Die verborgenen Nachteile von Weizen. Vitaler durch bewussten Verzicht?

Die verborgenen Nachteile von Weizen. Vitaler durch bewussten Verzicht?

11 Min. Lesezeit Aktualisiert am 29. September 2026
Das Wichtigste in Kürze
Eine weizenfreie Ernährung ist bei Zöliakie und Weizenallergie notwendig; wer sich ohne Weizen besser fühlt, kann ebenfalls dabei bleiben. Wichtig ist die Reihenfolge: Der Test auf Zöliakie gehört vor die Umstellung, denn unter glutenfreier Kost ist er nicht mehr zuverlässig (Leonard et al., 2017). Wer Weizen weglässt, ersetzt ihn am besten durch Vollkorn aus anderen Getreiden, Hülsenfrüchte und Gemüse, weil glutenfreie Kost oft zu wenig Ballaststoffe, Folsäure, Eisen, Zink und Magnesium liefert (Vici et al., 2016).

Weizen ist seit Jahrtausenden ein Grundnahrungsmittel. Doch immer mehr Menschen entscheiden sich bewusst für einen Weizen-Verzicht. Manche müssen es wegen einer Zöliakie oder Allergie, andere erhoffen sich weniger Blähungen, mehr Energie oder ein paar Kilo weniger. Warum? Und wie kann ein mögliches Nährstoffdefizit ausgeglichen werden?

Weizenallergie, Zöliakie oder Glutensensitivität: die Unterschiede

Hinter Beschwerden nach Brot, Nudeln oder Gebäck können drei verschiedene Dinge stecken. Die Beschwerden ähneln sich oft, verlangen aber einen unterschiedlichen Umgang mit Weizen (Størdal & Kurppa, 2025).

  • Zöliakie
    Eine Autoimmunerkrankung: Gluten aus Weizen, Roggen und Gerste löst eine Entzündung der Dünndarmschleimhaut aus. Sie ist erblich mitbedingt (Genmerkmale HLA-DQ2 und HLA-DQ8) und lässt sich über Antikörper im Blut nachweisen (Leonard et al., 2017). In Europa ist etwa jeder 125. Mensch betroffen (0,8 % mit Gewebeprobe bestätigt) (Singh et al., 2018). Wer Zöliakie hat, muss Gluten lebenslang streng meiden.
  • Weizenallergie
    Eine Allergie gegen Eiweiße im Weizen. Die Reaktion kommt meist schnell und kann bis zu einem allergischen Schock reichen; sie tritt häufiger bei Kindern auf. Nachgewiesen wird sie über die Krankengeschichte, spezifische IgE-Antikörper und einen Provokationstest, behandelt durch den Verzicht auf Weizen (Cianferoni, 2016). Die meisten Kinder wachsen bis zur Jugend aus der Allergie heraus (Størdal & Kurppa, 2025).
  • Nicht-Zöliakie-Gluten- bzw. Weizensensitivität
    Beschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen oder Müdigkeit nach Weizen, ohne dass eine Zöliakie oder Allergie vorliegt, und eine deutliche Besserung ohne Weizen. Einen Labortest dafür gibt es bisher nicht (Leonard et al., 2017). Die Beschwerden sind echt, doch der Auslöser ist oft nicht das Gluten selbst: In zehn Doppelblindstudien zeigten nur 38 von 231 Menschen mit vermuteter Glutensensitivität (16 %) Beschwerden, die eindeutig auf Gluten zurückgingen (Molina-Infante & Carroccio, 2017). In einer Studie mit 59 Betroffenen lösten eher Fruktane Blähungen aus, schwer verdauliche Kohlenhydrate, die ebenfalls im Weizen stecken (Skodje et al., 2018). Diese Kohlenhydrate spielen auch beim Reizdarm eine Rolle.

Erst testen, dann umstellen: Anhand der Beschwerden lassen sich Zöliakie und Glutensensitivität nicht unterscheiden. Der Test auf Zöliakie ist aber nur aussagekräftig, solange noch glutenhaltig gegessen wird (Leonard et al., 2017). Wer eine Unverträglichkeit vermutet, lässt deshalb zuerst in einer ärztlichen Praxis auf Zöliakie testen und stellt erst danach die Ernährung um. Das gilt besonders bei Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto, denn Zöliakie tritt zusammen mit anderen Autoimmunerkrankungen häufiger auf (Størdal & Kurppa, 2025).

Wer dauerhaft glutenfrei isst, nimmt oft zu wenig Magnesium, Zink, Eisen und Calcium auf (Vici et al., 2016). Magnesium, Zink, Selen und Calcium gibt es im Mineralstoff Komplett Paket zusammen, als vier einzelne Präparate.

Mineralstoff Komplett Paket von Herbano mit Magnesium Komplex, Zink Super Plus, Selen und Sango KoralleZum Mineralstoff Komplett Paket  ➜
Magnesium Komplex, Zink Super Plus, Selen und Sango Koralle

Was hinter den Gründen für einen Weizen-Verzicht steckt

  • Moderne Weizenarten
    Oft heißt es, moderner Weizen enthalte durch die Züchtung mehr Gluten. Eine Auswertung US-amerikanischer Daten aus dem 20. und 21. Jahrhundert fand dafür keinen Beleg; als mögliche Gründe für mehr Beschwerden werden eher der höhere Verbrauch an Weizenmehl und zugesetztes Weizengluten in verarbeiteten Lebensmitteln diskutiert (Kasarda, 2013).
  • Verarbeitung & Zusatzstoffe
    Viele Weizenprodukte durchlaufen einen intensiven Verarbeitungsprozess. Beim Ausmahlen zu Weißmehl werden Randschichten und Keimling entfernt und damit ein großer Teil der Ballaststoffe und Vitamine. Fertigbackwaren und Fertiggerichte enthalten zudem oft viel Zucker, Fett und Zusatzstoffe.
  • Gluten
    Bestimmte Bruchstücke des Weizeneiweißes Gliadin werden im Darm nur langsam und unvollständig abgebaut. Bei Menschen mit Zöliakie treiben sie die Entzündung der Darmschleimhaut an (Chirdo et al., 2021). Gluten kann auch ohne Zöliakie Beschwerden wie Blähungen, Kopfschmerzen und Müdigkeit auslösen, oft stecken dahinter aber andere Bestandteile des Weizens (siehe oben).
  • Entzündungsreaktionen
    Dass Gluten Entzündungen im Darm auslöst, ist bei Zöliakie gut belegt (Chirdo et al., 2021). Bei 13 gesunden Ausdauersportlern veränderte eine Woche ohne Gluten die Entzündungswerte im Blut dagegen nicht (Lis et al., 2015). Wer auf eine entzündungsarme Ernährung achtet, kann zusätzlich auf Omega-3-Fettsäuren setzen: EPA ist an der Bildung von Botenstoffen beteiligt, die Entzündungsprozesse regulieren.
  • Hoher glykämischer Index
    Viele weizenbasierte Produkte aus Weißmehl führen zu einem schnellen Blutzuckeranstieg. Glutenfreie Ersatzprodukte aus Stärke und Auszugsmehlen tun das allerdings oft genauso (Vici et al., 2016). Ob eine glutenfreie Ernährung Diabetes vorbeugt, ist beim Menschen noch nicht in Studien geprüft (Haupt-Jorgensen et al., 2018). Für den Blutzucker zählt vor allem, Weißmehl durch Vollkorn, Hülsenfrüchte und Gemüse zu ersetzen.

 



Auf Weizen verzichten

Natürliche Produkte zur Unterstützung bei Verzicht auf Weizen

Was kann man ohne Weizen essen?

Weizenfrei heißt nicht automatisch glutenfrei: Roggen, Gerste und Hafer enthalten keinen Weizen, aber Gluten beziehungsweise glutenähnliches Eiweiß. Bei einer Weizenallergie wird Weizen gemieden, bei Zöliakie muss die Ernährung vollständig glutenfrei sein.

Getreide und Körner ohne Weizen:

  • glutenfrei: Reis, Mais, Hirse, Buchweizen, Quinoa, Amaranth
  • weizenfrei, aber glutenhaltig: Roggen, Gerste; Hafer ist nur dann glutenfrei, wenn er als glutenfrei gekennzeichnet ist
  • außerdem: Kartoffeln, Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen und Kichererbsen, Nüsse, Samen, Gemüse, Obst, Fisch, Fleisch, Eier und Milchprodukte

Das ist ebenfalls Weizen: Dinkel, Grünkern (unreif geernteter Dinkel), Emmer, Einkorn und Khorasan-Weizen sind Weizenarten. Auch Hartweizengrieß, Bulgur, Couscous und Seitan bestehen aus Weizen.

Versteckter Weizen: Weizen steckt häufig in Paniermehl, mit Mehl gebundenen Soßen und Suppen, Fertiggerichten, Wurstwaren, Süßwaren, Weizenbier und in Sojasauce, die klassisch mit Weizen gebraut wird.

Etiketten lesen: In der EU müssen glutenhaltige Getreide im Zutatenverzeichnis hervorgehoben werden, ausdrücklich auch Weizenarten wie Dinkel und Khorasan-Weizen (Verordnung (EU) Nr. 1169/2011). Die Angabe „glutenfrei" ist erlaubt, wenn ein Lebensmittel höchstens 20 mg Gluten pro Kilogramm enthält (Durchführungsverordnung (EU) Nr. 828/2014). Solche Produkte können dennoch speziell aufbereitete Weizenstärke enthalten. Bei Zöliakie ist das in Ordnung, bei einer Weizenallergie lohnt ein zweiter Blick auf die Zutatenliste.

Mehle statt Weizen: Zum Backen und Kochen eignen sich Roggen-, Buchweizen-, Hirse-, Reis-, Mais-, Kichererbsen-, Hafer- und Mandelmehl. Glutenfreie Mehle kleben weniger; ein Bindemittel wie Ei oder Flohsamenschalen hält Teig und Brot zusammen.

Wie lassen sich mögliche Nährstoffdefizite bei Weizen-Verzicht ausgleichen?

Beim Verzicht auf Weizen sollte man darauf achten, wichtige Nährstoffe, die man durch weizenhaltige Produkte zu sich nimmt, anderweitig zu erhalten. In manchen Fällen kann dies durch eine ausgewogene Ernährung erreicht werden. In anderen Fällen kann es sinnvoll sein, bestimmte Nahrungsergänzungsmittel zu verwenden. Besonders Patienten, die an Zöliakie leiden und auf Weizen bzw. Gluten in ihrer Ernährung verzichten müssen, weisen häufig eine Unterversorgung an diversen B-Vitaminen auf. In einer Studie zeigte die Hälfte der Erwachsenen mit Zöliakie nach 8 bis 12 Jahren glutenfreier Ernährung Zeichen einer schlechten Vitaminversorgung; Folsäure war bei 37 % zu niedrig, Vitamin B6 bei 20 % (Hallert et al., 2002).

Denn unverarbeiteter Weizen ist besonders reich an verschiedenen B-Vitaminen, wie B1, B2, B3, B5, B6, B7 (Biotin) und B9 (Folsäure). Diese B-Vitamine spielen eine Schlüsselrolle in der Energieproduktion und bei anderen Stoffwechselprozessen im Körper. Unsere Vitamin B-Komplex Kapseln von Herbano enthalten alle 8 der wichtigen B-Vitamine und sorgen somit für eine ganzheitliche Rundum-Versorgung.

Des Weiteren weist das Getreide auch einen hohen Gehalt an Ballaststoffen, Eisen, Zink und Magnesium auf. Eine Übersichtsarbeit fand bei glutenfreier Ernährung genau hier Lücken: zu wenig Ballaststoffe, Vitamin D, Vitamin B12 und Folsäure sowie Eisen, Zink, Magnesium und Calcium (Vici et al., 2016). Gute Quellen ohne Weizen sind Hülsenfrüchte, Hirse, Buchweizen, Haferflocken, Nüsse und Samen; mehr dazu in den Ratgebern zu magnesiumreichen Lebensmitteln und Lebensmitteln mit Zink.

Passende Produkte

Für eine gezielte Ergänzung der Mineralstoffe, die im Vollkornweizen stecken, bündelt das Mineralstoff Komplett Paket Magnesium Komplex, Zink Super Plus, Selen und Sango Koralle mit Calcium und Magnesium.

Mineralstoff Komplett Paket von Herbano mit Magnesium Komplex, Zink Super Plus, Selen und Sango KoralleZum Mineralstoff Komplett Paket  ➜
Magnesium Komplex, Zink Super Plus, Selen und Sango Koralle

Hilft der Verzicht auf Weizen beim Abnehmen?

Dass der Verzicht auf Weizen oder Gluten allein beim Abnehmen hilft, ist nicht belegt. Bei Menschen mit Zöliakie war eine glutenfreie Ernährung in einer Auswertung von 10 Studien mit 2.450 Betroffenen bei manchen sogar mit einem höheren Körpergewicht verbunden; glutenfreie Kost enthält oft mehr Zucker und Fett (Peleg et al., 2024). Entscheidend ist also, womit Weizen ersetzt wird: Wer Weißmehlgebäck, Kuchen und Snacks weglässt und stattdessen Gemüse, Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Vollkorn aus Hafer, Hirse oder Buchweizen isst, spart Kalorien und wird länger satt. Glutenfreie Kekse, Brote und Nudeln aus dem Regal sind dagegen kein Schlankmacher.

Wichtiger Hinweis

Dieser Ratgeber dient nur zur Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.

Die Inhalte der Herbano Gesundheitsredaktion werden sorgfältig recherchiert und basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Studien.

Inhalt mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und von der Herbano Redaktion bearbeitet.

Häufige Fragen

Bei einer Weizenallergie oder -sensitivität eignen sich reines Roggenbrot, Roggenvollkornbrot und Brote aus Buchweizen, Hirse oder Hafer. Viele Roggenmischbrote und alle Dinkelbrote enthalten Weizen, deshalb lohnt der Blick auf die Zutatenliste. Bei Zöliakie kommt nur als glutenfrei gekennzeichnetes Brot in Frage.

Nein. Dinkel ist eine Weizenart und enthält Gluten, ebenso Grünkern, Emmer, Einkorn und Khorasan-Weizen. Wer weizenfrei isst, meidet deshalb auch diese Getreide.

Nein. Roggen und Gerste sind weizenfrei, enthalten aber Gluten. Umgekehrt dürfen als glutenfrei gekennzeichnete Produkte speziell aufbereitete Weizenstärke enthalten. Bei Zöliakie zählt „glutenfrei", bei einer Weizenallergie „weizenfrei".

Bei Zöliakie ist die glutenfreie Ernährung die Behandlung: Die Entzündung im Dünndarm geht zurück und viele Beschwerden bessern sich. Bei gesunden Ausdauersportlern änderte eine Woche ohne Gluten weder Verdauungsbeschwerden noch Wohlbefinden oder Entzündungswerte. Wer auf Gluten verzichtet, achtet am besten auf genug Ballaststoffe, B-Vitamine und Mineralstoffe aus anderen Lebensmitteln.

Roggen-, Buchweizen-, Hirse-, Reis-, Mais-, Kichererbsen-, Hafer- und Mandelmehl ersetzen Weizenmehl gut. Glutenfreie Mehle brauchen beim Backen ein Bindemittel wie Ei oder Flohsamenschalen. Dinkelmehl ist keine Alternative, weil Dinkel selbst eine Weizenart ist.

  1. [1]
    Hallert, H., Grant, C., Grehn, S., Grännö, C., Hultén, S., Midhagen, G., Ström, M., Svensson, H., Valdimarsson, T. (2002, July) Evidence of poor vitamin status in coeliac patients on a gluten-free diet for 10 years. Alimentary Pharmacology and Therapeutics, 16(7):1333-9, doi: 10.1046/j.1365-2036.2002.01283.x. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/12144584/
  2. [2]
    Batifoulier, F., Verny, M.-A., Chanliaud, E., Rémésy, C., Demigné, C. (2006, August) Variability of B vitamin concentrations in wheat grain, milling fractions and bread products. European Journal of Agronomy, Volume 25, Issue 2, Pages 163 - 169, 1161-0301, doi.org/10.1016/j.eja.2006.04.009. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S1161030106000475
  3. [3]
    Haupt-Jorgensen, M., Holm, L.J., Josefsen, K., Buschard, K. (2018, November) Possible Prevention of Diabetes with a Gluten-Free Diet. Nutrients, 10(11):1746, doi: 10.3390/nu10111746. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30428550/
  4. [4]
    Chirdo, F.G., Auricchio, S., Troncone, R., Barone, M.V. (2021) The gliadin p31-43 peptide: Inducer of multiple proinflammatory effects. International Review of Cell and Molecular Biology, 2021;358:165-205. doi: 10.1016/bs.ircmb.2020.10.003. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33707054/
  5. [5]
    Palmieri, B., Vadala, M., Laurino, C. (2019, June) Gluten-free diet in non-celiac patients: beliefs, truths, advantages and disadvantages. Minerva Gastroenterologica e Dietologica, 65(2):153-162. doi: 10.23736/S1121-421X.18.02519-9. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30545212/
  6. [6]
    Leonard, M.M., Sapone, A., Catassi, C., Fasano, A. (2017, August) Celiac Disease and Nonceliac Gluten Sensitivity: A Review. JAMA, 318(7):647-656. doi: 10.1001/jama.2017.9730. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28810029/
  7. [7]
    Størdal, K. & Kurppa, K. (2025) Celiac disease, non-celiac wheat sensitivity, wheat allergy – clinical and diagnostic aspects. Seminars in Immunology, 77, 101930. doi: 10.1016/j.smim.2025.101930. https://doi.org/10.1016/j.smim.2025.101930
  8. [8]
    Singh, P., Arora, A., Strand, T. A., Leffler, D. A., Catassi, C., Green, P. H., Kelly, C. P., Ahuja, V. & Makharia, G. K. (2018) Global prevalence of celiac disease: systematic review and meta-analysis. Clinical Gastroenterology and Hepatology, 16(6), 823–836.e2. doi: 10.1016/j.cgh.2017.06.037. https://doi.org/10.1016/j.cgh.2017.06.037
  9. [9]
    Cianferoni, A. (2016) Wheat allergy: diagnosis and management. Journal of Asthma and Allergy, 9, 13–25. doi: 10.2147/JAA.S81550. https://doi.org/10.2147/JAA.S81550
  10. [10]
    Molina-Infante, J. & Carroccio, A. (2017) Suspected nonceliac gluten sensitivity confirmed in few patients after gluten challenge in double-blind, placebo-controlled trials. Clinical Gastroenterology and Hepatology, 15(3), 339–348. doi: 10.1016/j.cgh.2016.08.007. https://doi.org/10.1016/j.cgh.2016.08.007
  11. [11]
    Skodje, G. I., Sarna, V. K., Minelle, I. H., Rolfsen, K. L., Muir, J. G., Gibson, P. R., Veierød, M. B., Henriksen, C. & Lundin, K. E. A. (2018) Fructan, rather than gluten, induces symptoms in patients with self-reported non-celiac gluten sensitivity. Gastroenterology, 154(3), 529–539.e2. doi: 10.1053/j.gastro.2017.10.040. https://doi.org/10.1053/j.gastro.2017.10.040
  12. [12]
    Kasarda, D. D. (2013) Can an increase in celiac disease be attributed to an increase in the gluten content of wheat as a consequence of wheat breeding?. Journal of Agricultural and Food Chemistry, 61(6), 1155–1159. doi: 10.1021/jf305122s. https://doi.org/10.1021/jf305122s
  13. [13]
    Lis, D., Stellingwerff, T., Kitic, C. M., Ahuja, K. D. & Fell, J. (2015) No effects of a short-term gluten-free diet on performance in nonceliac athletes. Medicine and Science in Sports and Exercise, 47(12), 2563–2570. doi: 10.1249/MSS.0000000000000699. https://doi.org/10.1249/MSS.0000000000000699
  14. [14]
    Vici, G., Belli, L., Biondi, M. & Polzonetti, V. (2016) Gluten free diet and nutrient deficiencies: a review. Clinical Nutrition, 35(6), 1236–1241. doi: 10.1016/j.clnu.2016.05.002. https://doi.org/10.1016/j.clnu.2016.05.002
  15. [15]
    Peleg, N., Niv, Y., Dickman, R., Boltin, D., Krauthammer, A., Herman-Edelstein, M., Issa, N., Ollech, J. E., Konikoff, T. & Gingold-Belfer, R. (2024) The effects of gluten-free diet on body mass indexes in adults with celiac disease: a systematic review and meta-analysis of observational studies. Journal of Clinical Gastroenterology, 58(10), 989–997. doi: 10.1097/MCG.0000000000001998. https://doi.org/10.1097/MCG.0000000000001998
  16. [16]
    European Parliament and Council of the European Union (2011) Regulation (EU) No 1169/2011 on the provision of food information to consumers, Annex II. Official Journal of the European Union, L 304, 18–63. https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2011/1169/oj
  17. [17]
    European Commission (2014) Commission Implementing Regulation (EU) No 828/2014 on the requirements for the provision of information to consumers on the absence or reduced presence of gluten in food. Official Journal of the European Union, L 228, 5–8. https://eur-lex.europa.eu/eli/reg_impl/2014/828/oj

Kommentare

Kommentar(e)
herbano-cms-block-one
herbano-cms-block-two