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Superfoods sind in aller Munde und liegen total im Trend. Aber was macht Superfoods so besonders? Sie liefern auf kleiner Menge viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Antioxidantien, sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Hier stellen wir die 12 besten Superfoods vor, mit Nährwerten, Studien und Tipps für den Alltag.
Superfoods sind Lebensmittel mit besonders hoher Nährstoffdichte: Sie liefern schon in kleinen Mengen viele Antioxidantien, Polyphenole, Vitamine und Mineralstoffe. Der Begriff stammt aus dem Marketing und ist gesetzlich nicht festgelegt. Es gibt also keinen Grenzwert, ab dem ein Lebensmittel als Superfood gilt.
Typische Superfoods sind Beeren wie Goji und Acai, Algen wie Spirulina und Chlorella, junge Getreidegräser, Samen wie Chia und Leinsamen sowie Kakao. Wie viel sie liefern, zeigen Messwerte: 100 g Spirulina enthalten 57,5 g Eiweiß, 100 g Kakaopulver 499 mg Magnesium (USDA FoodData Central). Superfoods ersetzen keine abwechslungsreiche Ernährung mit Obst und Gemüse, sie ergänzen sie.
Superfoods sind für gesundheitsbewusste Menschen eine einfache Möglichkeit, die tägliche Nährstoffversorgung zu verbessern. Das liegt vor allem an Entwicklungen unserer modernen Welt. Zum einen enthält Gemüse heute weniger Nährstoffe als früher: Ein Vergleich der US-Nährwertdaten von 43 Gemüse- und Obstsorten zwischen 1950 und 1999 fand einen Rückgang bei sechs Nährstoffen, darunter Calcium, Eisen und Vitamin C, im Mittel zwischen 6 % bei Eiweiß und 38 % bei Vitamin B2 (Davis et al., 2004). Zum anderen ist der Körper täglich Umweltschadstoffen ausgesetzt, die er über Leber, Darm und Nieren ausscheiden muss.
Superfoods können hierbei unterstützen: Sie liefern auf kleiner Menge viele Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien. Einzelne Superfoods helfen zudem beim Ausscheiden von Schadstoffen. In einer Studie mit Schwangeren enthielt die Muttermilch der Frauen, die Chlorella einnahmen, deutlich weniger Dioxine als die der Vergleichsgruppe (Nakano et al., 2007).
Superfoods sind außerdem einfach zu handhaben, vielseitig und lassen sich als Pulver, Tablette oder ganze Frucht in fast jede Mahlzeit einbauen.
Chlorella, Spirulina und Gerstengras zählen zu den chlorophyllreichsten Superfoods. Wer alle drei kombinieren möchte, findet sie zusammen im Chlorophyll Detox INTENSIV Paket.
Hier stellen wir eine Reihe an Top Superfoods vor:
Die Goji Beere stammt aus China und wird dort seit mehr als 6000 Jahren als heilende Frucht bezeichnet. Die Beeren sind sozusagen geballte Vitamin- und Nährstoffbomben. Goji Beeren haben es besonders dank ihrer antioxidativen Wirkung und dem Anti-Aging-Effekt weit oben auf die Liste der beliebtesten Superfoods geschafft. Die kleinen rosinenähnlichen Beeren lassen sich auch hervorragend in die tägliche Ernährung einbauen. Die Goji Beere ist nicht nur gesund, sondern schmeckt auch noch! Sie lässt sich perfekt mit dem morgendlichen Müsli oder Joghurt kombinieren. Die Beeren lassen sich auch gut als Tee abkochen. Goji Beeren können als Ersatz für Rosinen dienen und in diversen Mehlspeisen verarbeitet werden. Aber auch als Snack für Zwischendurch sind sie bestens geeignet.
In der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) werden sie bereits seit Jahrtausenden eingesetzt, beispielsweise bei Bluthochdruck und erhöhtem Blutzucker, bei Problemen mit den Augen und zur allgemeinen Unterstützung des Immunsystems. Erste Laboruntersuchungen haben ergeben, dass Goji Beeren antioxidative Eigenschaften haben und die in der Pflanze enthaltenen Polysaccharide das Immunsystem positiv beeinflussen.Goji-Beeren enthalten eine Vielzahl von Vitaminen und Mineralien und gelten als nährstoffreich. Sie sind reich an Antioxidantien, Selen, Carotinoiden und Phenolen.
Was Studien am Menschen zeigen: Bei Menschen mit beginnender altersbedingter Makuladegeneration stiegen nach 90 Tagen mit 25 g Goji Beeren täglich der Zeaxanthin-Spiegel im Blut und die Dichte des schützenden Makulapigments in der Netzhaut (Li et al., 2018). Wer 16 Wochen lang 15 g getrocknete Goji Beeren täglich zu einer gesunden Ernährung aß, hatte danach ein höheres HDL-Cholesterin und ein geringeres berechnetes Herz-Kreislauf-Risiko als die Vergleichsgruppe (Toh et al., 2021). Mehr dazu im Ratgeber Goji Beeren.
Lange galt die Acai Beere sogar unter Ernährungsexperten als Geheimtipp und das, obwohl diese Palmfrucht schon seit geraumer Zeit Hauptbestandteil brasilianischer Fruchtsäfte ist. Ihre dunkelviolette Farbe verdankt die Acai den Anthocyanen, das sind stark antioxidativ wirkende Pflanzenfarbstoffe. In einer Studie mit übergewichtigen Menschen, die zusätzlich zu einer kalorienreduzierten Diät 60 Tage lang täglich 200 g Acai-Fruchtmark aßen, sanken der Marker für oxidativen Stress 8-Isoprostan und der Entzündungsbotenstoff IL-6 (Aranha et al., 2020). Ein Acai-Smoothie zum fettreichen Frühstück verbesserte bei übergewichtigen Männern zudem die Gefäßfunktion in den Stunden nach der Mahlzeit (Alqurashi et al., 2016).
Die Entstehung von freien Radikalen lässt sich im Organismus nicht verhindern. Sie werden infolge einer chemischen Reaktion mit Sauerstoff gebildet. Ursachen für die Entstehung von freien Radikalen sind zum Beispiel:
Diese Faktoren erhöhen das Vorkommen der freien Radikalen im Organismus. Sie stehen im Verdacht, Krankheiten auszulösen und gelten als einer der Hauptgründe für sichtbare Alterungsprozesse. Der Anhäufung freier Radikale lässt sich mit den sogenannten Radikalfängern entgegenwirken. Radikalfänger werden auch Antioxidantien genannt.
Acai Beere Maske
Vor dem Auftragen auf das ganze Gesicht die Maske auf einer kleinen Hautstelle testen.
Diese 2 Zutaten zusammen mischen und auf die saubere aber feuchte Haut auftragen. 5-10 Minuten einwirken lassen und gründlich ausspülen.
Das Superfood Maca ist eine Knolle, die im Hochland Südamerikas wächst. In pulverisierter Form lässt sie sich optimal Smoothies, Getränken, Speisen und Säften hinzufügen. Allerdings sollte das Erhitzen vermieden werden, da Maca dadurch seine Wirkung verlieren kann. Der Geschmack wird als salziges Karamell oder gerösteter Hafer beschrieben und wirkt zu Beginn ungewohnt. Smoothies, Süßigkeiten und Säfte sind optimal, um das Pulver unterzumischen. Wer den Geschmack nicht mag, greift zu Kapseln.
Maca und Sexualität: Maca ist besonders beliebt bei der Förderung der sexuellen Funktion von Männern und Frauen. In einer placebokontrollierten Studie mit gesunden Männern steigerten 1.500 oder 3.000 mg Maca täglich ab der achten Woche das sexuelle Verlangen, unabhängig vom Testosteronspiegel (Gonzales et al., 2002).
Gesundheit und Stimmung von Frauen mit Maca: Maca wird traditionell bei Menstruationsbeschwerden und in den Wechseljahren eingesetzt. Bei Frauen nach den Wechseljahren sanken mit 3,3 g Maca täglich über sechs Wochen die Werte für depressive Verstimmung und der diastolische Blutdruck im Vergleich zu Placebo (Stojanovska et al., 2015). Allerdings sollte Maca nicht während der Schwangerschaft oder der Stillzeit verwendet werden.
Mehr Energie mit Maca: In den Anden gilt Maca seit Jahrhunderten als Kraftnahrung, und auch viele Sportler nehmen Maca für mehr Ausdauer. Wer sich häufig müde fühlt, kann Maca als natürliche Ergänzung zu ausreichend Schlaf und Bewegung ausprobieren.
Maca für die Gesundheit: Maca liefert Eisen, Calcium, Magnesium und Zink. Vorsicht ist geboten bei Menschen, die an Leberproblemen und Bluthochdruck leiden. Diese sollten die Einnahme mit einem Arzt besprechen.
Maca für die Haut: Maca wird traditionell auch bei Hautproblemen wie Akne und Hautunreinheiten eingesetzt.
Maca für mehr Ausgeglichenheit: Maca zählt zu den Adaptogenen, also Pflanzen, die den Körper im Umgang mit Stress unterstützen, ohne direkt in hormonelle Prozesse einzugreifen. Passend dazu blieben in der Studie mit Frauen nach den Wechseljahren die Hormonwerte unverändert, während sich die Stimmung besserte (Stojanovska et al., 2015).
Spirulina und Chlorella zählen nicht nur zu den ältesten Nahrungsmitteln der Welt, sondern auch zu den kleinsten. Dennoch liefern diese mikroskopisch kleinen Algen eine beeindruckende Menge an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Proteinen. 100 g getrocknete Spirulina enthalten 57,5 g Eiweiß, rund dreimal so viel wie rohes Rinderhackfleisch mit 17,2 g, außerdem 28,5 mg Eisen und 195 mg Magnesium (USDA FoodData Central). Dazu kommen große Mengen Chlorophyll, der Farbstoff, der Pflanzen ihre grüne Farbe verleiht. Chlorella kann zudem Schadstoffe binden: Schwangere, die Chlorella einnahmen, hatten deutlich weniger Dioxine in der Muttermilch als die Vergleichsgruppe (Nakano et al., 2007).
Spirulina ist eine Blaualge (Cyanobakterium), Chlorella eine Grünalge. Beide werden in Pulver-, Tabletten- oder Kapselform verkauft. Mit einem hohen Anteil an Eisen, Fettsäuren und Aminosäuren sind die Algen besonders für Vegetarier eine optimale Proteinquelle.
Spirulina enthält Vitamin B12, allerdings zum größten Teil als sogenanntes Pseudovitamin B12: In Laboranalysen machte diese Form rund 83 % aus, echtes Vitamin B12 nur rund 17 % (Watanabe et al., 1999). Wer sich vegan ernährt, deckt seinen Bedarf deshalb am sichersten zusätzlich mit einem eigenen Vitamin-B12-Präparat. Auch beim Gewicht kann Spirulina unterstützen: In einer Auswertung von fünf kontrollierten Studien sank das Körpergewicht mit Spirulina im Mittel um 1,56 kg, bei Menschen mit Adipositas um 2,06 kg; auch Körperfettanteil und Taillenumfang gingen zurück (Moradi et al., 2019). Mehr dazu im Ratgeber Spirulina.
Spirulina oder Chlorella kann problemlos mit Smoothies, Wasser, Säften und rohen Desserts eingenommen werden.
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Das Gerstengras ist das Blatt der Gerstenpflanze und ist von Natur aus glutenfrei. Besonders das früh geerntete Gras hat einen hohen Nährwert. Gerstengras zeichnet sich als wahres Supertalent aus: Es hat einen hohen alkalischen Wert, enthält Chlorophyll, Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Kupfer, Phosphor, Mangan, Zink, Beta-Carotin, B1, B2, B6, C und Folsäure. Gerstengras kann in Pulverform Säften und Smoothies untergemischt werden. Alternativ ist es auch in Kapselform erhältlich.
Rezeptidee:
Äpfel, Karotten und Staudensellerie in einem Entsafter auspressen und 1-2 TL Gerstengras hinzufügen, fertig ist der Powerdrink! Am besten frisch genießen. Mehr über das grüne Pulver steht im Ratgeber Kurkuma und Gerstengras.
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Gerstengras, Spirulina und Chlorella ergänzen sich gut: Die Algen liefern viel Eiweiß und Eisen, das Gras Mineralstoffe und basische Pflanzenstoffe. Alle drei gibt es zusammen im Chlorophyll Detox INTENSIV Paket.
Auch Weizengras gehört zu den nährstoffreichsten Lebensmitteln der Erde. Es enthält Aminosäuren, wichtige Enzyme, zahlreiche Vitamine und Mineralien und ist reich an Chlorophyll. Auch für den Darm ist Weizengras interessant: In einer placebokontrollierten Studie mit Menschen mit aktiver Colitis ulcerosa im Enddarmbereich verringerten täglich 100 ml Weizengrassaft über einen Monat die Krankheitsaktivität und die Stärke der Blutungen, ohne ernste Nebenwirkungen (Ben-Arye et al., 2002).
Chia Samen sind reich an Omega-3-Fettsäuren, Proteinen und Mineralstoffen, wie beispielsweise Eisen, Magnesium, Zink und Calcium. Die Omega-3-Fettsäuren sind wichtig für den Schutz der oberen Hautschicht, Förderung der Wundheilung und besitzen entzündungshemmende Eigenschaften. Chia Samen beinhalten auch einen hohen Ballaststoffanteil, dadurch sind sie zur Unterstützung der Verdauung geeignet. 100 g Chia Samen liefern 34,4 g Ballaststoffe, 17,8 g der pflanzlichen Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure und 631 mg Calcium (USDA FoodData Central).
Es sollten maximal 15g Chia Samen pro Tag konsumiert werden.
Das Superfood wirkt nicht nur von innen, sondern kann als Peeling angewandt auch von außen seine gesundheitsfördernde Wirkung entfalten:
Zuerst auf einem kleinen Bereich der Haut testen. 1 TL gemahlene Chia-Samen mit 2 TL geschmolzenem Kokosöl vermischen und auf die feuchte Haut auftragen. Die Masse in kreisenden Bewegungen einmassieren und die Maske gründlich abspülen. Kokosöl verleiht der Haut Feuchtigkeit, die sie braucht. Chia Samen reinigen das Gesicht porentief und beseitigen überschüssige Hautreste.
Kokosöl ist geeignet für Backrezepte, Smoothies und Desserts. Es kann aber auch als Brotaufstrich verwendet werden.
Damit zu kochen ist ein guter Weg, um die Vorteile der mittelkettigen Fettsäuren zu erhalten. Es kann aber auch direkt aus dem Glas konsumiert werden.
Kokosöl kann optimal in einer Pfanne erhitzt werden, denn im Gegensatz zu Olivenöl verflüchtigt es nicht schnell und bildet keine Bitterstoffe während des Erhitzens.
Rezeptidee: Backofen auf 180 ° C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. In einer großen Schüssel Gemüse mit Kokosnuss-Öl und Zitronensaft kombinieren und Rosmarin dazugeben. Das Ganze mit der Hand vermengen und dann auf dem Backblech verteilen. Dann mit Salz und Pfeffer würzen und für 45-60 Minuten backen. Je nach Geschmack kann man das Blech auch schon früher rausnehmen. Dazu gut kombinieren lässt sich Quinoa, Couscous oder Vollkornpasta.
Cacao ist der Ursprung einer jeden Schokolade. Der Kakaobaum besitzt Schoten, von denen jede einzelne zwischen 20 und 60 Samen enthält. Diese Samen werden zu Kakaobohnen und sind der Hauptbestandteil der Schokolade.
Kakaopulver ist reich an Antioxidantien und Magnesium. Vitamin C liefert es dagegen nicht, dafür eignen sich Beeren besser. Die Kakao-Flavanole fördern die Durchblutung: In einer Auswertung von 35 Studien senkten flavanolreiche Kakaoprodukte den Blutdruck leicht, im Mittel um 1,76 mmHg systolisch und diastolisch, bei Menschen mit Bluthochdruck systolisch um 4 mmHg (Ried et al., 2017). Rohes Kakaopulver ist ideal für Smoothies und Nachspeisen, schmeckt köstlich in heißer Schokolade und ist dazu noch eine gesunde Alternative zu herkömmlichem, mit Zucker versetztem Kakaopulver.
Kakao Nährwerte pro 100 g (ungesüßtes Kakaopulver): 228 kcal, 19,6 g Eiweiß, 37 g Ballaststoffe, 499 mg Magnesium, 13,9 mg Eisen, 1.520 mg Kalium, 230 mg Koffein und 2.060 mg Theobromin (USDA FoodData Central). Schon 10 g Kakaopulver liefern damit rund 50 mg Magnesium.
Aloe Vera zählt zu den Saftpflanzen. Ihre Blätter sind dick und fleischig, grün bis grau-grün und werden bereits seit Jahrhunderten von Kulturen verwendet um Verbrennungen zu heilen, Geschwüre zu lindern, Magen-Darm-Verstimmungen zu behandeln und Akne-Ausbrüche zu mildern.
Werden die Blätter der Aloe Pflanze aufgeschnitten, tritt ein klares Gel zum Vorschein. Dieses Gel beinhaltet Antioxidantien wie Beta-Carotin, Vitamin C und Vitamin E. Diese helfen dabei die natürliche Festigkeit der Haut zu verbessern und versorgen die Haut mit Feuchtigkeit.
Aloe Vera ist eine erstaunliche Pflanze mit einem undefinierbaren Geschmack, dies macht es besonders einfach den Saft in Frucht-Smoothies hinzuzufügen.
Alle Zutaten in einem Mixer vermengen bis die Konsistenz glatt und cremig ist. Dann sofort frisch servieren und verzehren.
Ein weiteres Superfood aus unserer Liste sind Blütenpollen. Blütenpollen haben eine lange Geschichte: Der Überlieferung nach beschäftigte sich bereits vor 5´000 Jahren der chinesische Kaiser Shen Nung mit der lebensverlängernden und verjüngenden Wirkung von Blütenpollen. Seitdem stellen sie einen festen Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin dar. Dabei sind Blütenpollen nicht nur die männlichen Keimzellen der Blütenpflanzen und somit verantwortlich für deren Fortpflanzung, sondern auch voller Vitamine, Mineralstoffe, Antioxidantien, ungesättigten Fettsäuren und unterschiedlichster Enzyme.
Carob ist ähnlich wie Kakao - es ist eine Hülsenfrucht, die von dem Johannisbrotbaum stammt. Die Hülse enthält einen süßen und essbaren Fruchtfleischanteil. Es ist süßer als Kakao, hat aber immer noch den gleichen schokoladigen Geschmack. Jedoch ist Carob koffeinfrei und enthält Mineralien, Antioxidantien und Vitamine. Carobpulver aus dem Fruchtfleisch der Hülsen kann in Smoothies und Desserts verwendet werden. Überall, wo Kakao oder ein Süßungsmittel gebraucht wird, kann Carob benutzt werden.
Superfoods von Herbano Ansehen
Superfoods müssen nicht aus Südamerika oder Asien kommen. Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz wachsen Lebensmittel mit hoher Nährstoffdichte, die kurze Transportwege haben und oft günstiger sind:
Heimische und exotische Superfoods ergänzen sich: Leinsamen und Beeren passen gut ins Müsli, Algen liefern dafür besonders viel Eiweiß und Eisen. Spirulina enthält pro 100 g fast 18-mal so viel Eisen wie Grünkohl (28,5 mg gegenüber 1,6 mg).
Mit der richtigen Kombination mehr erreichen!
Viele Superfoods ergänzen sich gegenseitig, deshalb lohnt es sich, sie gezielt zu kombinieren. Ein gut belegtes Beispiel ist Eisen: Pflanzliches Eisen, etwa aus Spirulina oder Kakao, nimmt der Körper schlechter auf, wenn gleichzeitig Phytat aus Vollkorn oder Samen in der Mahlzeit steckt. Vitamin C wirkte dieser Hemmung in Studien am Menschen deutlich entgegen (Hallberg et al., 1989). Ein Smoothie mit Spirulina und schwarzen Johannisbeeren oder Acai verbindet deshalb beides.
Auch Algen und Gräser passen gut zusammen: Chlorella und Spirulina liefern Eiweiß und Eisen, Gerstengras Mineralstoffe und Chlorophyll. Weitere Tipps zur Nährstoffaufnahme stehen im Ratgeber Nährstoffe.
Superfoods lassen sich auf ganz unterschiedliche Weise einnehmen: Kapseln, Presslinge, Pulver oder ganze Beeren stehen von den meisten Superfoods zur Verfügung. Kapseln und Presslinge werden insbesondere dann bevorzugt, wenn der Geschmack eines bestimmten Super Foods nicht den Vorstellungen der Konsumenten entspricht. Da manche Superfoods aber durchaus auch im Geschmack überzeugen und nicht nur aufgrund ihrer gesundheitlichen Vorzüge, empfiehlt sich auch die Einnahme in pulverisierter Form bzw. naturbelassener Form. So können unsere Super Foods allen möglichen Speisen beigemischt werden: Müslis, Salate, Smoothies, Joghurt, etc. eignen sich hervorragend und lassen sich durch die Beigabe von Superfoods noch verbessern!
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Wichtiger Hinweis
Dieser Ratgeber dient nur zur Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.
Die Inhalte der Herbano Gesundheitsredaktion werden sorgfältig recherchiert und basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Studien.
Inhalt mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und von der Herbano Redaktion bearbeitet.
Typische Superfoods sind Goji Beeren, Acai, Maca, die Algen Spirulina und Chlorella, Gerstengras und Weizengras, Chia Samen, Kakao, Kokosöl, Aloe Vera, Blütenpollen und Carob. Heimische Superfoods sind zum Beispiel Leinsamen, schwarze Johannisbeeren und Grünkohl. Gemeinsam ist ihnen eine hohe Nährstoffdichte auf kleiner Menge.
Ja, wenn sie eine abwechslungsreiche Ernährung ergänzen. Viele Superfoods sind in Studien am Menschen untersucht: 25 g Goji Beeren täglich erhöhten nach 90 Tagen das schützende Pigment in der Netzhaut, flavanolreicher Kakao senkte den Blutdruck leicht. Superfoods ersetzen aber weder Obst und Gemüse noch eine ärztliche Behandlung.
Spitzenreiter ist Spirulina mit 57,5 g Eiweiß pro 100 g, rund dreimal so viel wie rohes Rinderhackfleisch. Auch Kakaopulver mit 19,6 g, Leinsamen mit 18,3 g und Chia Samen mit 16,5 g pro 100 g liefern viel pflanzliches Eiweiß. Für Vegetarier und Veganer sind Algen deshalb eine gute Ergänzung.
Am besten untersucht ist Spirulina: In einer Auswertung von fünf kontrollierten Studien sank das Körpergewicht im Mittel um 1,56 kg, bei Menschen mit Adipositas um 2,06 kg, auch Körperfettanteil und Taillenumfang gingen zurück. Chia Samen und Leinsamen liefern zudem viele Ballaststoffe, 34,4 g und 27,3 g pro 100 g. Entscheidend bleibt eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Bewegung.
Besonders reich an Antioxidantien sind dunkle Beeren wie Acai, Goji und schwarze Johannisbeeren sowie Kakao. Acai verdankt ihre Farbe den Anthocyanen, in einer Studie senkten 200 g Acai-Fruchtmark täglich einen Marker für oxidativen Stress. Goji Beeren liefern Carotinoide wie Zeaxanthin, Kakao Flavanole.
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