Basis-Nährstoffe
Omega-3-Fettsäuren
Aminosäuren
Mineralstoffe
Vitamine
Vitamin Kapseln
Flüssige Vitamine
Vitamin Komplex
Pflanzenstoffe & Superfoods
Antioxidantien
Pflanzenstoffe
Superfoods
Vitalpilze
Funktionelle Nährstoffe
Enzyme & Ballaststoffe
Melatonin
Probiotika
Gelenkschmerzen & Steifheit
Gelenke
Knochen
Muskeln
Abnehmen & Stoffwechsel
Abnehmen
Stoffwechsel
Entwässerung
Gehirn & Psyche
Gedächtnis & Konzentration
Stress & Erschöpfung
Stimmung
Ein - & Durchschlafprobleme
Energie
Schlafstörungen & Jetlag
Eisenmangel
Herzgesundheit
Venen & Durchblutung
Herzschutz
Blutdruck
Cholesterin
Frauengesundheit
Schwangerschaft & Stillzeit
Fruchtbarkeit
Hormonhaushalt
PMS
Libido
Wechseljahre
Wiederkehrende Blasenentzündung
Männergesundheit
Erektionsstörungen & Libido
Prostata
Magen & Darm
Reinigung & Aufbau
Verdauung
Blähbauch
Sodbrennen
Hämorrhoiden
Parasiten
Schönheit
Haut
Haare
Bindegewebe
Lebergesundheit
Entgiftung & Detox
Leberschutz
Häufige Infekte & schwaches Immunsystem
Immunsystem stärken
Allergie
Blutzucker & Diabetes
Augen & Sehkraft
Entzündungen
Histaminintoleranz
Schmerzen
Anti-Aging & Zellgesundheit
Säure-Basen-Haushalt
Vorteilspakete
Medizinische Tests
Card Value:
Menge
Versand:
Rabatt:
Sie sparen:
Freunde-werben-Freunde Gutschein:
Gesamtsumme:
Gratis Versand ab CHF 109,90
Leidet unser Darm, leidet unser Gehirn – darauf deuten immer mehr Studien zum Thema Darmgesundheit und Psyche hin. Ausschlaggebend ist dabei die Arbeit unserer Darmflora – genauer gesagt – die Tätigkeit unserer nützlichen und unermüdlichen Darmbewohner. Genau deshalb haben irische Forscher im Jahr 2013 einen neuen Begriff für bestimmte Probiotika geprägt – Psychobiotika (Dinan et al., 2013).
Wie der Name bereits vermuten lässt, geht es dabei um Probiotika für die Psyche. Diese lebenden Organismen – vor allem Bifido- und Lactobacillusstämme – sollen, wenn sie in ausreichender Menge aufgenommen werden, Menschen mit psychischen Erkrankungen einen gesundheitlichen Nutzen bringen (Dinan et al., 2013). Heute zählen Forschende auch Präbiotika dazu, also Ballaststoffe, die nützliche Darmbakterien ernähren (Heidarzadeh-Rad et al., 2020). Insbesondere bei angst- und stressbedingten sowie depressiven Störungen haben Psychobiotika das Potenzial, eine bestehende Behandlung zu ergänzen. Neben Tierversuchen gibt es inzwischen auch placebokontrollierte Studien am Menschen.
Vielleicht ist der Satz schon bekannt: „In unserem Bauch befindet sich ein zweites Gehirn.“ Damit meinen Wissenschaftler den Darm, da er ein hochkomplexes Nervensystem besitzt, das ähnlich wie unser Gehirn aufgebaut ist. Es steuert die Verdauung weitgehend selbstständig. Der Darm enthält zudem viele nützliche Darmbakterien, die ihm dabei helfen, die Nahrung aufzuschlüsseln, das Immunsystem zu stärken und neuroaktive Substanzen wie die beruhigende Gamma-Aminobuttersäure (GABA) sowie das Glückshormon Serotonin zu produzieren (Dinan et al., 2013).
Etwa 95 % des Serotonins im Körper finden sich im Darm (Banskota et al., 2019). Dieses Serotonin wirkt aber vor allem vor Ort auf die Darmbewegung und im Blut auf die Blutplättchen (Yano et al., 2015). Ins Gehirn gelangt es kaum, weil es die Blut-Hirn-Schranke nicht ohne Weiteres überwinden kann (Jones et al., 2020).
Die Verbindung zum Gehirn läuft deshalb über andere Wege der sogenannten Darm-Hirn-Achse: über den Vagusnerv, das Rückenmark und Hormonsysteme wie die Stressachse. Manche Psychobiotika wirken zudem entzündungshemmend und können die Aktivität der Stressachse dämpfen (Dinan et al., 2013). So können Darmbakterien unsere Psyche beeinflussen – positiv wie auch negativ. Mehr dazu im Ratgeber Darm-Hirn-Achse.
Bei einem Reizdarm kommen Bauchbeschwerden und eine gedrückte Stimmung häufig zusammen. Das Reizdarm Reset-Paket kombiniert dafür Probiotika mit lebenden Milchsäurebakterien, Akazienfaser als gut verträglichen Ballaststoff und L-Glutamin für die Darmschleimhaut.
In den letzten Jahren wurden bereits einige Studien zu diesem Thema durchgeführt und die Wichtigkeit der Berücksichtigung des Mikrobioms (Darmflora) bei der Behandlung neuropsychiatrischer Störungen entdeckt. Psychobiotische Präparate gelten seither als vielversprechende Unterstützung bei Depressionen – als Ergänzung zur ärztlichen oder psychotherapeutischen Behandlung, nicht als Ersatz dafür.
Weitere natürliche Produkte für eine gesunde Darmflora Ansehen
Probiotika in verschiedenen Formen Ansehen
Einzelne Studien sagen wenig, entscheidend ist die Gesamtschau. Eine Meta-Analyse von 2025 wertete 23 randomisierte Studien mit 1.401 Patientinnen und Patienten aus, bei denen eine Depression oder Angststörung ärztlich festgestellt war. Probiotika senkten depressive Beschwerden deutlich und Angstbeschwerden moderat. Die Ergebnisse der einzelnen Studien schwankten stark, je nach Studiendauer und Zusammensetzung der Präparate. Die Autoren sehen Probiotika als vielversprechende Ergänzung zur medikamentösen Behandlung (Asad et al., 2025).
Eine frühere Meta-Analyse mit 34 Studien fand bei Menschen mit einer Erkrankung deutlichere Effekte auf die Stimmung als in der Allgemeinbevölkerung (Liu et al., 2019). Wie Probiotika als Ergänzung wirken können, zeigt eine Londoner Studie: 49 Erwachsene mit Depression, denen ihr Antidepressivum nicht ausreichend half, nahmen 8 Wochen lang zusätzlich ein Probiotikum aus mehreren Stämmen oder ein Placebo. In der Probiotika-Gruppe besserten sich depressive Beschwerden und Angst stärker, schwere Nebenwirkungen traten nicht auf (Nikolova et al., 2023).
Wichtig: Psychobiotika ersetzen keine Behandlung einer Depression. Antidepressiva nie eigenmächtig absetzen oder verringern, sondern jede Änderung mit der behandelnden Ärztin oder dem Arzt besprechen. Wer Suizidgedanken hat, bekommt sofort und kostenlos Hilfe: Telefonseelsorge Deutschland 0800 111 0 111, Telefonseelsorge Österreich 142, Die Dargebotene Hand in der Schweiz 143, im Notfall 112.
Die meisten Studien nutzen Bifidobakterien und Laktobazillen. Die Ergebnisse gelten zunächst für die jeweils untersuchte Kombination. Am häufigsten untersucht sind:
Wer Darm und Stimmung gemeinsam unterstützen möchte, findet im Reizdarm Reset-Paket Probiotika mit lebenden Milchsäurebakterien, dazu Akazienfaser und L-Glutamin für einen empfindlichen Darm.
In den Studien nahmen die Teilnehmenden die Präparate täglich über 30 Tage bis 8 Wochen ein (Messaoudi et al., 2011; Kazemi et al., 2019). In der Londoner Studie waren erste Unterschiede zu Placebo nach 4 Wochen messbar (Nikolova et al., 2023). Sinnvoll ist daher eine regelmäßige Einnahme über mindestens einige Wochen. Wie sich die Darmflora dauerhaft stärken lässt, zeigt der Ratgeber Darmflora aufbauen.
Probiotika gelten in der Regel als gut verträglich. In den ersten Tagen können vermehrte Gasbildung, vorübergehende Blähungen oder selten weicher Stuhl auftreten, die meist rasch abklingen. Menschen mit stark geschwächtem Immunsystem sprechen die Einnahme vorher mit ihrem Arzt ab.
Unser Probiotika Forte Plus enthält 13 wertvolle lebensfähige Milchsäurekulturen aus Bifido- und Lactobacillusstämmen. Darunter sind Bifidobacterium longum und Bifidobacterium infantis, zwei Arten, die in der Psychobiotika-Forschung häufig untersucht werden. Zusätzlich enthält es Bio-Inulin aus der Chicorée-Wurzel als Präbiotikum, das den nützlichen Darmbakterien direkt als Nahrung zur Verfügung steht und ihr Überleben bis in den Dickdarm unterstützt. So hilft die Rezeptur, ein gesundes Mikrobiom zu unterstützen.
Wichtiger Hinweis
Dieser Ratgeber dient nur zur Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.
Die Inhalte der Herbano Gesundheitsredaktion werden sorgfältig recherchiert und basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Studien.
Inhalt mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und von der Herbano Redaktion bearbeitet.
Bei Menschen mit Depression sind vor allem Butyrat bildende Bakterien seltener, etwa Coprococcus und Faecalibacterium, dazu Dialister. Das zeigte sich auch dann, wenn die Einnahme von Antidepressiva berücksichtigt wurde. Butyrat ist eine kurzkettige Fettsäure, die Entzündungen im Darm dämpft.
In einer Auswertung von 23 Studien senkten Probiotika depressive Beschwerden bei Menschen mit diagnostizierter Depression deutlich. Am besten untersucht sind sie als Ergänzung zur bestehenden Behandlung. Antidepressiva sollten dafür nie eigenmächtig abgesetzt werden.
Die Studien zeigen einen moderaten Effekt: Probiotika senkten Angstbeschwerden bei Menschen mit ärztlich festgestellter Angst oder Depression. Bei gesunden Erwachsenen sank die psychische Belastung nach 30 Tagen mit Lactobacillus helveticus und Bifidobacterium longum stärker als unter Placebo.
In Studien waren erste Unterschiede zu Placebo nach etwa 4 Wochen messbar, die meisten Studien liefen 30 Tage bis 8 Wochen. Psychobiotika sollten deshalb regelmäßig über mehrere Wochen eingenommen werden, bevor man die Wirkung beurteilt.
In einer Studie nahmen Menschen mit Depression 8 Wochen lang ein Probiotikum zusätzlich zu ihrem Antidepressivum ein, schwere Nebenwirkungen traten dabei nicht auf. Wer Antidepressiva nimmt, bespricht die zusätzliche Einnahme am besten mit der behandelnden Ärztin oder dem Arzt und setzt das Medikament nie eigenmächtig ab.
Alles Gute für unsere Darmflora in einem Set vereint.
Die besten Produkte zur Darmsanierung in einem Paket vereint!
Probiotika Kapseln unterstützen Ihre Verdauung und stärken das Immunsystem!
Willkommen bei Herbano! Auf dieser Webseite sind nur Lieferungen in die country möglich. Möchten Sie das Land wechseln?