Wermutkraut: Das parasitenbekämpfende Superkraut

Veröffentlicht am: Mai 29, 2025

 

Die meisten Menschen assoziieren Wermutkraut in erster Linie mit der berühmten Spirituose Absinth, die aus Wermut, Anis und Fenchel hergestellt wird. Was die wenigsten jedoch wissen: das Kraut kann bei zahlreichen ernsten Gesundheitsproblemen helfen. 

Wermut wird oft eingesetzt, um Darmwürmer, insbesondere Spul- und Madenwürmer, zu beseitigen. Aus diesem Grund wird er oft als Teil einer Parasitenkur empfohlen. Zudem ist Wermutkraut der Hauptbestandteil des pflanzlichen Medikaments Artemisinin, welches als stärkstes Malariamittel auf dem Markt beworben wird. 
Doch damit nicht genug. Wermut-Tee kann bei Magersucht, Schlaflosigkeit, Blutarmut, Appetitlosigkeit, Blähungen, Magenschmerzen, Gelbsucht und Verdauungsstörungen eingesetzt werden. Ein wahres Superkraut für die Gesundheit


Weshalb bei einigen Wermutprodukten trotzdem Vorsicht geboten ist, worum es sich bei Thujon handelt und warum Wermut nicht gleich Wermut ist, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

 


Es heißt, der manisch-depressive Maler Vincent van Gogh war süchtig nach Absinth. Einige Kunsthistoriker gehen davon aus, dass der gelb-grüne Farbstich in vielen seiner Bilder von seinen Absinth-Exzessen beeinflusst worden sei.


➤ Jetzt Anti-Parasiten Paket entdecken!

 

Was ist Wermut?

Die wichtigste Frage vorab – was ist Wermut eigentlich?

Artemisia absinthium ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der Korbblütler, die in Europa, Asien und Teilen Afrikas beheimatet ist. Sie hat einen aromatischen Geruch und einen würzig-bitteren Geschmack.
Die Pflanze hat graugrüne oder weiße, fein behaarte Stängel und gelbgrüne Blätter. Diese Blätter besitzen spezielle Drüsen mit harzigen Partikeln, in denen ein natürliches Insektizid gespeichert ist. 

Alle oberirdischen Teile der Pflanze, also Stängel, Blätter und Blüten, werden medizinisch eingesetzt. Wermut kann frisch oder getrocknet verwendet werden, Wermut-Tee wird häufig gegen eine Reihe von Beschwerden getrunken.

Wermutkraut Pflanze

Welche Wirkung hat Wermutkraut?

Wermut kann als Tee, Extrakt, Tinktur oder Salbe eingesetzt werden. Egal in welcher Form, der positive Nutzen dieser Pflanze ist vielfältig. Das liegt unter anderem an den zahlreichen bioaktiven Verbindungen, die in Wermutkraut enthalten sind.

Dazu gehören: 

  • Acetylene
  • Ascorbinsäure (Vitamin C)
  • Azulene
  • Carotinoide
  • Flavonoide
  • Lignine
  • Phenolsäuren
  • Gerbstoffe
  • Thujon und Isothujon
  • Sesquiterpenlactone

 

Wermut gegen Darmparasiten

Seit Jahrhunderten wird Wermutkraut als natürliches Mittel gegen eine Vielzahl von Parasiten eingesetzt. Darmwürmer wie Madenwürmer, Spulwürmer und Bandwürmer können den menschlichen Darm befallen und schwere Krankheiten verursachen.

Wie wirkt Wermut gegen Parasiten? 

Die in Wermutkraut enthaltenen natürlichen Wirkstoffe wie Thujon und Sesquiterpenlactone greifen Parasiten im Körper direkt an. Diese Verbindungen hemmen die Beweglichkeit der unerwünschten Eindringlinge und beeinträchtigen ihre Lebensfähigkeit. 

Spulwürmer gehören in Europa zu den häufigsten Wurminfektionen.  Sie verbreiten sich durch direkten Kontakt und können vor allem bei Kindern unangenehme Symptome hervorrufen. Wermutkraut wird gegen Würmer eingesetzt, da es sie lähmt, abtötet und den Darm wirksam reinigt.

➤ Hier finden Sie unser Anti-Parasiten Paket!

 

Wermut gegen Malaria

Malaria ist eine gefährliche Erkrankung, die durch den Stich einer, mit Malaria infizierten Mücke übertragen wird. Dabei gelangt ein Parasit in den Körper, welcher die roten Blutkörperchen des Menschen befällt. 

Arteminisin ist ein Extrakt, der aus Wermutkraut isoliert wird und gegen Malaria eingesetzt wird. Das pflanzliche Arzneimittel zählt zu den stärksten Malariamitteln auf dem Markt und reduziert die Anzahl der Parasiten im Blut von Malariapatienten. Die WHO empfiehlt Artemisinin-Kombinationstherapien bei unkomplizierter Malaria.

Wermutkraut bei Malaria

Wie wirkt Wermut auf die Psyche? 

Um zu verstehen, wieso Wermut einen positiven Einfluss auf die Psyche hat, muss man wissen, dass die Psyche und die Verdauung eng miteinander verbunden sind. Der Großteil des Glückshormons Serotonin wird im Darm gebildet. Wermutkraut enthält Bitterstoffe, die die Verdauung anregen und somit indirekt auf die Psyche wirken. Denn ein gesunder Magen-Darm-Trakt wirkt sich positiv auf die Stimmung aus. 

Viele Menschen berichten außerdem von einer beruhigenden Wirkung nach der Einnahme von Wermut-Tee oder Wermutauszügen. Dieser Effekt könnte auf eine milde sedierende Wirkung zurückzuführen sein, die Spannungszustände und Unruhe lindert. 

 


In der traditionellen Volksmedizin wurde Wermut in Form von Tee oder Tinkturen mitunter verwendet, um nervöse Spannungen zu lösen und den Geist zu beruhigen. 



Bewusstseinsstörung bei Überdosierung

Gerade im Hinblick auf die psychische Gesundheit ist jedoch Vorsicht geboten. Wermut enthält den Wirkstoff Thujon, der in hohen Dosen neurotoxisch ist. Der Wirkstoff hemmt den beruhigenden Neurotransmitter GABA, was zu einer erhöhten Erregbarkeit des Nervensystems führt. Zu hohe Mengen Thujon können psychoaktive Wirkungen hervorrufen, die sich in Halluzinationen, Unruhe, Angstzuständen bis hin zu Krampfanfällen äußern können. Diese Effekte treten jedoch nur bei stark überdosierten oder unverdünnten Zubereitungen auf.

➤ Jetzt GABA-Spiegel erhöhen!

 

Antimikrobielle und antimykotische Wirkung

Studien haben gezeigt, dass die ätherischen Öle des Wermutkrauts antimikrobielle Eigenschaften besitzen. Wermutöl besitzt ein breites Spektrum antimikrobieller Aktivität gegen verschiedene Bakterienstämme, einschließlich E.coli und Salmonellen.

Das Öl kann aber nicht nur Bakterien abtöten, sondern nachweislich auch Pilze. Verschiedene Untersuchungen kamen zu dem Ergebnis, dass das ätherische Wermutöl, welches aus den oberirdischen Teilen der Artemisia absinthium destilliert wird, das Wachstum einer Vielzahl an getesteten Pilzen hemmt. Das Öl zeigte zudem auch antioxidative Eigenschaften.
Außerdem kann das Wermutöl das Wachstum von Candida albicans hemmen. Dabei handelt es sich um die häufigste Hefepilzinfektion, die im Mund, im Darm und in der Vagina vorkommt und auch die Haut und andere Schleimhäute befallen kann.

Wermutkraut Öl

Hilfe bei SIBO (Dünndarm-Bakterienüberwucherung) 

Viele Menschen wenden sich natürlichen und alternativen Behandlungsmethoden zu, wenn sie Probleme mit ihrem Magen-Darm-Trakt haben – und das aus gutem Grund. Studien zeigen, dass pflanzliche Mittel wie Wermut-Tee oder Wermutkraut-Kapseln hervorragend gegen eine bakterielle Überbesiedelung des Dünndarms oder SIBO-Symptome helfen können. 

Die heute übliche Behandlung von SIBO beschränkt sich auf orale Antibiotika mit unterschiedlicher Wirksamkeit. Im Jahr 2014 erhielten 104 Patienten mit neu diagnostizierter SIBO im Rahmen einer Studie vier Wochen lang täglich entweder eine hohe Dosis Rifaximin oder eine pflanzliche Therapie. 

Die pflanzlichen Produkte wurden speziell ausgewählt, da sie antimikrobielle Kräuter wie Wermut, Oregano-Öl, Thymian- und Berberin-Extrakte enthielten. Von den Patienten, die die Kräutertherapie erhielten, zeigten 46 % bei Nachuntersuchungen keine Anzeichen von SIBO, verglichen mit 34 % der Rifaximin-Anwender. Zu den Nebenwirkungen, die bei den Rifaximin-Patienten gemeldet wurden, gehörten Anaphylaxie (potenziell lebensbedrohliche allergische Reaktion), Nesselsucht, Durchfall und C.difficile Kolitis. In der Gruppe der Patienten mit pflanzlicher Therapie gab es einen Fall von Durchfall, weitere Nebenwirkungen wurden nicht gemeldet.


Wie wendet man Wermutkraut an? 

Wermutkraut ist als ätherisches Öl, in Form von Kapseln, Tabletten, Tinkturen, Salben und Flüssigextrakten erhältlich. Es kann auch frisch oder getrocknet als Tee oder Aufguss verwendet werden. 

Die beliebteste Art der Anwendung ist die getrocknete Variante, die wenig bis kein Thujon enthält. Um einen Wermut Tee zuzubereiten, folgen Sie diesem Rezept: 

  • Einen halben bis einen Teelöffel getrockneten oder frischen Wermut in einer Tasse mit kochendem Wasser 5-15 Minuten ziehen lassen. 
  • Achten Sie darauf, nicht mehr als einen Teelöffel der Blätter zu verwenden, da diese sehr intensiv und bitter sind. Je länger der Tee zieht, desto stärker wird er, aber auch bitterer. 
  • Für eine optimale Wirkung sollte Wermut Tee ungesüßt getrunken werden. Durch die Zugabe von getrockneter Pfefferminze oder Anis kann die Bitterkeit aber gemildert werden. 
  • Wermut Tee kann besonders hilfreich für die Verdauung sein, vor allem vor schweren Mahlzeiten, die zu Blähungen und Völlegefühl führen können. 


Die Dosierung des Wermut-Tees hängt vom Verwendungszweck ab.

Wermut-Tee Zubereitungen werden in der Regel schluckweise getrunken, da der stark bittere Geschmack ein wichtiger Bestandteil der therapeutischen Wirkung bei Magenbeschwerden ist. Er kann auch als gelegentliches Energiemittel eingenommen werden. 

Bei Darmbeschwerden wie Würmern oder Parasiten wird idealerweise pulverisierter Wermut in Pillenform eingenommen. 


Hinweis: Wermut-Tee oder andere Wermut Produkte sollten nur unter fachkundiger Aufsicht eingenommen werden. Die Einnahme sollte immer in kleinen Dosen nach Anweisung und nicht länger als vier Wochen am Stück erfolgen.

Wermut Tee

Nebenwirkungen, Allergien und Wechselwirkungen

Wermut ist nicht für eine langfristige Einnahme geeignet. Achten Sie darauf, die empfohlene Dosierung nicht zu überschreiten, da ein übermäßiger Konsum hochgiftig sein kann. Wird Wermutkraut länger als vier Wochen oder in höherer Dosis als empfohlen eingenommen, können Übelkeit, Erbrechen, Unruhe, Schlaflosigkeit, Schwindel, Zittern und Krämpfe auftreten. 

Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA stuft Wermut aufgrund der Toxizität des Thujonöls als unsicher für die innere Anwendung ein. Das Kraut gilt jedoch als sicher, wenn es in Mengen, die üblicherweise in Nahrungsmitteln und Getränken enthalten sind, oral eingenommen wird – vorausgesetzt, diese Produkte enthalten kein Thujon. 

Thujonhaltige Produkte wie Absinth können bei oraler Einnahme gefährlich werden. Mögliche Nebenwirkungen von Absinth bzw. von Thujon sind: 

  • Unruhe und Schwindel
  • Schlafstörungen und Albträume
  • Zittern und Krampfanfälle
  • Muskelabbau
  • Nierenversagen
  • Magenkrämpfe und Erbrechen
  • Urinstau
  • Taubheitsgefühl in Armen und Beinen
  • Lähmungserscheinungen

Wermutkraut Absinth
Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte Wermut in keiner Form eingenommen werden.
Wermutkraut wirkt nachweislich abtreibend


Wer allergisch auf das Beifußblättrige Traubenkraut (
Ambrosia) oder andere Pflanzen aus der Familie der Korbblütler reagiert, kann auch auf Wermut eine allergische Reaktion zeigen. 


Personen, die an
Porphyrie leiden (eine Gruppe von Krankheiten, die durch eine Anhäufung von natürlichen Chemikalien verursacht werden, die im Körper Porphyrin produzieren) sollten wissen, dass das im Wermutöl enthaltene Thujon die körpereigene Produktion von Chemikalien (Porphyrine genannt) erhöhen kann. Diese Eigenschaft kann Porphyrie verschlimmern


Epilepsiepatienten oder Personen mit ähnlichen Erkrankungen sollten vor der Einnahme mit Ihrem Arzt Rücksprache halten. Thujon kann
Krampfanfälle auslösen, besonders bei Menschen, die zu epileptischen Anfällen neigen. 


Auch Patienten mit Nierenproblemen sollten die Einnahme von Wermutkraut vermeiden. Das Öl kann zu
Nierenversagen führen.
Von der Verwendung des ätherischen Öls in der Aromatherapie wird grundsätzlich abgeraten, da es eine extrem hohe Menge an Thujon enthält, das nervenschädigend wirkt.

 

Fazit - Wermutkraut für die Gesundheit

Wermut ist eine außergewöhnlich vielseitige Heilpflanze mit belegter Wirkung gegen Parasiten und Malariaerreger. Auch bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, SIBO, Verdauungsstörungen und Appetitlosigkeit kann Wermut hilfreich sein.
Dennoch ist Vorsicht geboten: Vor allem das im ätherischen Öl enthaltene Thujon birgt erhebliche Risiken.


Wenn Sie sich also für die Einnahme von Wermutkraut entscheiden, dann bitte nur unter der Einhaltung der vorgegebenen Dosierungsempfehlung und mit der therapeutischen Begleitung Ihres Arztes!

 

 


Forschungsnachweise

Quellen (in englischer Sprache):

 

Krishna, S., Bustamante, L., Haynes, R. K., & Staines, H. M. (2008). Artemisinins: their growing importance in medicine. Trends in pharmacological sciences29(10), 520–527. https://doi.org/10.1016/j.tips.2008.07.004

Septembre-Malaterre, A., Lalarizo Rakoto, M., Marodon, C., Bedoui, Y., Nakab, J., Simon, E., Hoarau, L., Savriama, S., Strasberg, D., Guiraud, P., Selambarom, J., & Gasque, P. (2020). Artemisia annua, a Traditional Plant Brought to Light. International journal of molecular sciences21(14), 4986. https://doi.org/10.3390/ijms21144986

Zhou, X., Suo, F., Haslinger, K., & Quax, W. J. (2022). Artemisinin-Type Drugs in Tumor Cell Death: Mechanisms, Combination Treatment with Biologics and Nanoparticle Delivery. Pharmaceutics14(2), 395. https://doi.org/10.3390/pharmaceutics14020395

Beshay E. V. N. (2018). Therapeutic efficacy of Artemisia absinthium against Hymenolepis nana: in vitro and in vivo studies in comparison with the anthelmintic praziquantel. Journal of helminthology92(3), 298–308. https://doi.org/10.1017/S0022149X17000529

Waller, P. J., Bernes, G., Thamsborg, S. M., Sukura, A., Richter, S. H., Ingebrigtsen, K., & Höglund, J. (2001). Plants as de-worming agents of livestock in the Nordic countries: historical perspective, popular beliefs and prospects for the futureActa veterinaria Scandinavica42(1), 31–44. https://doi.org/10.1186/1751-0147-42-31

Omer, B., Krebs, S., Omer, H., & Noor, T. O. (2007). Steroid-sparing effect of wormwood (Artemisia absinthium) in Crohn's disease: a double-blind placebo-controlled study. Phytomedicine : international journal of phytotherapy and phytopharmacology14(2-3), 87–95. https://doi.org/10.1016/j.phymed.2007.01.001

Krebs, S., Omer, T. N., & Omer, B. (2010). Wormwood (Artemisia absinthium) suppresses tumour necrosis factor alpha and accelerates healing in patients with Crohn's disease - A controlled clinical trial. Phytomedicine : international journal of phytotherapy and phytopharmacology17(5), 305–309. https://doi.org/10.1016/j.phymed.2009.10.013

Picardo, S., Altuwaijri, M., Devlin, S. M., & Seow, C. H. (2020). Complementary and alternative medications in the management of inflammatory bowel disease. Therapeutic advances in gastroenterology13, 1756284820927550. https://doi.org/10.1177/1756284820927550

Ivanov, M., Gašić, U., Stojković, D., Kostić, M., Mišić, D., & Soković, M. (2021). New Evidence for Artemisia absinthium L. Application in Gastrointestinal Ailments: Ethnopharmacology, Antimicrobial Capacity, Cytotoxicity, and Phenolic Profile. Evidence-based complementary and alternative medicine : eCAM2021, 9961089. https://doi.org/10.1155/2021/9961089

Kordali, S., Cakir, A., Mavi, A., Kilic, H., & Yildirim, A. (2005). Screening of chemical composition and antifungal and antioxidant activities of the essential oils from three Turkish artemisia species. Journal of agricultural and food chemistry53(5), 1408–1416. https://doi.org/10.1021/jf048429n

Juteau, F., Jerkovic, I., Masotti, V., Milos, M., Mastelic, J., Bessière, J. M., & Viano, J. (2003). Composition and antimicrobial activity of the essential oil of Artemisia absinthium from Croatia and France. Planta medica69(2), 158–161. https://doi.org/10.1055/s-2003-37714

Chedid, V., Dhalla, S., Clarke, J. O., Roland, B. C., Dunbar, K. B., Koh, J., Justino, E., Tomakin, E., & Mullin, G. E. (2014). Herbal therapy is equivalent to rifaximin for the treatment of small intestinal bacterial overgrowth. Global advances in health and medicine3(3), 16–24. https://doi.org/10.7453/gahmj.2014.019

Triantafyllidi, A., Xanthos, T., Papalois, A., & Triantafillidis, J. K. (2015). Herbal and plant therapy in patients with inflammatory bowel disease. Annals of gastroenterology28(2), 210–220.