Was tun bei Sonnenallergie? 5 Tipps für einen unbeschwerten Urlaub

Veröffentlicht am: Juli 12, 2021

Am 21. Juni ist offizieller Sommerbeginn und zugleich Tag des Sonnenschutzes. Warum ist dieser Tag so bedeutend? Weil zu viel Sonne die Haut verbrennt, die Bildung freier Radikale fördert und Entzündungen entstehen lässt. 

Deshalb lohnt es sich, sich noch mal bewusst zu machen, wie wichtig ein ausreichender Sonnenschutz wirklich ist.

Achtung (Sonnen-)Strahlung!

Millionen Deutsche, Schweizer und Österreicher haben ihren Urlaub bereits gebucht. Was viele von ihnen jetzt schon wissen: Eine Sonnenallergie wird meist mit eingepackt und entpuppt sich als übler Begleiter. Die ungewohnt starken UV-Strahlen können dafür sorgen, dass der Ausflug in die Sonne in den ersten Tagen zur Qual wird. Menschen mit empfindlicher Haut reagieren auf die hohe UV-Strahlung oft mit unerwünschten Symptomen. 

Die Hautgesundheit sollte nicht dem Zufall überlassen werden, eine entsprechende Vorbereitung ist empfehlenswert!

 Etwa 10 - 20 % aller Menschen in unseren Breitengraden trifft eine Sonnenallergie!

➤ Eine Sonnenallergie trifft Frauen häufiger als Männer!

Wie entsteht eine Sonnenallergie?

Wissenschaftlich ist es zwar keine richtige Allergie, jedoch erinnern die Symptome stark daran. Die Haut ist überfordert und schüttet Histamin (ein körpereigener Botenstoff, der bei Allergien eine Rolle spielt) aus. Und genau dieses Hormon sorgt für Entzündungen. Zudem bilden sich in der Haut durch die starken UV-Strahlen mehr freie Radikale (aggressive Teilchen, die Zellen schädigen können), bei welchen der Körper irgendwann Schwierigkeiten hat, diese selbstständig zu bekämpfen. 

Das Ergebnis? Die Haut reagiert mit Hautreizungen, Rötungen, Juckreiz und Pusteln.

Alltagsszene mit Bezug zu "de sonnenallergie"

Wichtig: Ist die Sonnenallergie da, muss die Sonne konsequent gemieden werden! Die betroffenen Stellen sollten gekühlt und feuchtigkeitsspendende Lotions verwendet werden.

 Eine Sonnenallergie trifft Frauen häufiger als Männer!

 

 

So lässt sich einer Sonnenallergie vorbeugen

1. Eingewöhnung: Die Haut sollte jetzt Schritt für Schritt an die Sonne gewöhnt werden. Das aktuelle Wetter eignet sich hervorragend dafür

Vorher-Nachher-Illustration der betroffenen Region bei "de sonnenallergie"

2. Nicht zu lange: Zu lange Aufenthalte in der Sonne sind zu meiden

3. Zusatzstoffe meiden: Auf Kosmetikartikel mit vielen Zusatzstoffen sollte verzichtet werden, da diese sich in Kombination mit UV-Strahlen negativ auf die Haut auswirken können

4. Sonnenschutz: Sonnenschutzmittel sind empfehlenswert, wobei gleichzeitig auch der Eigenschutz genutzt und Vitamin D getankt werden sollte

5. Richtige Nährstoffe: Eine Unterstützung des Körpers mit den richtigen Nährstoffen ist sinnvoll

Alltagsszene zum Thema „"de sonnenallergie""
  • Laut Aussage von Hautärzten kann Calcium in Kombination mit Vitamin D vor einer Sonnenallergie schützen.
  • Calcium hilft dabei, das Histamin zu blockieren und so die Symptome zu lindern.
  • Einnahme am besten 2-4 Wochen vor dem Urlaub

Astaxanthin im Kampf gegen freie Radikale

Gilt als eines der stärksten Antioxidantien (Stoffe, die Zellen vor Angriffen schützen). Kraftvoller Radikalfänger. Das Antioxidans verbessert die Schutzsysteme der Haut vor schädlichen, freien Radikalen.  Einnahme am besten 2-4 Wochen vor dem Urlaub.

 

 Vor allem nach längerer Sonnenabstinenz und bei hoher UV-Strahlung besteht ein erhöhtes Risiko!

Bewegung im Alltag zum Thema „"de sonnenallergie""

Fazit

Wer in den Urlaub fährt, will ihn in vollen Zügen genießen. Da hat eine lästige und schmerzhafte Sonnenallergie absolut keinen Platz. Eine frühzeitige Vorbereitung der Haut ist deshalb empfehlenswert, damit keine bösen Überraschungen entstehen.

Quellen (in englischer Sprache):

Yuan, J. P., Peng, J., Yin, K., & Wang, J. H. (2011). Potential health-promoting effects of astaxanthin: a high-value carotenoid mostly from microalgaeMolecular nutrition & food research55(1), 150-165. Https://doi.org/10.1002/mnfr.201000414

Davinelli, S., Nielsen, M. E., & Scapagnini, G. (2018). Astaxanthin in Skin Health, Repair, and Disease: A Comprehensive ReviewNutrients10(4), 522. Https://doi.org/10.3390/nu10040522

Tominaga, K., Hongo, N., Fujishita, M., Takahashi, Y., & Adachi, Y. (2017). Protective effects of astaxanthin on skin deteriorationJournal of clinical biochemistry and nutrition61(1), 33-39. Https://doi.org/10.3164/jcbn.17-35

Stahl, W., Heinrich, U., Jungmann, H., Sies, H., & Tronnier, H. (2000). Carotenoids and carotenoids plus vitamin E protect against ultraviolet light-induced erythema in humansThe American journal of clinical nutrition71(3), 795-798. Https://doi.org/10.1093/ajcn/71.3.795

Dieser Artikel basiert auf internationalen klinischen Leitlinien und peer-reviewed Studien in Phytotherapie und Ernährung. Für die detaillierte Bibliografie zu das in diesem Artikel behandelte Thema, kontaktiere die Redaktion Herbano.

Offizielle Leitlinien: Robert Koch-Institut (RKI), UV-Strahlung und Hautgesundheit. (abgerufen 2026)

Offizielle Leitlinien: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), UV-Schutz und Hautreaktionen. (abgerufen 2026)

Wichtiger Hinweis

Dieser Ratgeber dient nur zur Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.

Die Inhalte der Herbano Gesundheitsredaktion werden sorgfältig recherchiert und basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Studien.

Inhalt mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und von der Herbano Redaktion bearbeitet.