetzt werden, desto stärker werden Bakterien begünstigt, die zufällig schützende Erbanlagen tragen: Empfindliche Keime sterben ab, die widerstandsfähigen überleben, vermehren sich und geben ihre Resistenzgene weiter – sogar an andere Bakterienarten. So entstehen neue und zunehmend resistentere Bakteriengenerationen (Davies & Davies, 2010).

Heutzutage wird die Liste mit den multiresistenten Keimen immer länger und die Möglichkeiten zur Heilung mit Antibiotika immer weniger.

 



 

 

Die Konsequenzen durch den Antibiotika-Missbrauch

Die Folgen durch den unsachgemäßen Einsatz von Antibiotika sind fatal. Schon einfache Infektionen sind dann mit herkömmlichen Antibiotika mitunter nicht mehr behandelbar und können sich zu gefährlichen Infektionen entwickeln. Dann helfen oft nur noch Reserveantibiotika.

Reserveantibiotika sind spezielle Antibiotika, die nur bei schweren Infektionen mit multiresistenten Bakterien verabreicht werden. So werden sie nur im absoluten Notfall angewendet und gelten als die eiserne Reserve bei schweren Entzündungen. Reserveantibiotika bilden für erkrankte Menschen meist die letzte Chance, um wieder gesund zu werden. 

Das große Problem bei Vergabe der Reserveantibiotika?

Neue Resistenzen drohen! Vor allem in Süd- und Osteuropa ist die Zahl an resistenten Keimen hoch, denn dort werden mehr Antibiotika verbraucht als in Nordeuropa (Goossens et al., 2005). Innerhalb der EU war die Krankheitslast durch resistente Bakterien in Italien und Griechenland am höchsten (Cassini et al., 2019). Diese Keime gelangen auch durch Reisen zu uns: In einer Studie mit 1.847 Reisenden brachten 34,3 % resistente Darmbakterien (sogenannte ESBL-Bildner) von einer Auslandsreise mit, nach Reisen in das südliche Asien sogar 75,1 % (Arcilla et al., 2017).

Erste Untersuchungen zeigen bereits heute, dass in Krankenhäusern immer häufiger Keime gefunden werden, die auf Antibiotika und auch auf wichtige Reserveantibiotika nicht mehr reagieren.

Übrigens: Von geschätzt 671.689 Infektionen mit resistenten Bakterien in der EU und im Europäischen Wirtschaftsraum im Jahr 2015 standen 63,5 % im Zusammenhang mit einer medizinischen Behandlung, etwa im Krankenhaus (Cassini et al., 2019).

 



 

Wie werden resistente Infektionen erkannt und behandelt?

Von außen ist einer Infektion nicht anzusehen, ob die Erreger resistent sind. Ein Warnzeichen ist, wenn sich die Beschwerden trotz Antibiotikum nicht bessern. Klarheit bringt eine Probe, etwa aus Urin, Blut, einer Wunde oder ein Abstrich: Im Labor werden die Bakterien angezüchtet und in einem sogenannten Antibiogramm gegen verschiedene Antibiotika getestet. So zeigt sich, welche Wirkstoffe noch wirken.

Nach diesem Ergebnis richtet sich die Behandlung: Die Ärztin oder der Arzt wechselt auf ein Antibiotikum, gegen das der Keim noch empfindlich ist, im Notfall auf ein Reserveantibiotikum. Im Krankenhaus werden Menschen mit multiresistenten Erregern oft isoliert, damit sich die Keime nicht auf andere Patienten übertragen. Wichtig: Ein verordnetes Antibiotikum nie eigenmächtig absetzen oder wechseln, sondern bei ausbleibender Besserung ärztlich nachfragen.

Gefährlicher sind resistente Bakterien vor allem deshalb, weil weniger Mittel gegen sie wirken. Ansteckender sind sie nicht automatisch: Viele Resistenzen kosten die Bakterien sogar Wachstumskraft. Sinkt der Antibiotika-Einsatz, können empfindliche Bakterien die resistenten deshalb wieder verdrängen – nach bisherigen Daten geschieht das allerdings nur langsam (Andersson & Hughes, 2010). Wer ein Antibiotikum nehmen muss, kann die Darmflora begleitend mit Probiotika unterstützen (mehr dazu weiter unten).

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Was sind die Auslöser für Antibiotika-resistente Bakterien?

Der Mensch – schuld wie immer...

Vor allem der sorglose Umgang mit Antibiotika in der Humanmedizin führt zu einer massiven Ausbildung von Resistenzen. Antibiotika werden noch immer häufig dort verschrieben, wo sie nicht helfen – etwa bei Erkältungen, die meist Viren auslösen. Eine Auswertung von 184.032 Arztbesuchen in den USA ergab: Von 506 Antibiotika-Verordnungen pro 1.000 Einwohner und Jahr waren nur 353 angemessen, bei akuten Atemwegsinfekten sogar nur rund die Hälfte (111 von 221) (Fleming-Dutra et al., 2016). Daneben haben Patienten keine Geduld und wollen eine sofortige Verbesserung ihrer Symptome. So werden Antibiotika schon bei harmlosen Krankheiten und Infektionen verschrieben.

Lange galt die Regel, dass Antibiotika immer bis zur letzten Tablette genommen werden müssen, weil sonst Resistenzen entstehen. Fachleute halten diese Pauschalregel inzwischen für überholt (Llewelyn et al., 2017), denn der Einsatz von Antibiotika selbst ist der wichtigste Treiber für Resistenzen (Goossens et al., 2005). Das heißt aber nicht, dass ein Antibiotikum auf eigene Faust früher abgesetzt werden sollte: Dauer und Dosis werden immer ärztlich festgelegt. Dabei gilt: So lange wie nötig und so kurz wie möglich.

Auch bei den Tieren gibt es keine Grenzen

Ein weiterer großer Bereich, der zu Resistenzen führt, ist die Tierzucht. Je mehr Tiere gehalten werden, desto mehr Krankheiten treten auf und desto mehr Antibiotika werden verabreicht. Statt der Behandlung einzelner kranker Tiere, werden vorsorglich alle behandelt.

Als Wachstumsbeschleuniger im Tierfutter sind Antibiotika in der EU zwar seit dem 1. Januar 2006 verboten (Europäische Kommission, 2005). Resistente Keime aus der Tierhaltung können über Fleisch, Gülle und Abwasser aber auch Menschen erreichen, die selbst keine Antibiotika einnehmen.

Resistente Keime in der Umwelt

Nicht nur in tierischen Produkten sind resistente Keime zu finden. Wird mit belastetem Oberflächenwasser bewässert oder mit Gülle gedüngt, können sie auch auf Obst und Gemüse gelangen.

Neben Lebensmitteln und Medikamenten enthalten inzwischen auch Flüsse und Seen in Europa resistente Keime, die durch Gülle und Abwasser eingeleitet werden. 

 



 

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Pflanzliche Alternativen

Was können wir tun, um uns vor der Antibiotika-Katastrophe zu schützen? - Die neuen Gesundheitswaffen

1. Die Einnahme von Antibiotika hinterfragen

Studien zeigen, dass Menschen, die über Antibiotika Bescheid wissen, achtsamer damit umgehen. So wissen viele zum Beispiel nicht, dass Antibiotika nicht bei Viren, sondern nur bei Bakterien helfen. Bei Unsicherheit lohnt deshalb die Frage in der Praxis, ob ein einfacher Test klären kann, ob Bakterien oder Viren hinter der Erkrankung stecken.

2. Probiotika zur Stärkung des Immunsystems

Probiotika fördern die Darmflora und unterstützen das Immunsystem. Besonders sinnvoll sind sie während und nach einer Antibiotikatherapie, denn Antibiotika treffen nicht nur Krankheitserreger, sondern auch viele nützliche Darmbakterien. In einer Meta-Analyse von 63 Studien mit 11.811 Teilnehmenden senkten Probiotika das Risiko für Durchfall durch Antibiotika um 42 % (Hempel et al., 2012). Wie sich die Darmflora gezielt wieder aufbauen lässt, zeigt der Ratgeber Darmflora aufbauen.

Die Gefahr bei einem geschwächten Immunsystem: Keime und besonders multiresistente Keime, haben es leichter sich im Körper auszubreiten. So werden bestimmte Bakterien, die gesunden Menschen nichts anhaben können, bei geschwächten Personen zur tödlichen Gefahr.

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3. Auf gute Hygiene achten

Um Infektionen im Allgemeinen vorzubeugen, sollte stets auf eine ausreichende Hygiene geachtet werden - von regelmäßigem Händewaschen, der Vermeidung von Kontakt zu erkrankten Personen bis hin zu einer sauberen und Hygiene-einwandfreien Herstellung von Speisen.

Welche natürlichen Alternativen gibt es zu Antibiotika?

  1. Phagentherapie
  2. Pflanzliche Antibiotika

1. Phagentherapie

Es gibt bereits Untersuchungen zu natürlichen Antibiotika-Alternativen. Die sogenannten Bakteriophagen. Phagen sind Viren und somit die natürlichen Feinde aller Bakteriengruppen. Die Phagentherapie ist also eine gezielte Therapie mit dem natürlichen Feind von Bakterien – den bakterienfressenden Viren. Diese Therapie ist vor allem bei Infektionen mit multiresistenten Bakterien interessant, bei uns aber bisher nicht als Standardbehandlung zugelassen. Die Therapie wird beispielsweise in Georgien schon lange praktiziert.

Wie funktioniert das? Die Phagentherapie zielt darauf ab, resistente Bakterien genauestens zu attackieren. In Deutschland gibt es bereits erste Studien und Ergebnisse. Aber noch gibt es keine Ärzte, die diese Therapie standardmäßig vornehmen. Zudem gibt es große Hindernisse durch die Vorschriften für Medikamentenprüfungen in der EU. Meist wird auf Ärzte in Polen und Georgien verwiesen, da es in den osteuropäischen Ländern zur Standard-Behandlung gehört. In einer Auswertung der ersten 100 Behandlungen eines belgischen Netzwerks in zwölf Ländern besserte sich die Infektion in 77,2 % der Fälle, bei 61,3 % verschwanden die Erreger. Ohne gleichzeitige Antibiotika gelang das deutlich seltener – Phagen wirken also vor allem zusammen mit Antibiotika, nicht statt ihnen (Pirnay et al., 2024).

2. Pflanzliche Antibiotika

Die sogenannten Phytopharmaka enthalten wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe, die das Wachstum von Bakterien hemmen können. Bei einer ernsten bakteriellen Infektion ersetzen sie kein ärztlich verordnetes Antibiotikum, vorbeugend und begleitend können sie aber eine sinnvolle Ergänzung sein.

 



 

Die Vorteile von pflanzlichen Antibiotika

Bei leichten Infekten und zur Vorbeugung können pflanzliche Mittel eine sinnvolle Ergänzung sein. Sie bringen zudem einige Vorteile mit sich:

  • Wertvolle Inhaltsstoffe: Pflanzliche Antibiotika weisen eine Vielzahl an ätherischen Ölen, Flavonoiden, Gerb- und Bitterstoffen auf, die unsere allgemeine Gesundheit unterstützen.
  • Gute Verträglichkeit: Pflanzliche Mittel werden meist gut vertragen. Antibiotika treffen dagegen auch viele nützliche Darmbakterien, was zum Beispiel Durchfall auslösen kann – Probiotika können hier gegensteuern.
  • Natürlich entzündungshemmend: Die meisten Pflanzen wirken entzündungshemmend und sogar abschwellend. Dazu zählen beispielsweise Kurkuma und Weihrauch.
  • Antibakteriell und Antimikrobiell: Viele Pflanzen enthalten Inhaltsstoffe, die Bakterien und Keime hemmen, sodass sie sich schlechter vermehren können. Thymian sorgt zum Beispiel dafür, dass Bakterienstämme im Wachstum gehemmt werden. Die Senfölglykoside aus Kapuzinerkresse und Meerrettich wurden bei wiederkehrenden Harnwegsinfekten untersucht: In einer Beobachtungsstudie mit 43 Menschen sank unter der Einnahme der Anteil mit häufigen Infekten von 58,1 % auf 23,3 %, und es wurden weniger Antibiotika verschrieben (Bieri et al., 2025). 
  • Antioxidativ:Manche Pflanzen bekämpfen als wirkungsvolles Antioxidans freie Radikale, die ansonsten unsere Zellen schädigen würden.
  • Antibiotisch: Eine Vielzahl an Kräutern wie Salbei, Thymian, Schafgarbe oder Pfefferminze sowie andere Pflanzen wie zum Beispiel Weihrauch enthalten ätherische Öle, die antibakteriell wirken.
  • Schmerzlindernd: Pflanzen wie Kurkuma oder Weihrauch haben eine starke, natürlich schmerzlindernde Wirkung.

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Welche Pflanzen mit antibiotischer Wirkung gibt es?

Pflanzliche Alternativen, die natürlich antibiotisch wirken, gibt es viele. Manche davon wachsen sogar in unserem eigenen Garten:

  • Salbei
  • Kurkuma
  • Knoblauch
  • Thymian
  • Weihrauch
  • Kapuzinerkresse
  • Zwiebel
  • Lavendel
  • Ingwer

In der Pflanzenheilkunde werden sie traditionell so eingesetzt:

  • Bakterielle Atemwegserkrankungen (z.B. Husten, Schnupfen oder Mandel- und Rachenentzündungen): Kapuzinerkresse, Kurkuma, Meerrettich, Thymian und Salbei
  • Blase und Niere (z.B. Blasenentzündung): Kapuzinerkresse und Kurkuma
  • Darm/Leber/Gallenblase: Kurkuma, Knoblauch und Zwiebeln
  • Gelenke (Arthritis): Weihrauch
  • Wundinfektionen/Entzündungen: Kurkuma, Weihrauch, Zwiebeln, Lavendel und Kamille

Wichtig: Bei Fieber, starken Schmerzen oder Beschwerden, die nicht besser werden, gehört eine Infektion in ärztliche Behandlung. Ein verordnetes Antibiotikum sollte nie eigenmächtig durch Pflanzenmittel ersetzt oder abgesetzt werden.

Vorbeugung ist bereits die halbe Miete

Um gesund zu bleiben, ist es am besten, Infektionen bereits vorzubeugen. Bei gesunden Menschen haben Bakterien eine viel geringere Chance sich auszubreiten.

Dabei hilft Folgendes:

  • Die Einnahme von Antibiotika hinterfragen und eine unnötige Einnahme vermeiden – ein verordnetes Antibiotikum aber nie eigenmächtig absetzen.
  • Das Immunsystem stärken – dann haben es Infektionen schwerer. Dazu eignen sich zum Beispiel Probiotika oder Antioxidantien.
  • Natürliche Heilpflanzen verwenden, die antibakteriell und entzündungshemmend wirken, wie Kurkuma, Weihrauch, Thymian und Co.

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Wichtiger Hinweis

Dieser Ratgeber dient nur zur Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.

Die Inhalte der Herbano Gesundheitsredaktion werden sorgfältig recherchiert und basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Studien.

Inhalt mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und von der Herbano Redaktion bearbeitet.

Häufige Fragen

Das Antibiotikum kann die Bakterien nicht mehr abtöten oder in ihrem Wachstum bremsen, die Infektion heilt dadurch schlechter oder gar nicht ab. Dann muss auf andere Wirkstoffe gewechselt werden, im Notfall auf Reserveantibiotika. Welche Mittel noch wirken, zeigt ein Labortest der Erreger.

Nein, resistent werden nicht Menschen, sondern Bakterien. Wer aber oft Antibiotika nimmt, trägt häufiger resistente Keime in sich, weil empfindliche Bakterien abgetötet werden und widerstandsfähige überleben. Deshalb sollten Antibiotika nur bei echtem Bedarf eingenommen werden.

Grundsätzlich ja: Viele Resistenzen kosten Bakterien Wachstumskraft, sodass empfindliche Keime die resistenten wieder verdrängen können, wenn weniger Antibiotika eingesetzt werden. Nach bisherigen Daten geschieht das in der Bevölkerung allerdings nur langsam. Umso wichtiger ist es, neue Resistenzen gar nicht erst entstehen zu lassen.

Aus Urin, Blut, einer Wunde oder einem Abstrich werden die Bakterien im Labor angezüchtet. In einem Antibiogramm wird dann geprüft, gegen welche Antibiotika sie empfindlich sind und gegen welche nicht. Das Ergebnis hilft, gezielt das passende Mittel zu wählen.

Antibiotika nur einnehmen, wenn sie ärztlich verordnet sind, und nie eigenmächtig absetzen oder an andere weitergeben. Gute Hygiene, vor allem regelmäßiges Händewaschen, senkt das Risiko für Infektionen. Eine gesunde Darmflora und ein starkes Immunsystem, etwa mit Probiotika, unterstützen zusätzlich.

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